25.03.2017

Harter Kampf gegen den Tabellendritten aus Schiffweiler…

 Ohne Detlef und Benedikt, dafür aber mit Gerd und Rudi gingen wir in die Heimpartie gegen Schiffweiler. Zwar sollten wir es dem favorisierten Tabellendritten sehr schwer machen, etwas Zählbares konnten wir unter’ m Strich jedoch nicht verbuchen…

Gleich zu Beginn der Partie gab‘ s den ersten Dämpfer, als unser Doppel 1 Marc/Frank sang- und klanglos gegen Spiegel/Weirich unterlag. Andreas /Niklas an Position 2 zogen sich gegen eines der besten Doppel dieser Klasse, Becker/Peter, zwar beachtlich aus der Affäre; mehr als ein überraschender Satzgewinn sowie weitere knappe Sätze sprang aber nicht dabei heraus. Demgegenüber spielte unser Seniorenduo Gerd/Rudi gegen Gräff/Lubina seine ganze Routine aus und gewann inklusive einer Erholungspause im dritten Satz (1:11) diese Partie klar und deutlich. Damit hatten wir zumindest Schadensbegrenzung betrieben.

 Zwischenstand nach den Doppeln:  1:2

 Im ersten Spiel des Abends spielte Marc gegen Peter seine gesamte Routine aus und gewann diese enge Partie am Ende doch sehr souverän mit 3:1. Für Andreas, an diesem Abend in der undankbaren Rolle an Position 2 spielen zu müssen, war gegen den starken Becker nicht viel zu holen. Zwar spielte er weitaus besser als die letzten Wochen und brachte seinen Gegner auch phasenweise in Bedrängnis, die 1:3-Niederlage war aber – auch aufgrund eigener Fehler in den entscheidenden Phasen – verdient.

Danach sollte bei einem 2-3-Gesamtzwischenstand im mittleren Paarkreuz schon so etwas wie eine Vorentscheidung in dieser Partie fallen. Sowohl Frank gegen Weirich als auch Gerd gegen Spiegel führten in ihren Partien jeweils mit 2:1-Sätzen, doch beide mussten am Ende gratulieren und den Entscheidungssatz jeweils mit 7:11 abgeben. Wer weiß, wie das Spiel sonst gelaufen wäre…              Im hinteren Paarkreuz konnte Rudi gegen Gräff phasenweise zwar mithalten und auch einen Satzgewinn verbuchen, hatte aber keine echte Siegchance. Auch Niklas mußte am Ende seinem Gegner Lubina gratulieren, wobei er -nach deutlich gewonnenem ersten Satz und Pech im zweiten Satz (12:14 nach zwei Satzbällen)- zusehends mit sich zu hadern begann, was ihn ein großes Maß an Konzentration und damit wohl den Sieg kostete, leider… 

 Zwischenstand nach dem ersten Durchgang:  2:7

 Im Spitzenspiel des Abends kam Marc gegen Becker anfangs nicht wirklich in die Partie und mußte Satz 1 klar abgegeben. Doch danach hatte er seinen Gegner ausgespäht. Mit einigen spektakulären Punktgewinnen und cleverer Matchführung hatte er sich jedoch bald mit 2:1 in Führung gebracht, um dann Satz 4 nach allen Regeln der Kunst mit 11:1 zu dominieren. Einfach stark.

Wie bereits in seiner ersten Partie so spielte Andreas gegen Peter auch hier jeweils bis zum Ende mit, um dann – außer nach hohem Rückstand im ersten Satz (14:12)- die sich bietenden Chancen konsequent nicht zu nutzen, am Ende leider 1:3. Hoffnung keimte nochmals auf, nachdem Frank gegen Spiegel überraschend deutlich mit 3:0 gewonnen hatte und dabei erneut zeigte, was eigentlich so alles möglich wäre, wenn‘ s mal insgesamt laufen würde… Während Rudi nunmehr schon gegen Lubina deutlich mit 0:3 verloren hatte und die Partie damit entschieden war, konnte Gerd gegen Weirich seinerseits bei einem 0:2-Rückstand nun frei aufspielen. Und er sollte zu unserer Freude das Ruder noch herumreißen, gewann er doch diese Partie am Ende noch mit 12:10 im Entscheidungssatz. Wer weiß, wofür das noch gut sein kann…

 Endstand:  5:9

 Unsere Punkteausbeute im Einzelnen:

Doppel Gerd/Rudi, Marc (2x), Frank, Gerd

 Zum Abschluß ging’ s noch mit einem Großteil der Schiffweiler Mannschaft in unsere Pizzeria, was hier besondere Erwähnung finden soll.

Zwar konnten wir an diesem Abend nicht an einer Überraschung kratzen, doch an der aktuellen Situation hat sich für uns nur wenig geändert.

A.St.




20.03.2017

Enttäuschende Niederlage in Bildstock…

 Erneut ohne Detlef, unsere Nummer 2, traten wird zum Punktspiel in Bildstock an; dafür sollte Gerd das hintere Paarkreuz verstärken. Nach dem überraschenden Sieg in der Vorrunde hatten wir uns im Vorfeld schon etwas ausgerechnet; im Nachgang muss man konstatieren, dass wir ganz schön „Schiffbruch erlitten“ haben…

Der Auftakt mit den Doppelpartien gestaltete sich in der Summe doch enttäuschend. Zwar gewann unser Doppel 1 sehr souverän gegen Seewald/Massierer und auch Benedikt/Niklas hielten sich gegen Lausch /Wainer mehr als wacker – mit etwas Glück wäre sogar mehr möglich gewesen, doch unser Doppel 3, Andreas/Gerd, enttäuschte gegen Rauch/Lauck und musste eine 1:3-Niederlage hinnehmen. Das sah insgesamt nicht nach einem eingespielten Doppel aus, wobei viele leichte Fehler – insbesondere von Andreas – ihr Übriges dazu taten. Es bleibt wohl weiterhin eines der vielen ungelösten Rätsel unserer Menschheit, warum beide mit ihren sonstigen Doppelpartnern weitaus bessere Partien abliefern ?

