TTG Rohrbach-St.Ingbert e.V.               

                                      Tischtennis

Zwei Punkte zum traurigen Saisonabschluß…am 28.04.2018

 Das letzte Spiel der Saison gegen den Tabellenletzten aus Neunkirchen sollte die erwartet klare Sache werden…

 Da wir alle schon vor Spielbeginn auf die dritte Halbzeit bei Sime eingestellt waren, gestalteten sich die Anfangsdoppel zu einer zähen Angelegenheit, insbesondere nachdem Detlef partout die gewohnten Doppelpaarungen umstellen wollte. So erspielten dann Marc/Andreas einen leidenschaftslosen 4-Satzsieg, während Detlef/Benedikt gegen Boltz/Schwender über die komplette Distanz gehen mußten und gar nach 4:9-Rückstand im Entscheidungssatz diesen noch mit 11:9 für sich entscheiden konnten. Da auch Niklas/Frank gegen Löhr/Johann einen unspektakulären Sieg einfuhren –hier ist nur ein Punktgewinn von Frank als „Gegenschmetterschlag“ wirklich erwähnenswert- gingen wir schnell klar in Führung.

 Zwischenstand nach den Doppeln: 3:0

 Aus den anschließenden Einzel gibt es danach wenig zu berichten; lediglich einen Punkt mußten wir (Detlef gegen Boltz) abgeben. So war denn auch die Messe schnell gelesen und das Spiel bald in trockenen Tüchern.

 Endstand:  9:1

 Auf den Saisonabschluß bei Sime (nun im Scheiberhof NK) hatten wir uns alle gefreut; es war wie in alten Tagen, leckerer Grillteller in einer vollen Hütte, aber dennoch in entspannter Atmosphäre und auch der Kellner heißt Ivan…

Wenn da nur nicht die eine Sache wäre…

A.St.

Hart umkämpftes Unentschieden in Limbach…am 21.04.2018

 In seinem letzten Saisonspiel legte der Tabellenvorletzte aus Limbach noch einmal alles in die Waagschale, spielte in nominell stärkster Aufstellung, um den drohenden Abstieg doch noch zu vermeiden. Dementsprechend sollte sich eine enge Partie entwickeln, mit einem Unentschieden nach mehr als vier Stunden Spielzeit. Ob dies den Klassenerhalt für Limbach bedeuten wird, zeigt sich dann am letzten Spieltag…

 Da Benedikt diese Partie leider nicht bestreiten konnte, mussten wir einmal mehr den Joker ziehen und Bodo „einfliegen“, was bedeutete: Doppel umstellen. Der Capitano wollte unbedingt mit der Seniorendoppelgranate an Doppel 3 spielen (wahrscheinlich hatte er vor der Partie etwas geraucht ???), um -wie er meinte- mit einer Führung aus den Doppeln zu gehen. Naja, fast verzockt, denn Detlef/Niklas an Position 2 verloren in vier Sätzen, während unser „altes“ Doppel 1 in vier Sätzen gewann. Katastrophal allerdings die Leistung von Andreas im Doppel mit Bodo gegen Böckle/Bernhard. Es war schon zum verzweifeln, denn in den ersten beiden Sätzen bekam er außer dem eigenen Aufschlag nicht einen Ball über das Netz, was einen 0:2-Rückstand bedeutete. So musste ein total verzweifelter Bodo die Punkte alleine machen und mit viel Glück und etwas Geschick schaffte man denn doch noch den Entscheidungssatz. In diesem hatte sich der Capitano dann langsam gefangen, brachte zumindest mal ein paar vernünftige Bälle über’ s Netz, was dann auch zu einem knappen 11:8 reichte. Am Ende zählt hier das Ergebnis, noch Fragen ? 

 Zwischenstand nach den Doppeln: 2:1

 Das erste Einzel des Abends verlor Detlef in drei knappen Sätzen gegen Brunk, während Marc nach schwachem Beginn am Ende dann doch überzeugend mit 3:1 gegen Becker als Sieger von der Platte ging. Die katastrophale Trefferquote von Andreas sollte sich dann in seinem Einzel gegen Schwender fortsetzen. Hatte der Rest unserer Mannschaft (außer Bodo) ebenfalls Probleme mit dem Flugverhalten der alten Tibhar***-Bälle, so war dies bei unserem Capitano doch mehr als eklatant, zeitweise musste man (außer Bodo) gar schon Mitleid haben. So kam es denn auch, dass Andreas nach 0:2-Satzrückstand lediglich noch versuchte die Bälle irgendwie über das Netz zu semmeln, mit dem erstaunlichen Ergebnis, noch in den Entscheidungssatz zu kommen. Hier allerdings musste er sich dann doch geschlagen geben, ein Sieg wäre an diesem Abend wohl auch nicht verdient gewesen. Während Bodo gegen Böckle einen überaus souveränen 4-Satz-Sieg einfuhr und auch Niklas nach einem verschenkten ersten Satz gegen Bernhard dann mächtig Gas gab und einen weiteren Punkt für uns einfuhr, musste Frank seinem Gegner Eckert am Ende gratulieren. Nach einem deutlichen ersten Satz war ab Mitte des zweiten Satzes der Faden komplett gerissen, die Vorhandgranaten von Eckert schlugen reihenweise auf Frank’ s Tischseite ein, am Ende eine deutliche Klatsche.

 Zwischenstand: 5:4

 Im Spitzenspiel des Abends zwischen Marc und Brunk gab der Limbacher Spitzenspieler wirklich alles, um unsere Nummer 1 zu schlagen. Verbissen kämpfte er um jeden Ball, sparte nicht mit lautstarken Kommentaren, wehrte im vierten Satz gar zwei Matchbälle von Marc ab, allein es sollte nicht reichen. Am Ende brachte Marc mit einer taktischen Meisterleistung die Partie im Entscheidungssatz dann doch nach Hause; einfach Klasse !

Detlef konnte anschließend gegen Becker zwar mithalten, machte in den entscheidenden Phasen jedoch meist zu leichte Fehler, so dass er sich am Ende in vier knappen Sätzen geschlagen geben musste. Im mittleren Paarkreuz musste Bodo gegen Schwender nach einem 1:1-Zwischenstand noch eine vermeidbare Niederlage einstecken; doch eine starke Vorstellung von Schwender sowie zu viele eigene Fehler verhinderten am Ende (des Abends) einen positiven LEGO-Saldo. Mit einem 0:5-Rückstand startete Andreas währenddessen in die Partie gegen Böckle, um dann jedoch umgehend seine Angriffsbemühungen komplett einzustellen und stattdessen mit einer Mischung aus Angriffsschupf- sowie Abwehrbällen Marke Gerd das Spiel überaus souverän nach Hause zu bringen; es kann manchmal so einfach sein…

Mit einer 7:6-Führung im Rücken ging somit das hintere Paarkreuz an die Platte. Sowohl Niklas gegen Eckert als auch Frank gegen Bernhard gewannen hier Satz 1, um dann postwendend den zweiten Durchgang mit 9:11 abzugeben. Niklas lieferte sich weiterhin ein lautstarkes, emotionales Duell mit seinem Kontrahenten, welcher um jeden Ball fightete und auch Satz 3 knapp mit 11:9 gewann. Währendessen wehrte Frank am Nachbartisch zwei Satzbälle ab, vergab in der Verlängerung dieses dritten Durchgangs selbst einige Satzbälle, um am Ende dann doch glücklich mit 15:13 die Oberhand zu behalten. Während daraufhin Satz 4 wieder deutlich an Bernhard ging, konnte Niklas im vierten Satz seiner Partie erst drei Satzbälle nicht nutzen, um dann jedoch vier Matchbälle abzuwehren. Am Ende dieser intensiven, sehr spannenden Begegnung musste er auch Satz 4 mit 15:17 leider abgeben, Jubel auf Limbacher Seite. So war es nun an Frank, uns wieder in Führung zu bringen. Ein guter Start mit Seitenwechsel bei 5:2 war schon fast die halbe Miete. Zwar gab Bernhard, lautstark von seinen Mannschaftskameraden angefeuert, weiterhin alles, doch einige leichte Fehler sowie Frank’s Endschläge Marke Franz Sand zu dessen besten Zeiten brachten recht schnell die Entscheidung zu unseren Gunsten, ein verdientes 11:7; damit eine 8:7-Führung und Schlußdoppel.