 Zwischenstand nach den Doppeln:  1:2

 Im ersten Spiel des Abends standen sich Benedikt und Lausch, der durch die Absage von Detlef nicht in den Genuss der vielen möglichen Wettgewinne kommen sollte (man erinnere sich…), gegenüber. Nach überraschend gewonnenem ersten Satz, mußte Benedikt Satz 2 etwas unglücklich mit 9:11 abgeben, was so eine Art Vorentscheidung bedeutete und am Ende in eine deutliche 1:3-Niederlage mündete; schade ! Demgegenüber machte Marc mit seinem Gegner Seewald kurzen Prozess und holte einen weiteren Punkt für uns. Für den zwischenzeitlichen Ausgleich sorgte danach Frank mit einem überraschenden Sieg gegen Wainer, wobei weniger überraschte, dass er gewann, sondern das WIE – sprich: Nach guter Leistung im ersten Satz und etwas Glück bei „wichtigen Netzrollern“ am Satzende (12:10) zog er alle Register; Topspin über Topspin (ja man liest richtig…) schlug auf der gegnerischen Seite ein, so dass Wainer nach diesem deutlichen Spielverlauf bereits vor Ende der Partie enttäuscht die Waffen streckte… Warum nicht immer so ?

Danach war aber wohl auch schon unser Pulver verschossen, denn es kam… der Capitano… und… auweia…er gab -wie schon so oft in dieser Runde- ein Spiel wieder völlig unnötig aus den Händen…Nach deutlich gewonnenem ersten Satz und Führung im zweiten Satz gegen Massierer wollte er mal wieder zu viel, was auch prompt nach hinten los ging. Während er dann einen deutlichen Rückstand in Satz 3 nicht mehr aufholen konnte, führte er in Satz  4 mit 6:4… und verlor…6:11; Kommentar überflüssig !

Während im hinteren Paarkreuz Niklas gegen Lauck nie ins Spiel kam und folgerichtig deutlich unterlag, stellte sich Gerd gegen Rauch -ganz in der Art von Andreas- nicht gerade clever an. Nachdem er Satz 1 knapp verloren hatte (9:11), führte er im zweiten Durchgang mit 10:6, brachte diesen Satz aber nicht nach Hause (10:12). Ein Zwischenspur im dritten Durchgang mit sehenswerten Punktgewinnen reichte aber am Ende nicht aus; schließlich ein 1:3.

 Zwischenstand nach dem ersten Durchgang:  3:6

 Im Spitzenspiel des Abends zwischen Marc und Lausch kam Marc nur schwer in die Partie, da er zu Beginn massive  Probleme mit den Aufschlägen seines Gegners hatte. Erst mit dem zweiten Satz konnte er die Partie ausgeglichen gestalten, wollte aber oftmals den schnellen Punkt. Dies führte zu einigen leichten Fehlern, die am Ende den kleinen Unterschied (10:12 und 10:12) ausmachten. Da war eindeutig mehr drin. Das Leid, an Position 2 zu spielen, bekam dann Benedikt wieder zu spüren; gegen Seewald bis zur Entscheidung gut mitgespielt, am jeweiligen Satzende dann aber ins Höschen gesch… Vom Papier her ein klares 0:3, was den Spielverlauf aber nur verzerrt wiedergibt. Den traurigen Schlußpunkt setzte danach Andreas gegen Wainer mit einem deutlichen 0:3, was auch hier zwar nicht den Spielverlauf vollends beschreibt, an der Tatsache einer Niederlage aber nicht rütteln läßt; wie schon so oft gesagt; Alles Kopfsache…

 Endstand:  3:9

 Unsere Punkteausbeute im Einzelnen:

Doppel Marc/Frank, Marc, Frank

 Anschließend ging’ s noch zum gemütlichen Teil in die Stammkneipe der Bildstocker “Zum Heinz”, wo der Frust über die Niederlage heruntergespült und noch einige Zeit über “Gott und die Welt” philosophiert wurde.

Trotz dieser Niederlage haben wir weiterhin noch alle Karten in der Hand, unser Minimalziel zu realisieren. Es wäre allerdings wünschenswert, wenn die gesamte Mannschaft einmal durchgehend konstant spielen würde. Zu viele negative Ausreißer können eben nicht von Wenigen kompensiert werden; aber ich...ähhh…wir… arbeite(n) weiterhin dran…

A.St.

11.03.2017

Erste Punkte in der laufenden Rückrunde…

 Eine ersatzgeschwächte Rohrbacher Mannschaft (ohne Detlef) spielte gegen eine stark ersatzgeschwächte Mannschaft aus Erbach (ohne Ralf Poth; Schütt; Kleiner), so die Voraussetzungen für diese Partie im Tabellenkeller…

 Die gewohnte Doppelstärke konnten wir auch an diesem Abend unter Beweis stellen. Unser Doppel 1 Marc/Frank hatte zwar gegen Poeggel/Wrobel anfangs einige Mühe siegte aber am Ende sicher mit 3:1. Benedikt/Niklas an ungewohnter Position 2 hielten gegen Huwer/Thieser bis zum Entscheidungssatz mit, verloren diesen - aufgrund zu vieler leichter Fehler auf Huwer’s Abwehrbelag – jedoch deutlich. Keine große Mühe hatten Andreas/Gerd gegen Schmitt/Poth, F.; einzig kuriose Begebenheit hier der überaus harte, knochentrockene Rückschlag-Endschlag von Schmitt auf einen Aufschlag von Andreas, der haargenau das Abdeckglas dessen Armbanduhr traf; für zwei Sekunden staunende Stille in der gesamten Halle, danach großes Gelächter – bringen Scherben immer Glück ?

Zwischenstand nach den Doppeln:  2:1

Im ersten Spiel des Abends legte Marc gegen Huwer „los wie die Feuerwehr“ und gewann Satz 1 mit 11:1, um dann aber etwas nachlässig zu werden; die Strafe folgte auf dem Fuß – Satz 2: 11:13. Danach rappelte er sich jedoch wieder auf, kroch schnell aus seinem Konzentrationsloch und machte mit 3:1 dann den Sack zu. Wie unangenehm das Spiel von Peter Poeggel ist mußte danach Benedikt in seinem ersten Einsatz im vorderen Paarkreuz erfahren. Zwar hielt er -außer in Satz 3- prima mit, mußte jedoch zwei Sätze in der Verlängerung gegen den cleveren Erbacher abgeben – am Ende 1:3.

Mal wieder „s…blöd“ stellte sich danach unser Capitano an, führte er doch gegen Thieser in Satz 1&2 jeweils fast uneinholbar, um beide Sätze tatsächlich noch ab zu schenken. Damit schien die Sache eigentlich gelaufen. Doch wider Erwarten machte er jetzt richtig Ernst und holte sich danach die Sätze 3&4. Somit ging es in den Entscheidungssatz, in dem er sich beim Seitenwechsel mit 1:5 in Rückstand sah, jedoch postwendend den 5:5-Ausgleich schaffte. Er schien auf dem richtigen Weg, doch zwei dumme Fehler sowie zwei Netzroller von Thieser brachten die Vorentscheidung in diesem Spiel der verpaßten Möglichkeiten – 2:3. Besser machte des demgegenüber Frank gegen Wrobel. Mit insgesamt sicherem Spiel, mit Glück und Geschick in Satz 2 sowie einer Ruhephase im dritten Durchgang holte er hier einen weiteren Punkt für uns. Keine Blöße gab sich unser hinteres Paarkreuz an diesem Abend. Sowohl Gerd gegen Poth, F. als auch Niklas gegen Schmitt gewannen deutlich ohne dabei allerdings zu glänzen.

Zwischenstand nach dem ersten Durchgang:  6:3

Im sogenannten Spitzenspiel des Abends zwischen Marc und Poeggel hatte unsere Nummer 1 zunächst alles fest im Griff, führte deutlich mit 2:0-Sätzen und 6:4 als er sich bei dem Versuch der Aufschlagannahme verschätzte und seine Schlaghand über die Tischkante zog. Man kann wohl nur erahnen, wie schmerzhaft dies war/ist. Zwar konnte er nach einer längeren Verletzungsunterbrechung weiterspielen, doch sichtlich gehandicapt gab er die beiden folgenden Sätze in der Verlängerung ab. Im Entscheidungssatz wiederum ging er jedoch schnell in Führung und gab diesen Vorsprung bis Ende nicht mehr ab – wichtiger Sieg. Auch in seiner zweiten Partie gegen einen Materialspieler an diesem Abend spielte Benedikt gut mit, diesmal gegen Huwer. Jeweils am Satzende zeigte sich aber, dass hier die Routine und damit die Sicherheit im Umgang mit dieser geänderten Spielweise fehlt, was an diesem Abend noch zu einer zu deutlichen 0:3-Niederlage führte. Einen weiteren Punkt steuerte danach Andreas gegen Wrobel bei. Endlich einmal spielte er – außer in einem unterirdischen zweiten Satz – bis zum Ende durch und zwang so – auch mit einigen sehenswerten Aktionen – das Glück auf seine Seite – 3:1. Weniger Fortune hatte demgegenüber Frank gegen Thieser, der an diesem Abend wohl alle möglichen Sätze spielen wollte. In einem ausgeglichenen Match legte Thieser im Entscheidungssatz einen Blitzstart hin, den Frank nicht mehr aufzuholen vermochte – am Ende 2:3.

Den Schlußstrich unter die Partie setzte Gerd mit seinem deutlichen 3:0-Sieg gegen Schmitt. Damit waren die beiden Punkte unter Dach und Fach.

 Endstand:  9:5

 Unsere Punkteausbeute im Einzelnen:

Doppel Marc/Frank & Andreas/Gerd; Marc (2x), Andreas, Frank, Gerd (2x), Niklas

Anschließend ging’ s noch zum gemütlichen Teil in unsere Pizzeria. Da auch die beiden zweiten Mannschaften parallel dazu gegeneinander angetreten waren, wurde noch lange in großer Runde getagt.

 Mit diesem Sieg sind wir wieder im Geschäft um die begehrten Plätze. Gewonnen ist allerdings noch nichts; da muß noch ein bißchen mehr kommen…

A.St.