Marc/Frank gegen Brunk/Eckert hieß die letzte Begegnung des Abends, die Anspannung auf Limbacher Seite war mit Händen zu greifen.

Hier allerdings –um es kurz zu machen- spielte das Doppel Brunk/Eckert äußerst clever und effizient, machte kaum eigene Fehler und konnte in den entscheidenden Phasen durchdachte Angriffsaktionen ins Ziel bringen; am Ende eine verdiente 0:3-Niederlage unseres Doppel 1.

 Endstand:  8:8

 Unsere Punkteausbeute im Einzelnen:

Doppel Marc/Frank & Bodo/Andreas, Marc (2x), Bodo, Andreas, Niklas, Frank

 Trotz der fortgeschrittenen Zeit gab’ s im PAMUKALE noch etwas für Leib und Seele…

A.ST.

1. Herren - TTG Mandelbachtal am 14.04.2018 - 9:6

Unverhofft kommt oft…

 Einen überraschenden Erfolg konnten wir am vergangenen Wochenende im letzten Heimspiel dieser Saison gegen die TTG Mandelbachtal verbuchen; zwei ganz wichtige Punkte im Kampf um den Klassenverbleib.

Nach den Anfangsdoppeln lagen wir endlich einmal nicht in Rückstand, ein Umstand auf den sich weiter aufbauen ließ. Unser Doppel 1 Marc/Benedikt konnte hier gegen Müller/Kos den ersten Punkt beisteuern und auch Detlef/Andreas schafften nach einem 0:2-Satzrückstand gegen Anton/Anton noch das Kunststück, im Entscheidungssatz mit 15:13 zu gewinnen. Einen fast schon sicher geglaubten Sieg gaben allerdings Niklas/Frank gegen Thoms/Henrich noch aus der Hand, die nach 2:1-Satzführung sowie deutlicher Führung im vierten Satz „den Sack einfach nicht zumachen“ wollten.

Zwischenstand nach den Doppeln: 2:1

Einen kleinen Dämpfer erlebten wir nach dem ersten Einzel des Abends, in dem Marc seinem Kontrahenten Anton, F. deutlich mit 0:3 unterlag. Doch unser Oldie (diesmal Detlef) brachte wieder entspanntes Grinsen in die Gesichter seiner Mitspieler zurück, als er mit sehr intelligentem Spiel gegen Anton, P. die Oberhand behielt. Unser mittleres Paarkreuz mußte danach zwei Niederlagen einstecken. Benedikt unterlag Müller, dem „cleveren, alten Hasen“ mit 1:3 und auch Andreas mußte Kos gratulieren. Zählt man hier allerdings die versiebten „Tausendprozentigen“ zusammen, es hätte bestimmt für drei Matches und den Erwerb eines ausgebildeten Blindenhundes gereicht… Aber hätte, hätte zählt nicht… Wenn die Mitte nichts reißt, dann muß auch einmal das hintere Paarkreuz einspringen; gesagt, getan, je ein glatter Sieg von Niklas gegen Henrich und auch (in dieser Deutlichkeit überraschend) von Frank gegen Thoms.

Zwischenstand: 5:4

Es stand also wieder Spitze auf Knopf als Marc zum Spitzeneinzel gegen Anton, P. an die Platte schlurfte. Hatten wir hier in der Vergangenheit immer äußerst knappe Begegnungen erlebt, so sollte sich dies weiter fortsetzen. Eine erste kritische Situation mußte Marc bei 1:2-Satzrückstand und 9:9 meistern, was ihm im Stile eines „Champignons“ zum 11:9 auch gelang – Entscheidungssatz. Hier wurde nun mit offenem Visier gefightet, auf beiden Seiten schlugen die Vorhandkracher nur so ein – bis zum 7:7. Der Capitano hielt die Spannung nicht mehr aus und mußte an die frische Luft, zu konstatieren bleibt ein 11:7 für Marc – Bombe !!!

Detlef wollte nach diesem Sieg natürlich gegen Anton, F. unsere Führung ausbauen, doch Frederik war –trotz einer starken Leistung von Detlef - an diesem Abend einfach „zu gut drauf“, so daß dieser Punkt verdient nach Mandelbachtal ging. Nun schlug erneut die Stunde des mittleren Paarkreuzes, doch leider erneut mit Dissonanzen. Während sich Andreas und Müller ein wie immer ausgeglichenes Match lieferten, welches sich nach jeweils klar gewonnenen Sätzen auf beiden Seiten im Entscheidungssatz wiederfand, führte Benedikt nach zwei knapp gewonnen Sätzen bereits deutlich. Doch danach kam Kos immer besser ins Spiel und traf auch „eigentlich unmögliche“ Bälle, so daß Benedikt am Ende noch klar in fünf Sätzen unterlag, echt schade. So war es am Capitano, uns weiter in Führung zu halten. Glücklicherweise kam er diesmal gut aus den Startlöchern, führte gleich mit 3:0 und konnte bei 5:2 die Seiten wechseln; zwei leichte Fehler von Müller sowie zwei Punkte mit Aufschlägen Marke Detlef brachten ihn dann endgültig auf die Siegerstraße, so daß er am Ende ein sicheres 11:6 nach Hause brachte (und LEGO-technisch nicht hinter Bodo abrutschte), Puuuuhhhh….. Glück gehabt…

Endgültig machten dann Niklas zum 8. Punkt gegen Thoms und Frank zum Siegpunkt gegen Henrich den Deckel drauf. Super, zwei Punkte und ein ungeschlagenes hinteres Paarkreuz, wann hatte es das in der Vergangenheit gegeben?

Endstand:  9:6

Unsere Punkteausbeute im Einzelnen:

Doppel Marc/Benedikt & Detlef/Andreas, Marc, Detlef, Andreas, Niklas (2x), Frank (2x)

Nach einem längeren Umtrunk in der Halle ging‘ s dann noch gemeinsam zum Pizzamann, wo bei typisch italienischen Gerichten (wie z.B. Schnitzel) weiter gefachsimpelt wurde.

Auch muß noch erwähnt werden, daß – wie zuvor von der Mannschaft ausgelobt – das hintere Paarkreuz „freie Getränke hatte“ (tja, Niklas…), was Detlef im Überschwang des Sieges komplett übernahm.

A.St.

Oberwürzbach-1Herren 9:4 am 17.03.2018

 400% und fast noch etwas mehr…

 Am letzten Wochenende stand das Stadtderby gegen die 2. Mannschaft aus Oberwürzbach, aktuell ungeschlagener Tabellenführer, auf dem Programm. Ohne große Erwartungen ging‘ s in diese Partie, zumal wir diesmal auch noch auf unsere Nummer 1 verzichten mußten. Hier kam Thomas zu einem weiteren Einsatz. Einzig erklärtes Ziel war es folglich, zumindest ein besseres Ergebnis als in der Vorrunde (0:9 mit 4(!) Satzgewinnen) zu erreichen. Da bei Oberwürzbach zwei Stammspieler fehlten, wurden nach unserem Eintreffen in der Halle stattdessen zwei Jugendspieler aus deren 3. Mannschaft aktiviert, was -so offensichtlich der Plan des Tabellenführers- „für die Rohrbacher sicher ausreichen“ sollte. Schade, fast wäre dieser Plan „nach hinten losgegangen“…

Nach dem Überraschungssieg vom letzten Spieltag waren Detlef/Thomas hier natürlich als Doppel 1 gesetzt, unterlagen Schwarz, Klaus/Damianov allerdings nach gewonnenem erstem Satz am Ende deutlich. Erst in der Verlängerung des Entscheidungssatzes mußten sich Andreas/Frank dem Doppel Freude/Schmitt, Max geschlagen geben, wobei diese überaus spannende Partie gerade erst beendet war, als Benedikt/Niklas bereits mit einem klaren 3:0 unseren ersten Punkt ergattert hatten.

Zwischenstand nach den Doppeln: 1:2

Im vorderen Paarkreuz machte Andreas gegen Freude eine erfreulich gute Partie, führte in allen drei Sätzen teilweise deutlich, um diesen Vorsprung jedoch auch dreimal nicht nach Hause zu bringen. Insbesondere mit den Aufschlägen seines Gegners hatte er hier -wie schon so oft in der Vergangenheit- erneut so seine Probleme, was am Ende auch den entscheidenden Faktor für die Niederlage darstellte. Eine klare Niederlage mußte Detlef gegen Schwarz, Klaus einstecken und auch das mittlere Paarkreuz konnte anschließend nicht punkten. Sowohl Benedikt gegen Schmitt, Max als auch Niklas gegen Damianov spielten zwar mit, mehr aber auch nicht…

Das hintere Paarkreuz konnte wie erwartet zwei weitere Punkte beisteuern. Sowohl Thomas gegen Bozkurt als auch Frank gegen Reiß gewannen jeweils nach dem Verlust des ersten Satzes deutlich.

Zwischenstand: 3:6

Es schien nun so, dass der Abend bald vorbei sein würde, doch unverdrossen machten wir dem Tabellenführer das Leben schwerer als gedacht. Im Spitzenspiel schaffte danach Detlef gegen Freude die Überraschung des Abends als er diesen nach langem intensivem Kampf unter der Überschrift „wer bekommt des Gegners Aufschläge besser?“ mit 11:9 im Entscheidungssatz niederrang. Parallel dazu lieferte auch Andreas gegen Schwarz, K. einen unerwartet großen Kampf ab. Nach Verlust des ersten Satzes (5:0 geführt; 5:11 verloren!) schienen die Fronten zwar schnell geklärt, doch Eichhörnchen gleich sammelte Andreas danach Punkt für Punkt, nutzte fast jede kleine Nachlässigkeit seines Gegners und konnte in der Verlängerung des zweiten Satzes sogar eigene Winner ins Ziel bringen. Satzausgleich. Weiterhin spielte Andreas vorzüglich mit, konnte allerdings hier die permanente Führung nicht ins Ziel retten, 9:11. Im vierten Durchgang schien es dann wieder schnell zu werden, 1:5, doch bis auf 8:9 kam Andreas heran, um dann zwei aussichtsreiche VH-Topspin-Chancen zu vergeben. Schade, aber gut mitgespielt.

Auch das mittlere Paarkreuz hatte danach durchaus seine Chancen. Sowohl Benedikt gegen Damianov als auch Niklas gegen Schmitt, M. lagen bereits 0:2 zurück, um dann jedoch ihren Kampfgeist zu erkennen, richtig starke Bälle zu spielen und verdient jeweils den Entscheidungssatz zu erzwingen. Benedikt und Damianov spielten weiterhin tolle Ballwechsel mit zahlreichen spektakulären Bällen, ein wunderbares Spiel für den Zuschauer, doch am Ende für uns leider nicht von Erfolg gekrönt, 8:11. Schade! Niklas seinerseits hatte sich nun in die Partie gebissen, führte mit überlegtem Spiel bei Seitenwechsel 5:4; über 6:6 ging‘ s Richtung Entscheidung, doch dann machte Niklas keinen Punkt mehr, 6:11.

Die Partie war nun entschieden. Zwar hatten wir die ursprüngliche Zielsetzung mehr als übertroffen, doch mit etwas mehr Fortune wäre auch eine kleine Überraschung möglich gewesen.

Endstand:  4:9

Unsere Punkteausbeute im Einzelnen:

Doppel Benedikt/Niklas, Detlef, Frank, Thomas

Da es in Oberwürzbach leider keine Lokalität mehr gibt und es hier wohl auch nicht so üblich ist, anschließend mit der gegnerischen Mannschaft noch etwas zu unternehmen, machte sich der ältere Teil unserer Mannschaft noch auf, sich zumindest noch einen „Absacker“ zu genehmigen…

A.St

25.03.2017

Harter Kampf gegen den Tabellendritten aus Schiffweiler…

 Ohne Detlef und Benedikt, dafür aber mit Gerd und Rudi gingen wir in die Heimpartie gegen Schiffweiler. Zwar sollten wir es dem favorisierten Tabellendritten sehr schwer machen, etwas Zählbares konnten wir unter’ m Strich jedoch nicht verbuchen…

Gleich zu Beginn der Partie gab‘ s den ersten Dämpfer, als unser Doppel 1 Marc/Frank sang- und klanglos gegen Spiegel/Weirich unterlag. Andreas /Niklas an Position 2 zogen sich gegen eines der besten Doppel dieser Klasse, Becker/Peter, zwar beachtlich aus der Affäre; mehr als ein überraschender Satzgewinn sowie weitere knappe Sätze sprang aber nicht dabei heraus. Demgegenüber spielte unser Seniorenduo Gerd/Rudi gegen Gräff/Lubina seine ganze Routine aus und gewann inklusive einer Erholungspause im dritten Satz (1:11) diese Partie klar und deutlich. Damit hatten wir zumindest Schadensbegrenzung betrieben.

 Zwischenstand nach den Doppeln:  1:2

 Im ersten Spiel des Abends spielte Marc gegen Peter seine gesamte Routine aus und gewann diese enge Partie am Ende doch sehr souverän mit 3:1. Für Andreas, an diesem Abend in der undankbaren Rolle an Position 2 spielen zu müssen, war gegen den starken Becker nicht viel zu holen. Zwar spielte er weitaus besser als die letzten Wochen und brachte seinen Gegner auch phasenweise in Bedrängnis, die 1:3-Niederlage war aber – auch aufgrund eigener Fehler in den entscheidenden Phasen – verdient.

Danach sollte bei einem 2-3-Gesamtzwischenstand im mittleren Paarkreuz schon so etwas wie eine Vorentscheidung in dieser Partie fallen. Sowohl Frank gegen Weirich als auch Gerd gegen Spiegel führten in ihren Partien jeweils mit 2:1-Sätzen, doch beide mussten am Ende gratulieren und den Entscheidungssatz jeweils mit 7:11 abgeben. Wer weiß, wie das Spiel sonst gelaufen wäre…              Im hinteren Paarkreuz konnte Rudi gegen Gräff phasenweise zwar mithalten und auch einen Satzgewinn verbuchen, hatte aber keine echte Siegchance. Auch Niklas mußte am Ende seinem Gegner Lubina gratulieren, wobei er -nach deutlich gewonnenem ersten Satz und Pech im zweiten Satz (12:14 nach zwei Satzbällen)- zusehends mit sich zu hadern begann, was ihn ein großes Maß an Konzentration und damit wohl den Sieg kostete, leider… 

 Zwischenstand nach dem ersten Durchgang:  2:7

 Im Spitzenspiel des Abends kam Marc gegen Becker anfangs nicht wirklich in die Partie und mußte Satz 1 klar abgegeben. Doch danach hatte er seinen Gegner ausgespäht. Mit einigen spektakulären Punktgewinnen und cleverer Matchführung hatte er sich jedoch bald mit 2:1 in Führung gebracht, um dann Satz 4 nach allen Regeln der Kunst mit 11:1 zu dominieren. Einfach stark.

Wie bereits in seiner ersten Partie so spielte Andreas gegen Peter auch hier jeweils bis zum Ende mit, um dann – außer nach hohem Rückstand im ersten Satz (14:12)- die sich bietenden Chancen konsequent nicht zu nutzen, am Ende leider 1:3. Hoffnung keimte nochmals auf, nachdem Frank gegen Spiegel überraschend deutlich mit 3:0 gewonnen hatte und dabei erneut zeigte, was eigentlich so alles möglich wäre, wenn‘ s mal insgesamt laufen würde… Während Rudi nunmehr schon gegen Lubina deutlich mit 0:3 verloren hatte und die Partie damit entschieden war, konnte Gerd gegen Weirich seinerseits bei einem 0:2-Rückstand nun frei aufspielen. Und er sollte zu unserer Freude das Ruder noch herumreißen, gewann er doch diese Partie am Ende noch mit 12:10 im Entscheidungssatz. Wer weiß, wofür das noch gut sein kann…

 Endstand:  5:9

 Unsere Punkteausbeute im Einzelnen:

Doppel Gerd/Rudi, Marc (2x), Frank, Gerd

 Zum Abschluß ging’ s noch mit einem Großteil der Schiffweiler Mannschaft in unsere Pizzeria, was hier besondere Erwähnung finden soll.

Zwar konnten wir an diesem Abend nicht an einer Überraschung kratzen, doch an der aktuellen Situation hat sich für uns nur wenig geändert.

A.St.