Auswärtsniederlage beim Tabellenführer aus Quierschied

18.02.2017

Während unser Gastgeber an diesem Abend ohne die Gebrüder Bastian antrat und sich daher im Vorfeld doch einige Nervosität breit machte, mußte Anja auf unserer Seite den sich im Schichtdienst befindenden Niklas ersetzen. Auch wenn das Ergebnis in nackten Zahlen (4:9) am Ende deutlich erscheinen mag, so waren wir dennoch nicht völlig chancenlos beim kommenden Meister der Kreisliga Ost. Die Tatsache, dass wir das Doppel 1 des Tabellenführers geschlagen haben und darüber hinaus im vorderen Paarkreuz noch drei Punkte holen konnten, gibt dieser Niederlage doch einen „leicht bitteren Beigeschmack“; aber der Reihe nach…

Wie immer in den Anfangsdoppeln hatten wir uns auch diesmal einiges ausgerechnet. Doch unser Doppel 1 Marc/Frank enttäuschte an diesem Abend auf ganzer Linie und hatte gegen Morschhäuser/Petry keine Chance. Demgegenüber konnten Detlef/Andreas überraschen und Quierschieds Doppel 1 Leis /Mohr mit 3:1 bezwingen. Dabei holten sie in Satz 3 (5:10) & 4 (4:10) jeweils einen hohen Rückstand auf und konnten beide Sätze mit 12:10 gewinnen. Insbesondere Detlef zeigte hier, leichtfüßig wie eine Gazelle, aber mit dem Aktionsradius eines ausgewachsenen Albatros, alte Angriffsstärke. Unglücklich verloren Benedikt/Anja die jederzeit spannende Doppelbegegnung gegen Seidel/Witter am Ende mit 2:3, wobei sie leider in der entscheidenden Phase des fünften Durchgangs einige zu leichte Fehler machten. Schade !

Zwischenstand nach den Doppeln:  1:2

Im ersten Spiel des Abends konnte Detlef gegen Leis leider nur in Satz 2 (hier einen Satzball nicht genutzt) mithalten und unterlag am Ende zu deutlich mit 0:3. Mit einem souveränen 3:0 gegen Mohr konnte uns Marc weiter im Spiel halten, während Andreas gegen Morschhäuser, wieder zu schnell die Entscheidung suchend, deutlich unterlag. Mit viel Pech - oder sagen wir lieber ohne Glück - verlor Benedikt anschließend gegen Seidel mit 0:3, wobei er in den beiden Anfangssätzen jeweils Satzbälle hatte, diese aber alle nicht nutzen konnte. Seidel machte es an diesem Abend seinen Gegnern aber auch wirklich schwer, die Nerven zu behalten – wie sich auch später noch zeigen sollte. Eine derart große Anzahl an „Grumbeere“ sieht man wirklich sehr selten. Im hinteren Paarkreuz setzte sich die Negativserie dann leider fort. Anja, ab Mitte des ersten Satzes von massiven Kreislaufproblemen geplagt, mußte gegen Witter am Ende aufgeben. Überhaupt keine Chance hatte Frank gegen Petry, die ehemalige Nummer 1 von Quierschied. Er fand kaum ein Mittel gegen die schnellen VH-Topspinbälle seines Gegners, die reihenweise auf seiner Seite einschlugen. Nun ja, vielleicht war auch nur die Matchvorbereitung etwas „suboptimal“ ?!

Zwischenstand nach dem ersten Durchgang:  2:7

Im Spitzenspiel des Abends zwischen Marc und Leis machte Marc seinem „Titel“ als Angstgegner alle Ehre und gewann mit einer cleveren Leistung am Ende verdient mit 3:1. Auch Detlef konnte sich anschließend mit einem am Ende überaus verdienten 3:2-Erfolg gegen Mohr in die Siegerliste eintragen. Insbesondere in Satz 2 & 3 deklassierte er hier seinen Gegner mit zahlreichen, harten Rückhandschlägen. Wir waren nach der starken Vorstellung des vorderen Paarkreuzes wieder etwas näher gerückt, so daß sich leichte Unruhe auf der gegnerischen Bank breitmachte. Benedikt konnte diesen kleinen Lauf jedoch nicht nutzen und unterlag nach unglücklich verlorenem ersten Satz (12:14) gegen Morschhäuser am Ende deutlich. Wie schon Benedikt zuvor in Runde 1 hatte auch Andreas nunmehr zwei Gegner, sein Gegenüber Seidel sowie das Netz. Am Ende unterlag er in vier knappen Sätzen mit 1:3. Auch wenn man die Gründe für die Niederlage lieber bei sich selbst suchen sollte (bzw. auch muß), so war insbesondere der Ballwechsel im vierten Satz bei 10:10 symptomatisch: Aufschlag Seidel - Rückschlag Stolz - RH-Schlag Seidel: Netzball, fällt kurz hinter das Netz Rückhandseite Stolz - gerade noch „rübergeschaufelt“ von Stolz auf VH Seidel – VH-Schlag Seidel, berührt Netz und fällt auf Kante in hinterster Ecke VH-Seite Stolz – 10:11 (zum Schreien…).

Endstand: 4:9

Unsere Punkteausbeute im Einzelnen:

Doppel Detlef/Andreas; Marc (2x), Detlef

Vielleicht tut die anstehende Pause ja nun ganz gut bevor die schwierige Mission, die Abstiegsränge noch aus eigener Kraft zu verlassen, ansteht; ein verstärktes Trainingspensum kann hier sicherlich auch nicht schaden…

Heimpleite gegen TTZ Altstadt-Kirkel - 11.02.2017

Nachdem wir in der Vorrunde  - ohne unsere Nummer 1 - eine vermeidbare Niederlage einstecken mußten, waren wir im Vorfeld der Partie guter Dinge, diesmal den Spieß umdrehen zu können.

Der Umstand, dass unser Gegner an diesem Abend jedoch erstmals in allerstärkster Aufstellung antrat, erhöhte unsere Chancen nicht gerade. Auch die Tatsache, dass unser Altmeister Rudi erneut „Feuerwehr spielen“ mußte (diesmal für Frank, der lieber den Fastnachts-DJ gab) sollte im weiteren Verlauf des Abends leider nicht den erhofften Erfolg bringen.

Eine Art Vorentscheidung fiel bereits in den Anfangsdoppeln. Detlef/Andreas unterlagen als Doppel 1 gegen Niebergall/Sangs nach kuriosem Spielverlauf (u.a. Satz 2: 0:11 (!); Satz 3: 11:2) im Entscheidungssatz deutlich. Marc/Rudi spielten erneut eine erstaunlich starke Partie gegen Groß/Holzhauser, in der die Entscheidung ebenfalls im fünften Satz fiel. Hier ließen sie bei 9:8 eine große Chance auf zwei Matchbälle ungenutzt, was sich am Ende in einem 10:12 widerspiegelte. Schöne Sch… Überhaupt nicht ins Spiel kamen Benedikt/Niklas gegen Denne /Lassotta, was sich an einem klaren 0:3 erkennen läßt.

Zwischenstand nach den Doppeln:  0:3

Im ersten Spiel des Abends konnte uns Marc wieder etwas heranbringen, indem er Groß klar mit 3:0 abfertigte und es nur im ersten Satz bei einer 10:3-Führung (am Ende 11:9) etwas spannend machte. Nachdem sowohl Detlef gegen Niebergall eine 0:3- Niederlage einstecken mußte - im dritten Satz jedoch einige Satzbälle vergab – und auch Benedikt gegen Denne unerwartet chancenlos blieb, verfinsterten sich die Aussichten auf einen Erfolg zusehends. Einen nicht erwarteten 3:1-Erfolg gegen den deutlich stärker eingeschätzten Holzhauser konnte jedoch Andreas verbuchen, der -anfangs noch zu hektisch agierend- im Laufe der Partie immer mehr Kontrolle in die Partie brachte und seinen Gegner damit zusehends zu Fehlern verleiten konnte. Ein Lichtblick ? Leider nur von kurzer Dauer…

Rudi im hinteren Paarkreuz konnte gegen Sangs nur in Satz 1 mithalten, den er in der Verlängerung abgeben mußte. Danach war er lediglich noch um Schadensbegrenzung bemüht. Einen weiteren Achtungserfolg konnte Niklas gegen den unangenehm zu spielenden Lassotta verbuchen. Mit einer 2:0-Satzführung im Rücken, die er sich mit klugem Spiel verdiente, überließ er seinem Gegner jedoch das Feld, so dass es in den Entscheidungssatz ging. Hier behielt Niklas - anders als in den Vorwochen - die Nerven und spielte, an die Leistung der ersten beiden Sätze anknüpfend, die Partie mit 11:7 ruhig und souverän nach Hause. Geht doch! Allerdings…

Zwischenstand nach dem ersten Durchgang:  3:6

Das Spitzenspiel des Abends endete aus unserer Sicht leider mit einer Enttäuschung. Nach gutem Start in die Partie gegen Niebergall brachten Marc bei 6:6 gleich zwei Netzroller in Folge gegen sich aus der Bahn und damit auf die Verliererstraße. Dem sicheren, variablen Spiel seines Gegenübers konnte er an diesem Abend nichts entgegensetzen zumal auch seine immer ungestümer wirkenden Angriffsbemühungen meist ins Leere liefen – ein deutliches 0:3. Hoffnung keimte nochmals auf, nachdem Detlef gegen Groß einen deutlichen Sieg eingefahren hatte. Doch Benedikt konnte danach seine überragenden Leistungen der letzten Wochen nicht bestätigen. In einer engen Partie gegen Holzhauser hatte er in den entscheidenden Situationen am jeweiligen Satzende leider nicht die nötige Ruhe, um gut vorbereitete Aktionen in Punktgewinne umzumünzen; ein zu deutliches 0:3 das Ergebnis.

Während Andreas gegen Denne nach sehr überlegtem Spiel bereits 2:0 in Führung lag, ging es am Nachbartisch zwischen Rudi und Lassotta schnell zur Sache; wohl zu schnell für unseren Altmeister, der gegen das hektische Spiel seines Kontrahenten keinerlei Mittel fand und überaus deutlich unterlag. Die Entscheidung war somit gefallen. Zu allem Überfluß schlug sich die Enttäuschung darüber im Spiel unseres Capitanos nieder, der - an alte Fehler anknüpfend – nun den direkten schnellen Punktgewinn suchte, was – man ahnt es schon – in einem Fiasko endete, sprich in einer unnötigen 2:3- Niederlage.

Endstand: 4:9

Eine weitere bittere Niederlage steht somit zu Buche, was uns jedoch in keinster Weise dazu verleiten wird, den „Kopf in den Sand zu stecken“ (zumal die Formkurven unserer beiden Sorgenkinder wieder nach oben zeigen).  