1.Herren – DJK Schiffweiler 9:5 am 10.03.2018

 Endlich…

 Im Vorfeld der Partie war eigentlich nicht damit zu rechnen, dass gegen den Tabellendritten etwas zu holen sein dürfte. Umso schöner, dass ausgerechnet an diesem Abend der Knoten platzen endlich sollte…

Nach den Ausfällen von Frank als auch kurzfristig von Niklas halfen an diesem Abend Thomas und Günter aus, beides Glücksgriffe - wie sich zeigen sollte…

Nach den Doppeln sah es diesmal -anders als in den Wochen zuvor- erfreulich gut aus. Marc/Benedikt wurden ihrer Favoritenrolle gerecht und gewannen gegen Spiegel/Weirich in drei Sätzen. Eine faustdicke Überraschung lieferten gleich zu Beginn Detlef/Thomas gegen das Spitzendoppel Becker/Peter ab, indem sie dieses Spiel in fünf Sätzen -am Ende auch deutlich- für sich entscheiden konnten. Dem gegenüber enttäuschten Andreas/Günter gegen Lubina/Butzen mit einer eher überraschenden 1:3-Niederlage.

 Zwischenstand nach den Doppeln: 2:1

Im vorderen Paarkreuz konnten Marc und Detlef ihre Einzel leider nicht erfolgreich gestalten, beide unterlagen jeweils in vier Sätzen, wobei Marc in seinem Spiel gegen Peter bei einem Zwischenstand von 1:1-Sätzen eine 10:7-Führung im dritten Satz nicht nach Hause bringen konnte. Nachdem anschließend Andreas gegen Lubina als auch Benedikt gegen Spiegel deutlich ihre Begegnungen gewinnen konnten, machte es ihnen Thomas gegen Butzen gleich und siegte ebenfalls mit 3:0. „Jedes Spiel muß erst einmal gespielt werden“, dieser fast schon abgedroschene Ausspruch traf anschließend voll auf die Begegnung zwischen Günter und Weirich zu, sah man unseren Oldie im Vorfeld doch nicht gerade in der Favoritenrolle. Dementsprechend begann auch diese Partie gleich mit einem 1:6-Rückstand; doch unbeirrt machte Günter weiter und -oh Wunder- über 6:6 und 11:7 holte er sich zu aller Überraschung doch noch den ersten Satz. Einen engen zweiten sowie einen deutlichen dritten Satz konnte danach Weirich verbuchen, doch Günter zog nochmal alle Register und überrumpelte seinen Kontrahenten im vierten Satz mit einem ebenfalls deutlich 11:4- Entscheidungssatz war angesagt; nun war alles möglich. In Trippelschritten näherten sich die beiden nun dem Showdown, über 4:2, 6:4, 8:8 und 9:9 -inklusive Auszeiten- konnte Günter bei eigenem Aufschlag und 10:9 seinen ersten Matchball verbuchen; der Capitano rutschte unruhig auf der Bank hin und her, „bitte nicht schon wieder ein knappes Match abgeben…“; Aufschlag-Rückschlag-Tops-Blockball Weirich ins Netz, 11:9 – es war geschafft; ein Siegesjauchzer bei Günter, strahlende Gesichter und Erleichterung bei der gesamten Mannschaft. Wir schnupperten nun an einem Punktgewinn.

Zwischenstand: 6:3

Voller Elan ging danach Marc in die Spitzenpartie gegen Becker. Doch es sollte nur ein kurzes Intermezzo werden, denn Marc machte diesmal –noch etwas angefressen von seiner vorhergehenden Niederlage- kurzen Prozeß und zerlegte sein Gegenüber nach allen Regeln der Kunst deutlich mit 3:0. Dies war für Detlef gegen Peter leider nicht zu toppen. Zwar spielte er gut mit, gewann auch den ersten Satz mit 11:9, am Ende setzte sich jedoch die größere Sicherheit von Peter in dieser Partie durch.

Hätte man ein Drehbuch schreiben wollen, so hätte die Regieanweisung „beide Partien im mittleren Paarkreuz parallel durchführen“ als Spannungsbogen sicherlich Eingang gefunden. Andreas gegen Spiegel sowie Benedikt gegen Lubina lauteten nun die Begegnungen. Nach dem ersten Durchgang eigentlich eine klare Sache, zeigte sich jedoch hier, dass im Tischtennis unterschiedliche Spielsysteme und verschiedene Spielweisen die unterschiedlichsten Spielverläufe produzieren können. Während also Andreas nach knapp verlorenem ersten Satz permanent einem Rückstand hinterher rennen mußte, um in den Entscheidungssatz zu gelangen, konnte Benedikt den ersten Satz klar gewinnen, um dann jedoch den Faden zu verlieren und sich nur mit Mühe und einem erzitterten vierten Satz ebenfalls in den Entscheidungssatz zu retten. Leider konnte Andreas hier den Elan des gewonnen vierten Durchgangs nicht hinüberretten, lag (fast schon symptomatisch) schnell mit 0:4 zurück und fand danach nicht mehr in die Partie zurück – 4:11. Demgegenüber entwickelte sich bei Benedikt in wahrer Krimi. Nach Seitenwechsel bei 5:4 konnte sich Benedikt gleich auf 8:4 absetzen, um dann jedoch durch leichte Fehler Lubina wieder herankommen zu lassen. Nach zwei einfachen Schupffehlern seines Gegners holte er sich bei 10:8 die ersten Matchbälle, um dann unter dem Jubel der Halle seinen zweiten zu nutzen und 11:9 zu gewinnen; endlich war der Knoten geplatzt, somit der 8. Punkt erkämpft.

In einer ebenfalls engen nervenaufreibenden Partie gegen Weirich machte anschließend Thomas mit variablem Abwehr-Angriff (?!) „den Deckel drauf“ und holte uns den nicht für möglich gehaltenen Sieg. Ein 9-5 gegen den Tabellendritten; wäre hätte hier wohl auf uns gewettet?

Endstand:  9:5

Unsere Punkteausbeute im Einzelnen:

Doppel Marc/Benedikt & Detlef/Thomas, Marc, Andreas, Benedikt (2x), Thomas (2x), Günter

Die dritte Halbzeit wurde gemeinsam mit unseren Gästen noch lange in unserer Stammpizzeria gefeiert.

A.St.


TTC Neuweiler-1. Herren 03.03.2018 -9:6

Erneut Spannung bis zum Schluß…

 

Bereits am letzten Spieltag gegen Erbach hatten wir eine nervenaufreibende Partie abgeliefert, dies sollte sich beim Auswärtsspiel in Neuweiler - leider muß man sagen – fortsetzen; wobei: anfangs sah es gar nicht danach aus…

Es lag schon so eine Art „Endspielcharakter“ in der Luft, als wir in Neuweiler eintrafen, wären doch zwei Punkte bereits so etwas wie die halbe Miete im Abstiegskampf (gewesen).

Für Niklas, der an diesem Wochenende beruflich verhindert war, konnte Bodo -nach längerer Krankheit wieder einigermaßen hergestellt- an die Platte gehen.

Katastrophal starteten wir dann in die Partie. Drei überaus klare Doppelniederlagen gleich zu Beginn drückten doch ziemlich auf die Stimmung, lange Gesichter allenthalben. Was war denn hier los ? Sollte dies vielleicht wirklich -wie Bodo gleich analysierte- an den (ungewohnten) Zelluloidbällen gelegen haben?

 Zwischenstand nach den Doppeln: 0:3

Und weiter ging’s mit Negativerlebnissen, denn Detlef bekam gegen Baatz überhaupt kein „Bein auf die Erde“ und holte sich eine klare Abfuhr. Lediglich Marc konnte die sich anbahnende schwarze Serie etwas durchbrechen, behielt er doch nach etwas Eingewöhnungszeit gleich zu Beginn gegen Schwerz deutlich die Oberhand. Das mittlere Paarkreuz brachte uns jedoch dann wieder ins Tal der Tränen zurück. Bodo holte sich gegen Landoll -den zweiten Durchgang mit 13:15 unglücklich abgebend- weitere Minuspunkte im QTTS-Ranking ab und auch Andreas mußte Huth am Ende beim 1:3 gratulieren; zu viele leichte Fehler bzw. beim Versuch von Topspinbällen reihenweise den Ball erst gar nicht getroffen (Augen-OP bald fällig?). Somit stand es in der Gesamtwertung mittlerweile bereits 1-6, man richtete sich insgeheim schon auf ein schnelles Ende ein.