Unsere Punkteausbeute im Einzelnen:

kein Doppel; Marc, Detlef, Andreas, Niklas

A.St.

Ernüchterung nach Auswärtspartie in Niederwürzbach 04.02.2017

Bereits in der Vorrunde hatten wir gegen Niederwürzbach eine Heimpleite erleben müssen, was wir am letzten Wochenende unbedingt „gerade rücken“ wollten; allein es blieb bei den guten Vorsätzen…

Im „4-Punkte-Spiel“ im Kampf um den Klassenerhalt traten beide Mannschaften in kompletter Besetzung an. Es sollte am Ende eine knappe Partie werden, in der drei/vier entscheidende Szenen den Ausgang dieser Partie besiegelten.

In den Doppeln konnten wir an diesem Abend leider (ungewohnt) nicht in Führung gehen. Während unser Doppel 1 Marc/Frank in fünf Sätzen punktete, wobei aufgrund der Überlegenheit in den ersten beiden Sätzen in Partie hätte viel früher entschieden sein müssen, konnten Detlef/Andreas die Dauerrivalen Freiberger/König erneut nicht bezwingen. Zwar spielte man wie so oft überaus enge Sätze, das glatte Ergebnis von 0:3 (mit drei vergebenen Satzbällen im dritten Durchgang) gibt aber nicht unbedingt den Spielverlauf wider. Deutlicher unterlagen Benedikt/Niklas gegen Beck/Noserke, wobei beide nie richtig ins Spiel fanden und teilweise sehr leichte Fehler produzierten.

Zwischenstand nach den Doppeln:  1:2

Im ersten Spiel des Abends konnte Detlef gegen Müller leider nur phasenweise mithalten. Zwar spielte er einen überragenden zweiten Durchgang, doch dies reichte am Ende des Weges leider nicht zum erhofften Punktgewinn. Einen überaus langen Weg hatte auch Marc zurückzulegen, ehe er Freiberger nach 0:2-Satzrückstand und permanenten Rückständen in den weiteren Sätzen am Ende niederringen konnte. Dabei zeigte er enormen Kampfgeist und egalisierte im Entscheidungssatz einen hohen Rückstand, um am Ende das Match in der Verlängerung 13:11 zu gewinnen. Am Einsatz lag es sicher nicht, dass Andreas an diesem Abend seinem Kontrahenten Beck am Ende gratulieren mußte; viele Netz- und Kantenbälle gegen sich (was keinerlei „Ausrede“ sein soll und darf) brachten ihn zwar meist ins Hintertreffen, doch in den entscheidenden Situationen – hervorzuheben bei 1-1 und Satzball 10:9 – machte er einfach das Falsche. Nach so langer Zeit im „Showgeschäft“ sollte man sich hier einfach cleverer anstellen! Keinen guten Start erwischte Benedikt gegen Noserke. Viele Fehler und große Probleme mit der Aufschlagannahme ließen ihn schnell mit 0:2 zurückliegen. Doch nach intensiver Beratung mit Marc lief es besser, mit etwas Glück konnte er im weiteren Verlauf Satz 4 (nach hoher Führung) in der Verlängerung gewinnen - Satzausgleich. Im Entscheidungssatz setzte er sich schnell über 4:0 und 8:1 ab und gewann diesen Satz, nun spürbar sicher und selbstbewußt agierend, am Ende deutlich. Während Niklas gegen König nur in Satz 1 etwas mithalten konnte und danach einen „Einlauf“ verpaßt bekam (1:11 und 2:11), holte Frank gegen Bastian einen weiteren Punkt für uns. Nach deutlich gewonnenem ersten Satz ließ er jedoch die Zügel schleifen, verlor prompt Durchgang 2 und hatte am Ende doch einige Mühe, die folgenden Sätze jeweils knapp 11:9 für sich zu entscheiden; das hätte auch anders ausgehen können.

Zwischenstand nach dem ersten Durchgang:  4:5

Noch war überhaupt nichts entschieden, der Ausgang der Partie weiterhin völlig offen. In der Spitzenpartie zwischen Marc und Müller, die über weite Strecken diesen Namen auch verdient hatte, verlor Marc Satz 1 nach klarer Führung mit 9:11, um dann aber in Satz 2 Ernst zu machen und diesen für sich zu entscheiden. Ein spektakulärer dritter Satz sah mindestens einen der oben zitierten spielentscheidenden Bälle, als Marc zwei Satzbälle nicht nutzen konnte und diesen noch mit 12:14 abgab. Zwar mühte er sich weiter, doch die Entscheidung war damit praktisch gefallen, eine unglückliche 1:3-Niederlage besiegelt. Eine tolle Leistung zeigte danach Detlef gegen Freiberger. Nach verlorenem erstem Satz hatte man zwar schon die Befürchtung, daß diese Partie schnell zu Ende sein könnte, doch dann zog Detlef alle Register. Starke Aufschläge, schnelle Topspinbälle und knallharte Endschläge flogen Freiberger, seinerseits ebenfalls stark agierend, nur so um die Ohren. Am Ende einer überaus ansehnlichen Partie hatte Detlef 3:1 gewonnen und gezeigt, daß mit ihm jederzeit zu rechnen ist; wenigstes ein Lichtblick.

Wir blieben also weiter dran. Die Vorentscheidung fiel dann – wie letzte Woche - im mittleren Paarkreuz. Während sich Benedikt gegen Beck nach Kräften mühte und am Ende einer knappen Partie mit 1:3 unterlag, enttäuschte unser Capitano im Spiel gegen Noserke. Nach großen Problemen im Rückschlagspiel, die er über die gesamte Partie nicht in den Griff bekam, und unzähligen VH-Topspinfehlern mußte er diese Partie sichtlich gefrustet abgeben; alles Kopfsache?! Die letzte Partie des Abends war ein leichter Punktgewinn von König gegen Frank, der mit dem variablen Noppenspiel seines Kontrahenten überhaupt nicht zurechtkam und so deutlich 0:3 unterlag.

Endstand:  5:9

Eine bittere Niederlage, die uns wie zu Beginn der Runde „nach unten statt nach oben“ blicken läßt. Hoffen wir einmal, daß unser Capitano schnell wieder die Kurve bekommt und auch Niklas‘ Leistungskurve bald nach oben zeigt.

Unsere Punkteausbeute im Einzelnen:

Doppel Marc/Frank, Marc, Detlef, Benedikt, Frank

Das Ende dieser Dienstreise verbrachten wir noch im “Bahnhof” bei Irish-Folk (Live) und leckerem Essen – auch ohne Bonusheft (nur wer dabei war, weiß wohl was ich meine)…

A.St
  

5:9 beim Tabellenzweiten TTC Oberwürzbach 28.01.2017

„Wenn‘s Brei regnet braucht man Löffel.“ So einfach lässt sich das Ergebnis des letzten Stadtderbys wohl zusammenfassen.

Ersatzgeschwächt ohne ihre etatmäßige Nummer 2 trat Oberwürzbachs Zweite vor heimischem Publikum gegen uns an. Auf den ersten Blick schien es möglich zu sein, hier etwas zu bewegen. Das Ergebnis – sehr ernüchternd…

Nach den Anfangsdoppeln lagen wir wie schon so oft in Front, da Marc/Frank das starke Doppel Freude/Schmitt, T. in fünf knappen Sätzen niederrangen und auch Benedikt/Gerd sich, in dieser Begegnung klar favorisiert, gegen Abel/Grundhever keine Blöße gaben. Lediglich Detlef/Andreas mussten sich in drei jeweils knappen Sätzen dem Duo Damianov/Schmitt, M. geschlagen geben, wobei unsere beiden schon hier eine Unmenge von Chancen vergaben.

Zwischenstand nach den Doppeln:  2:1

Während Detlef nicht ganz überraschend gegen Freude klar mit 0:3 unterlag und dabei wie befürchtet, große Probleme mit den Aufschlägen seines Gegners hatte, konnte uns Marc weiter in Führung halten. Gegen den sehr sicher agierenden Damianov machte Marc seinerseits kaum Fehler, spielte reihenweise sichere und extrem platzierte Blockbälle und konnte in den entscheidenden engen Situationen auch einige Angriffsaktionen erfolgreich anbringen. Der Lohn, ein knapper, aber verdienter 3:1- Erfolg in einem engen Match. Eine unterirdische Leistung zeigte danach Andreas in der Partie gegen Schmitt, T., die er sang- und klanglos abgab. Legen wir hier lieber den Mantel des Schweigens darüber. Unglücklich verlor Benedikt danach gegen Schmitt, M. mit 1:3. Nach klar gewonnenem ersten Satz stellte sich sein Gegner immer besser auf die schnellen Topspinbälle Benedikts ein und provozierte so eine Reihe von leichten Fehlern, die am Ende leider den Ausschlag in dieser engen Partie gaben. Diesen Punkt hätten wir dringend gebraucht, um unsere Führung weiter auszubauen. Gerd spielte im hinteren Paarkreuz gegen den erfahrenen, aber schon lange nicht mehr aktiven Peter Abel einfach nur den Ball zurück, was zeitweise recht unansehnlich wirkte, aber am Ende durchaus den gewünschten Erfolg mit sich brachte - ein ungefährdetes 3:1. Nachdem sich Frank gegen den in Rohrbach wohnenden Jugendspieler Grundhever glücklicherweise keinerlei Blöße gab und die „Sache“ schnell erledigt hatte, lautete der

Zwischenstand nach dem ersten Durchgang:  5:4

Die Aussicht auf einen nicht eingeplanten Punktgewinn schien mehr als realistisch, doch dann folgte der große Katzenjammer mit ausschließlich deutlichen Niederlagen in Serie.

Marc gegen Freude hieß die Spitzenpartie des Abends, die aber leider keine war. Kaum ein echter Ballwechsel kam zustande, das Gros der Punkte wurde im Aufschlag-Rückschlagspiel entschieden. Dabei machte Marc leider zu viele Fehler – insbesondere auf die wirklich „sehr schwer zu lesenden“ Aufschläge von Freude, so dass alle engen Situationen an den Oberwürzbacher gingen. Auch in seinem zweiten Spiel gegen den überaus sicher agierenden Damianov hatte Detlef deutlich das Nachsehen. Viele der etwas längeren Ballwechsel (vier Netzüberquerungen) endeten mit leichten Fehlern von Detlef, der die platziert gespielten Bälle seines Gegners meist nicht mehr erreichen, geschweige denn kontrolliert zurückspielen konnte. Eine deutliche Angelegenheit.

Nach gutem Start gegen Schmitt, T. verlor Benedikt den ersten Satz unglücklich in der Verlängerung. Im weiteren Verlauf der Partie setzte sich dies in Folge des immer variabler werdenden Spiels seines Gegners fort, so dass Benedikt am Ende kaum noch zu gelungenen Aktionen kam und folgerichtig am Ende deutlich mit 0:3 unterlag.