Ein kleiner Lichtblick danach im hinteren Paarkreuz als Frank gegen Dr. Neurohr einen 3:0-Sieg einfuhr und auch Benedikt seiner Favoritenrolle gegen Woll beim 3:1 gerecht wurde.

Doch noch ein Lebenszeichen ?

Zwischenstand: 3:6

Nach Benedikts Sieg war nun die Ansage klar – einen Punkt nehmen wir noch mit! In uns erwachte der Kampfgeist – angetrieben von einem furios und aufopferungsvoll agierenden vorderen Paarkreuz. Exemplarisch dafür die Spitzenpartie zwischen Marc und Baatz, die permanent hin und her wogte. Eine hochemotionale Partie mit wenig Klasse, aber vielen kleinen psychologischen Spielchen (während der Partie!) ging schließlich in den Entscheidungssatz. Hier spielte Marc sehr überlegt, taktisch vorzüglich und ließ sich auch durch die permanente Schreierei sowie wilde verbale Anfeuerungsausbrüche (Indianer auf dem Kriegspfad?) eines Gegners nicht aus der Fassung bringen. Im richtigen Moment schlug er seinerseits immer wieder zu und machte so die wirklich wichtigen Punkte. Ein 11:7 im Entscheidungssatz der verdiente Lohn für diese taktische Meisterleistung.

Angesteckt von derartigem Engagement entwickelte auch Detlef unbedingten Siegeswillen. Zwar machte er gerade zu Beginn der Partie immer wieder leichte Fehler, doch konnte er einen 1:2-Rückstand (und 0:6 im vierten Satz!) ausgleichen und sich trotz unübersehbarer Konditionsprobleme in den Entscheidungssatz schmettern. „Laß Dir nun die Butter nicht mehr vom Brot nehmen!“, so der Hinweis des Capitano, den Detlef wohl zu beherzigen schien. Schnell ging er im Entscheidungssatz mit 5:1 in Führung, um dann jedoch mit leichten Fehlern seinen Gegner Schwerz über 7:5 auf 9:9 wieder heranzubringen; Auszeit; Sauerstoffzelt; Konzentration auf das nun folgende eigene Service. Zwei Sidespin-Aufschläge eröffneten jeweils die Chance, einen gewinnbringenden VH-Tops anzusetzen, zwei Punkte in Folge gemacht, 11:9! Wir waren wieder auf Schlagdistanz…

Wie bereits bei der Auswärtspartie in Bildstock spielte das mittlere Paarkreuz Bodo & Andreas danach parallel seine Partien aus; ich muß es vorweg nehmen- leider mit dem fast identischen Ergebnis wie damals. Während sich Bodo und Huth (vom Schreiber dieser Zeilen nur punktuell aus den Augenwinkeln wahrnehbar) ein ständiges Hin und Her lieferten und so in den Entscheidungssatz gelangten, mußte Andreas gegen Landoll -trotz Satzbällen im zweiten Satz- wie so oft einem 0:2-Rückstand hinterher hecheln. Einige kleine Hinweise von Marc erzielten jedoch ihre Wirkung, so daß Andreas nun überlegter agierte und sich verdient die beiden folgenden Sätze holte – auch hier Entscheidungssatz. An beiden Tischen nun Hochspannung! Während Andreas mit einer 4:1-Führung startete und bei 5:4 die Seiten wechselte, war das Ergebnis nach Seitenwechsel in Bodos Partie mit 4:5 zwar anders zustande gekommen, aber nahezu identisch. Totenstille nun in der Halle. Bodo machte daraufhin (etwas unkonzentriert) einige leichte Fehler, kam weiter ins Hintertreffen und mußte sich am Ende zu unserem Leidwesen mit 9:11 geschlagen geben. Andreas seinerseits konnte die vorhandene Führung auf 7:5 ausbauen, machte dann jedoch -im Nachgang betrachtet- den taktischen Fehler bei eigenem Aufschlag zu viel zu riskieren, was zwischenzeitlich den 8:8-Ausgleich bedeutete, und bei Rückschlag zu sehr auf Sicherheit bedacht zu sein, was ihn bei den entscheidenden Ballwechseln am Satzende stets in die Defensive brachte. So stand am Ende ein 8:11 und auch dieses Spiel ging im fünften Satz an Neuweiler. Er hatte sich doch tatsächlich noch die „Butter vom Brot nehmen“ lassen. Eine Art Vorentscheidung war somit gefallen, doch Aufgeben war nicht…

Nachdem Benedikt sein Spiel gegen Dr. Neurohr mühelos gewonnen hatte, stand es in der Gesamtschau nun 6-8. Frank hatte jetzt die undankbare Aufgabe, uns in seinem Spiel gegen Woll doch noch zumindest die Chance auf ein Schlußdoppel zu erhalten. Leider lief es zu Beginn gar nicht gut, denn sowohl Satz 1 als auch Satz 2 gingen -trotz mehrerer Satzbälle für Frank in beiden Sätzen- an Woll. Doch Frank ließ den Kopf nicht hängen erzitterte sich Satz 3 und gewann Satz 4 mühelos, unterlegt mit allerlei Aussprüchen von Woll, daß er „konditionell am Ende“ sei, „den Arm nicht mehr heben könne“, „die Beine zittern würden“, usw.; Entscheidungssatz!

Hatte der Capitano noch darauf hingewiesen, ob dies nach taktischem Manöver roch, so sollte sich diese Einschätzung gleich bewahrheiten, denn die folgenden vier überaus langen, intensiven Ballwechsel machte allesamt Woll, so daß bei 0:5 bereits die Seiten gewechselt wurden; keine gute Ausgangslage. Unverdrossen stemmte sich Frank jedoch gegen die Niederlage, kam erneut auf 5:7 heran, um dann jedoch mit zwei versiebten Schmetterschlägen diese Chance postwendend wieder aus der Hand zu geben; bis zum 8:10 konnte er die Partie noch weiter spannend halten, doch dann machte Woll den elften und alles entscheidenden Punkt, so daß Frank unter dem Jubel der Halle seinem Gegner am Ende doch gratulieren mußte. Schade!

Endstand:  6:9

Unsere Punkteausbeute im Einzelnen:

Marc (2x), Detlef, Benedikt (2x), Frank

Ein schwacher Start kostete uns an diesem Abend einen durchaus möglichen Punkt. Erneut haben wir es nicht geschafft, die Vielzahl der Chancen in etwas Zahlbares umzumünzen. Positiv hervorzuheben bleibt jedoch unser großes Kämpferherz, auch wenn die Enttäuschung aktuell noch tief sitzt.

Die dritte Halbzeit wurde obligatorisch in der Halle „angepfiffen“, bei selbstgemachten Burgern und allerlei Kaltgetränken wurde der Abend (besser gesagt: die Nacht) abgeschlossen.

A.St.

Dramatik pur am letzten Wochenende… 03.02.2018

Es war schon eine ziemlich nervenausreibende Partie, die sich da am letzten Samstag in der Turnhalle der Johannesschule zwischen zwei gleichwertigen Mannschaften abspielte. Hatten beide Mannschaften in der Vorrunde noch auf ihre jeweilige Nummer 1 verzichtet bzw. verzichten müssen, so standen sich die Kontrahenten diesmal in stärkster Aufstellung gegen über; Erbach dabei erstmals in dieser Saison mit deren Nummer 1 Ralf Poth.

Bereits die Anfangsdoppel ließen erahnen, wie knapp die einzelnen Spiele in der Folge werden würden. Zwar gewann unser neu formiertes Doppel 1 Marc/Benedikt deutlich gegen Huwer/Wrobel, doch bereits die folgenden beiden Begegnungen gingen in den Entscheidungssatz. Dabei gewannen Detlef/Andreas noch nach 0:2-Satzrückstand gegen Erbachs Doppel 1 Poth/Thieser in einem engen, jedoch von vielen einfachen Fehlern geprägten Match. Auch unser Doppel 3 Niklas/Frank ging gegen Poeggel/Schütt in den Entscheidungssatz, den sie allerdings deutlich mit 2:11 abgeben mußten.

Zwischenstand nach den Doppeln: 2:1

An diesem Abend sollte der „Anti-Spieler“ Huwer gegen Marc, von seinem Hexenschuß einigermaßen genesen, keine Hürde darstellen; mit sicherem, taktisch cleverem Spiel war ein weiterer Punkt schnell auf unserer Habenseite verbucht. Im ewigen Duell zwischen Detlef und Poth wollte unsere Nummer 2 dem in nichts nachstehen und begann entsprechend engagiert die Partie. Schnell führte er hier mit 2:0 Sätzen, doch Poth ließ nicht locker und konnte, nun immer sicherer werdend, den Satzausgleich schaffen. Ein äußerst spannender, ausgeglichener Entscheidungssatz tippelte sich zum 10:10- Showdown. Hier hatte Detlef mit starken VH-Topspinbällen die besseren „Argumente“ und holte mit einem 13:11 auch diesen Punkt nach Rohrbach. Im mittleren Paarkreuz danach Licht und viel Schatten. Während Benedikt Erbachs Mannschaftsführer Poeggel förmlich pulverisierte, war Andreas gegen Wrobel völlig von der Rolle, kam nie ins Spiel und verlor dann auch mit 0:3. Das gleiche Bild im hinteren Paarkreuz. Während Niklas gegen Thieser eine starke, konzentrierte Partie ablieferte und am Ende verdient mit 3:1 gewann, hatte Frank gegen Schütt große Probleme mit dessen kaum zu sehenden Seitschnittaufschlägen (aus der Hand). Diesen Vorteil konnte er über die gesamte Partie nicht ausgleichen und mußte am Ende deutlich mit 0:3 gratulieren.

Zwischenstand: 6:3

Im Gefühl einer deutlichen Führung ging Marc in die Spitzenpartie gegen Poth. Hier verlor er überraschend Satz 1 mit 10:12, um dann jedoch konzentrierter zu agieren und mit einigen Winnern die beiden folgenden Sätze für sich zu entscheiden. Bereits im vierten Durchgang verpaßte er die Chance, den Sack zuzumachen , was jedoch dann, von Beginn des Entscheidungssatzes an in Führung liegend, überzeugend gelang.

Zu diesem Zeitpunkt führten wir nun bereits mit 7:3, die Chance auf zwei Punkte war damit riesengroß. Doch danach sollten wir -wie bereits eine Woche zuvor- wieder einige BIG-Points liegen lassen. In einem spannenden Match zwischen Detlef und Huwer lag Detlef nach gewonnenem erstem Satz in der Folge mit 1:2 in Rückstand. In einem engen vierten Satz konnte er diesen in der Verlängerung mit 14:12 für sich entscheiden; hier stellte sich irgendwann die Frage, wie lange man (Huwer) in Aufschlagposition verharren kann/darf ohne diesen auch auszuführen ? Im Entscheidungssatz ging Huwer dann schnell in Führung, was Detlef leider nicht mehr aufholen konnte. Ähnlich verlief danach die Partie zwischen Andreas und Poeggel. Leider entwickelte sich hier keine hochklassische Partie, zu viele Fehler auf beiden Seiten prägten das Bild. Am Ende einer Begegnung, in der Andreas permanent einem Rückstand hinterher hecheln mußte, hatte er den Entscheidungssatz mit 7:11 abgegeben. Nach seinem furiosen Auftritt im ersten Durchgang hatten wir Benedikts Punkt gegen Wrobel schon sicher eingeplant. Doch leider sollte es anders kommen. Satz 1 & 3 mußte er jeweils knapp abgeben, während die Sätze 2 & 4 klare Angelegenheiten für Benedikt waren. Im Entscheidungssatz ging Benedikt schnell in Führung und baute diese nach dem Seitenwechsel auf 10:6 aus – 4 Matchbälle ! Doch leider konnte er keine dieser Chancen nutzen, am Ende stand - zum Schrecken der zahlreichen Zuschauer - ein 11:13. Erneut hatten wir einen BIG-Point versemmelt ! In der anschließenden Partie zeigte Niklas gegen Schütt eine herausragende Vorstellung und gewann nach verlorenem erstem Satz die restlichen Sätze deutlich. Nach seiner frustrierenden Niederlage in der Vorrunde war ihm somit eine überzeugende Revanche gelungen; wir führten nun 8:6. Die Hoffnung auf den neunten Punkt in der folgenden Begegnung Frank gegen Thieser war schnell zu den Akten gelegt; zu eindeutig war Frank hier unterlegen. Damit kam es nach bereits mehr als drei Stunden Spielzeit doch noch zum Schlußdoppel Marc/Benedikt gegen Poth/Thieser. Hier sollten die Chancen bei mindestens 50:50 stehen, doch nach den ersten beiden unglücklich verlorenen Sätzen sah es gar nicht gut für uns aus. Doch unsere beiden Protagonisten ließen sich nicht abschütteln, gewannen Satz 3 etwas glücklich und Satz 4 souverän – Entscheidungssatz im Schlußdoppel. Im Gänsemarsch ging es hier in Richtung Entscheidung, die sich bei einem 6:7-Zwischenstand anbahnte. Hier machten unsere beiden drei Topspinfehler in Folge beim Versuch „auf den Punkt zugehen“ - die Vorentscheidung, am Ende ein 7:11, großer Jubel bei unseren Gegnern. Wir hatte doch tatsächlich eine hohe Führung aus den Händen gegeben.

Endstand:  8:8

Unsere Punkteausbeute im Einzelnen:

Doppel Marc/Benedikt & Detlef/Andreas, Marc (2x), Detlef, Benedikt, Niklas (2x)

Am Ende haben wir, wenn man sich den Verlauf der Partie betrachtet, wohl einen Punkt verloren, auch wenn das Satzverhältnis mit 34:32 und das Ballverhältnis mit 623:606 nach knapp vier Stunden Dramatik für uns spricht – ein schwacher Trost.

Zur dritten Halbzeit waren beide Mannschaften komplett sowie die zahlreichen Zuschauer in die Pizzeria gekommen, so dass noch weit nach Mitternacht ausgiebig diskutiert wurde.

A.St.




Unverdiente Niederlage in Bildstock…27.01.2018

 

Gegen eine Bildstocker Mannschaft in Bestbesetzung machten wir ein starkes Spiel; leider sollte sich das Glück an diesem Abend überhaupt nicht auf unsere Seite ziehen lassen.

Da Frank an diesem Abend die Narrenkappe anstatt eines Sportgerätes bevorzugte, konnten wir glücklicherweise anstelle seiner den 1606-Punkte-Mann Bodo für uns gewinnen, eine todsichere Bank „in der Mitte“ – so dachten wir im Vorfeld. Nach einer dreitägigen Chancen-Risiko-Analyse möglicher Doppel-Aufstellungen unter Einbeziehung der Methode zur komplexen Auswertung aller Standardabweichungen als Datengrundlage dieser Nutzwertberechnung stand das Ergebnis fest: Der Capitano stellt auf…

So siegten Marc/Benedikt an Doppel 1, zwar nach anfänglichen Schwierigkeiten am Ende aber souverän, gegen Seewald/Massierer während Detlef/Andreas, nicht chancenlos gegen Lausch/Wainer, schließlich gratulieren mußten. Den ersten Big-Point vergaben danach Bodo/Niklas gegen Lauck/Brust. Trotz deutlicher 2:0-Satzführung im Rücken entglitt ihnen danach das Match zusehends. Auch einen Matchball bei 10:9 im vierten Satz konnten sie nicht nutzen (Niklas versemmelt einen hohen Schmetterball in Capitano-Manier), und so kam was kommen mußte… ein unglückliches 2:3 am Ende…

Zwischenstand nach den Doppeln: 1:2

Während Detlef gegen Lausch nun ein deutliches 0:3 hinnehmen mußte, gewann Marc – trotz Hexenschuß unter Woche – auch ohne große Anstrengungen gegen Wainer ebenso eindrucksvoll. Andreas hatte zu Beginn gegen Seewald noch alles im Griff, spielte kontrolliert und sicher Satz 1 nach Hause. Dies sollte in der Folge gegen einen immer aggressiver agierenden Gegner nicht mehr ausreichen, so daß er am Ende beim 1:3 gratulieren mußte. Etwas überraschend verlor daran anschließend Bodo gegen Massierer , wobei sich – völlig untypisch – hier die Aufschlagannahme als das ausschlaggebende Problem darstellte.