Nach der desolaten Vorstellung in der vorhergehenden Partie begann Andreas überaus motiviert gegen Schmitt, M. und konnte Satz 1 für sich entscheiden. Doch danach ließ seine Konzentration stark nach, zu schnell wollte er in dieser (zu langen) Phase die Punkte gegen seinen meist passiv agierenden Kontrahenten erzielen - Fehlerquote  nahe 100%, Satz 2 & 3 weg. Im vierten Durchgang blieb er dran, gar zwei Satzbälle hatte er, doch fehlte ihm an diesem Abend einfach der Biss, um diese Partie auch mal „mit Kratzen und Beißen“ nach Hause zu bringen. Sehr enttäuschend. Die abschließende von fünf Niederlagen in Folge kassierte danach etwas überraschend Frank gegen Abel, der sich jedoch von Punkt zu Punkt steigerte und die zu hohe Fehlerquote von Frank am Ende zu seinen Gunsten ausnutzen konnte – 7:11 im Entscheidungssatz. Die Sache war damit durch…

Endstand:  5:9

Eine große Chance auf einen wichtigen Punktgewinn im Kampf gegen den Abstieg haben wir an diesem Abend vertan. Es lässt sich nun mal mit drei Totalausfällen nichts ernten; klingt hart, ist aber so…

Aber Kopf hoch, nächste Woche schlagen wir wieder zu…

Unsere Punkteausbeute im Einzelnen:

Doppel Marc/Frank  & Benedikt/Gerd, Marc, Frank, Gerd

A.St.

9:1-Sieg bei TuS Neunkirchen verschafft Luft im Abstiegskampf

Auf den ersten Blick eine klare Sache, so sollte man meinen. Doch das Ergebnis spiegelt den knappen Spielverlauf nicht unbedingt wider…

In den Anfangsdoppeln taten wir uns an diesem Abend erstaunlich schwer. Offensichtlich hatte die längere Pause einigen „Sand ins Getriebe gestreut“… So quälten sich Detlef/Andreas an Doppel 2 gegen Burgard/Tomkowiak in einem alles andere als ansehnlichen Spiel zu einem (am Ende) ungefährdeten Fünf-Satz-Sieg. Marc/Frank hatten gegen Braun, H./Kremp nicht unbedingt das Glück auf ihrer Seite und unterlagen trotz zweier Matchbälle im Entscheidungssatz noch mit 11:13.  Benedikt/Niklas gewannen zwar ebenfalls in fünf Sätzen gegen Welker und den 80-jährigen Klein, doch souverän sieht anders aus… Eine mühsam erkämpfte Führung also nach den Doppeln…

Zwischenstand nach den Doppeln:  2:1

Nur schwer fand Detlef im ersten Einzel des Abends gegen den Noppenspieler Burgard ins Spiel, machte insbesondere zu Beginn viele leichte VH-Topspin-Fehler und lag mit 1:2-Sätzen zurück. Doch konsequent spielte er seine Taktik durch, die Bälle kamen besser und besser je länger die Partie andauerte, so dass es am Ende eine einseitige Partie mit Punktgewinn für uns wurde. Eine „ungewollt (?) kuriose“ Taktik wählte ein leicht verletzter Marc an diesem Abend gegen Braun, Hardy. In Satz 1&2 löffelte Marc meist teilnahmslos wirkend die Bälle auf die andere Seite. Man mußte beim Zusehen fast schon Mitleid bekommen, ob dieser Spielerei (Sport konnte man dies sicher nicht nennen). Doch ab Satz 3 machte Marc dann wohl Ernst (d.h. er probierte von Zeit zu Zeit einen VH-Topspinball), gewann die Sätze 3&4 und hatte Hardy am Ende so „eingelullt“, dass dieser am Ende fast schon resignierend die Waffen streckte. Ein 11:9 im fünften Satz stand zu Buch und das „Zitat vom Pferd“ machte wieder die Runde…

Das mittlere Paarkreuz steuerte anschließend zwei ungefährdete Punkte bei, wobei insbesondere Benedikt gegen Welker die Angelegenheit im Schnelldurchgang erledigte. Während Frank gegen den 80-jährigen Klein ein kleines Trainingsmatch absolvierte (was keineswegs abwertend klingen soll, denn so mancher wird in diesem Alter wohl nicht mehr an der Platte stehen können…), gewann Niklas gegen den gefürchteten (?) Kremp in fünf Sätzen. Hier sei zu bemerken, dass Niklas in Satz 1&2 eine taktische Meisterleistung zeigte, sich dann aber selbst fast aus dem Spiel brachte (Ursachenforschung !?) und am Ende noch glücklich mit 14:12 gewann.

Zwischenstand nach dem ersten Durchgang:  8:1

Den Schlußpunkt setzte danach Marc (jetzt unterster Bereich Normalform) gegen Burgard mit einem klaren 3:1-Erfolg.

Am Nachbartisch hatten sich derweil Detlef und Hardy duelliert; die Partie wurde dann aber bei 2:2-Satzgleichstand beendet ; natürlich hätten beide – so anschließend in der dritten Halbzeit – den Entscheidungssatz gewonnen… ;-)

Endstand:  9:1

So kann’s weitergehen…

Unsere Punkteausbeute im Einzelnen:

alle, nur das Doppel 1 (?) Marc/Frank mußte an diesem Abend gratulieren

A.St