Während Benedikt gegen Brust keine richtigen Probleme hatte und sicher den dritten Punkt für uns einfuhr, entwickelte sich zwischen „Schwergewicht Niklas“ und „Obelix Lauck“ ein Kampf auf Biegen und Brechen. Überaus lange, knappe Ballwechsel sowie jeweils knappe Sätze gipfelten in der Entscheidung im fünften Satz. Nach 5:4-Führung bei Seitenwechsel lag Niklas plötzlich 5:8 zurück, kämpfte sich jedoch wieder in Front, wobei er sich gar beim Sturz über eine Bande den Oberschenkel zerrte, um dann eine 10:8-Führung nicht nutzen zu können. Auch einen weiteren Matchball konnte er nicht verwerten, so daß am Ende ein mehr als unglückliches 2:3 auf dem Spielblock verewigt wurde – der 2. Big-Point !

Zwischenstand: 3:6

Das Spitzenspiel der beiden Nummer 1-Spieler Marc und Lausch war an diesem Abend schnell zu Gunsten von Marc entschieden. Mit überaus sicherem Blockspiel zeigte er seinem Gegner an diesem Abend seine Grenzen auf. Nachdem Detlef gegen Wainer klar das Nachsehen hatte, sollte die Entscheidung an diesem Abend in zwei dramatischen Begegnungen im mittleren Paarkreuz fallen.

Während die Begegnung zwischen Bodo und Seewald hin und her wogte, hatte sich Andreas gegen Massierer eine beruhigende 2:0-Führung erspielt. Allerdings vergab er diese durch einige übermotivierte Aktionen in den folgenden Sätzen, während Bodo, sich immer in Rückstand befindend, nach tollem vierten Durchgang ebenfalls in den Entscheidungssatz kämpfte. Nach klarer Führung bei Seitenwechsel schien bei Andreas alles glatt zu laufen, doch Punkt um Punkt kam Massierer bis zum 8:8 auf, um dann bei eigenem Aufschlag jedoch zwei Punkte abzugeben, zwei Matchbälle Andreas bei 10:8. Leider war es ihm danach nicht vergönnt, eine der sich danach bietenden Großchancen zu nutzen, so daß er am Ende – zum großen Entsetzen der Mitspieler – doch noch mit 10:12 unterlag; 3. Big-Point vergeben!

Im Gleichschritt hatten sich währenddessen Bodo und Seewald der Entscheidung in ihrer Partie genähert, die bei 9:9 ihren Spannungshöhepunkt erreichte. Leichter Rückhandfehler Bodo – 9:10, Fehler VH-Topspin Seewald – 10:10; Fehler VH-Block Bodo – 10:11; Schmetterball verschlagen Bodo – 10:12! Auch der 4. Big-Point sollte nach Bildstock gehen und damit die beiden Punkte beim Gegner verbleiben. Überaus schade!

Endstand:  4:9

Unsere Punkteausbeute im Einzelnen:

Doppel Marc/Benedikt; Marc (2x), Benedikt

In einer engen Kiste zweier gleichwertiger Mannschaften hatten die Bildstocker an diesem Abend die Nase vorn, auch wenn das reine Zahlenwerk eine eindeutigere Sprache spricht.

Eines muß allerdings noch hinzugefügt werden, was der Verfasser in diesem Zusammenhang ausdrücklich nicht als mögliche Ausrede verstanden haben will:

Auch wenn der Boden in unserer Johannesschule Rohrbach schon recht glatt ist, so muß der Hallenboden in der Turnhalle der Hofschule zu Bildstock als „Eisfläche“ bezeichnet werden, was einen Bewegungssport wie Tischtennis nicht gerade erleichtert, ja die Akteure – trotz nasser Lappen, Spezialreiniger, usw. – einer unnötigen Verletzungsgefahr aussetzt. Von daher ist die Niederlage vom Wochenende zwar schmerzlich, jedoch allein die Tatsache, dass sich niemand gravierend verletzt hat, muß als Glücksfall gewertet werden.

A.St.









13.01.2018

Hart erkämpfter Erfolg verschafft Luft im Abstiegskampf…

 Wie so oft in der vergangenen Zeit war es gegen die Niederwürzbacher ein Kampf „auf Biegen und Brechen“, diesmal endlich mit dem besseren Ende für uns.

Zu Beginn der Partie sah es jedoch nicht gerade nach einem Erfolg für uns aus.

Unser Doppel 1 Marc/Frank unterlag einmal mehr gegen Freiberger/König in drei Sätzen und auch Detlef/Andreas hatten gegen deren Doppel 1 Müller/Beck das Nachsehen, wobei hier Andreas durch viele VH-Topspinfehler das Spiel fast allein entschied.

Nachdem Benedikt /Nicklas gegen Noserke/Pressmann ebenfalls die ersten beiden Sätze deutlich verloren hatten (und Marc am Nachbartisch bereits mit 0:2 gegen Freiberger zurücklag), sah es hier aktuell nach einer deutlichen „Klatsche“ aus.

Doch unsere Youngster gaben sich nicht auf, spielten weiter beharrlich Punkt um Punkt und zwangen so ihrerseits das gegnerische Doppel mehr und mehr zu Fehlern. Am Ende einer überaus spannenden Partie hatten sie das Ruder doch noch herumgerissen und den Entscheidungssatz mit 11:9 für sich entschieden. Die Wende war eingeläutet !

Zwischenstand nach den Doppeln: 1:2

Denn Marc ließ sich vom Kampfgeist der beiden „Jungen“ anstecken, spielte jetzt konzentrierter und brachte seinen Gegner durch extrem platzierte Bälle immer stärker in Bedrängnis. Am Ende einer nunmehr einseitigen Fünfsatz-Begegnung stand ein wichtiger Sieg zum 2-2-Ausgleich für uns. Wir waren wieder dran. Während Detlef gegen Müller deutlich das Nachsehen hatte, Benedikt gegen Beck jedoch einen ungefährdeten 3:0-Erfolg einfuhr, sollte sich das Duell Andreas gegen König zu einem wahren Krimi entwickeln. Nach schwachem Start konnte Andreas in der Folge den Satzausgleich erzielen, um postwendend - völlig übermotiviert- den dritten Satz wieder abzugeben. Immer wieder versiebte er beste Chancen durch unnötige Topspinfehler auf König’s Noppenbelag. In einem ausgeglichenen 4. Satz führte er bereits 10:7, mußte aber den 10:10-Ausgleich verschmerzen. Auszeit durch Coach Marc; die folgenden beiden Punkte granatenhaft – die besprochene Taktik ging diesmal voll auf ! Entscheidungssatz. Dieser schleppte sich, mit vielen Fehlern gespickt, Punkt für Punkt dem Ende entgegen und gipfelte (mit bereits zwei Matchbällen für Andreas) im 10:10. Showdown. Mit eigenem Aufschlag lag Andreas hier zwar permanent in Führung, König konnte jedoch weitere drei Matchbälle in Folge abwehren. Große Anspannung in der Halle. Dann endlich einmal ein starker VH-Topspin-Punkt, welcher den sechsten Matchball brachte, den König, einen leichten Rückhandball ins Netz löffelnd, diesmal nicht mehr abwehren konnte; 15:13; große Erleichterung in allen Gesichtern.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit Verlust des ersten Satzes konnte Niklas seinem Gegner Preßmann sein Spiel immer stärker aufdrücken und ihn zu einer Vielzahl von Fehlern zwingen. Mit cleverem Spiel 3:1 gewonnen, gut so. Leider nahm sich Frank daran kein Beispiel, denn in seiner Begegnung gegen Noserke lief so gut nichts zusammen, das Spiel komplett an ihm vorbei; hier sprechen die Zahlen beim 0:3 eine klare Sprache.

Zwischenstand: 5:4

Das Spitzenspiel der beiden Nummer 1-Spieler Marc und Müller war an diesem Abend ein echtes Spitzenspiel mit vielen interessanten Ballwechseln. In Satz 1 noch etwas zu stürmisch dominierte Marc in der Folge mit vielen stark platzierten Blockbällen die Partie und erspielte sich so eine 2:1-Führung. Nach Rückstand im vierten Satz schaffte er am Ende diesen Satzes gar noch den 10:10- Ausgleich; Auszeit seinerseits, letzte Konzentration; hat leider nichts geholfen; zwei leichte Fehler zum 10:12. Im Entscheidungssatz machte er jedoch gleich richtig „Alarm“ führte gar mit 7:0, um am Ende den Satz und dieses Spiel sicher nach Hause zu schaukeln. Die Vorentscheidung ?!

Wohl angesteckt vom Kampfgeist unserer Nummer 1 legte Detlef sein pomadiges Spiel des ersten Satzes ab, setzte Freiberger mit seiner VH stärker unter Druck und gewann Satz 2 verdient mit 12:10. Auch einen überaus spannenden, hochklassigen Satz 3 konnte Detlef am Ende mit seinem zehnten (!) Matchball zum 18:16 für sich entscheiden. Leider ging in der Folge unserem Senior nun deutlich „die Luft aus“, so dass Freiberger mit 1:11 und 3:11 das Spiel doch noch deutlich nach Niederwürzbach holte.

Im Spiel zwischen Andreas und Beck sah es zu Beginn für unseren Capitano gar nicht gut aus. Erneut mit vielen VH-Fehlern unterwegs lag er schnell wieder mit 0:2 in Rückstand. Doch wie so oft biß er sich zurück ins Spiel und gewann die beiden folgenden Sätze mit vielen starken Topspinbällen - 2:2-Ausgleich. Im Entscheidungssatz machte er zu Beginn jedoch gleich vier leichte Fehler (zu unkonzentriert und nicht direkt bei der Sache !), was in der Folge leider nicht mehr aufzuholen war !

Benedikt hatte seinerseits im Parallelspiel gegen König keine Mühe, gewann sicher mit 3:0 und auch Niklas zeigte Noserke mit einem überaus deutlichen 3:0 dessen Grenzen auf.

So war es an „Nervenbündel“ Frank, den „Deckel drauf zu setzen“! In einem nicht gerade hochklassigen Match gegen Preßmann setzte sich jedoch das eindeutig größere spielerische Potential durch, sprich: Frank gewann am Ende sicher mit 3:1.

Es war vollbracht, ein wichtiger Sieg.

Endstand:  9:6

Unsere Punkteausbeute im Einzelnen:

Doppel Benedikt/Niklas; Marc (2x), Andreas, Benedikt (2x), Niklas (2x), Frank

Ein toller Mannschaftserfolg, der uns im harten Abstiegskampf nun etwas mehr „Luft zum Atmen“ gibt. Angetrieben von unserer Nummer 1 konnten auch die beiden Youngster diesmal voll überzeugen. So kann’s weitergehen !

Als Randnotiz sei noch angemerkt, dass Andreas seine Wette im Schnellessen gegen Marc sang- und klanglos vergeigte. Er hatte sich wohl wieder völlig überschätzt !?!

08.12.2017

Kreispokalendspiel der Herren:

TTG Rohrbach- St. Ingbert gegen TTC Oberwürzbach 2 -1:4

 

Nach teilweise mühsamen, spannenden Viertel- und Halbfinalpartien hatten wir es in diesem Jahr geschafft, endlich einmal -nach langer Zeit- in ein Pokalendspiel einzuziehen. Dementsprechend wollte unsere Mannschaft mit Bodo-Benedikt-Marc nun auch den letzten Schritt gehen und den Titel nach Rohrbach holen.

Der Kontrahent in dieser Begegnung am letzten Freitag sollte allerdings kein geringerer als der kommende Meister der Kreisliga, die Mannschaft vom TTC Oberwürzbach 2 sein, die in der Aufstellung Schwarz-Damianov-Lampel antrat.

Unsere Chancen auf einen Endspielsieg waren somit nicht gerade außerordentlich groß, doch mit positiver Energie ging‘ s ans Werk.

Gleich im Eröffnungseinzel zeigte Benedikt eine außerordentlich starke Vorstellung gegen den favorisierten Klaus Schwarz. Nach anfänglichem Abtasten mit einigen überhasteten Aktionen seitens Benedikt (1. Satz: 7:11) fand dieser im Verlauf des zweiten Durchgangs immer besser in die Partie und konnte -um jeden Ball fightend- mit einigen sehenswerten Aktionen diesen in der Verlängerung gewinnen. Hatte man geglaubt, es sollte bei diesem Achtungserfolg bleiben, so machte unter dem Jubel der treuesten TTG-Fans Benedikt weiter Dampf und holte sich auch Satz 3 mit 11:7. Nun war Benedikt auf die schnelle Entscheidung im vierten Satz aus, machte dabei aber ein paar leichte Fehler zu viel, was ein „alter Hase“ wie Klaus natürlich gnadenlos ausnutzt – 6:11; Entscheidungssatz.

Viele enge Ballwechsel charakterisierten diesen fünften Satz, in dem Benedikt beim Seitenwechsel noch 5:4 führte. Beim Stand von 7:7 zeigte sich dann jedoch die ganze Erfahrung des Oberwürzbachers; mit „Lulli-Topspin-Bällen“ provozierte er nun die Fehler von Benedikt, der viermal in Folge „auf den Punkt ging“, so daß die Begegnung leider zu unseren Ungunsten mit 7:11 endete. Schade, aber dennoch einen großen Kampf abgeliefert.

Bodo am Nachbartisch hatte es mit Damianov zu tun. Diese Partie stand jedoch von Beginn an unter keinem guten Stern. Reihenweise versiebte Bodo seine so gefürchteten Endschläge auf die weichen, äußerst präzise gespielten Bälle seines Gegners. In allen drei mehr oder minder klaren Sätzen fand Bodo keinerlei Mittel gegen das sichere Spiel seines Gegners, so daß die Niederlage am Ende leider als verdient bezeichnet werden muß. Ob die Hauptursache jedoch bei den in diesem Endspiel gespielten NITTAKU-Zelluloidbällen zu suchen ist, läßt sich als Außenstehender nur schwer nachvollziehen.

Im folgenden Einzel der Positionen 3 zwischen Marc und Lampel hatten wir uns im Vorfeld einiges ausgerechnet, auf einen Sieg unseres Spitzenspielers gehofft. Leider konnte Marc diese Erwartung diesmal nicht erfüllen. In den entscheidenden Momenten -wie beispielsweise in der Verlängerung des zweiten Satzes- konnte er gegen einen gewohnt ruhig und überaus sicher agierenden Lampel sein Angriffsspiel nicht konsequent umsetzen. Auch wenn er auf einem glatten Hallenboden mit permanenten Standproblemen zu kämpfen hatte, so muß man als Beobachter doch neidlos anerkennen, dass „Altmeister Lampel“ an diesem Abend doch meist die besseren Antworten parat hatte.

Zwischenstand nach den Einzeln 0:3

Im Doppel des Abends zwischen Schwarz/Damianov und Marc/Benedikt zeigten unsere beiden eine beherzte Partie, in der sich Marc als Taktiker und Benedikt als Vollstrecker perfekt ergänzten und ihren Kontrahenten am Ende keine echte Chance ließen. Beim glatten 3:0-Erfolg spielten sie hier ein nahezu perfektes Doppel.

Im letzten Einzel des Abends zwischen Bodo und Schwarz war die zuvor kurzzeitig aufgeflammte Euphorie schnell wieder verflogen. Beim schnellen 0:3 dominierte Klaus diese Partie zu eindeutig als dass es nochmal einige enge Phasen gegeben hätte.

Endstand: 1:4

Unsere Punkteausbeute im Einzelnen:

Doppel Marc/Benedikt

Wir gratulieren der Mannschaft aus Oberwürzbach zum verdienten Gewinn des Kreispokals.

Nicht versäumen möchte ich, mich noch bei unseren treuen Fans Ingrid, Ruth, Günter, Michael und Rudi herzlich zu bedanken. Leider hatte ja sonst keiner Zeit, unsere Mannschaft bei diesem Endspiel im überaus weit entfernten Kirkel zu unterstützen…

P.S.: Eine öffentliche Anmerkung zum Thema Auslosung, Heimrecht, Aufstellung,… im Verlauf dieser Endspielbegegnung verkneife ich mir an dieser Stelle.

A.St.

28.10.2017

Lehrstunde vom kommenden Meister…

 Unser Heimspiel gegen den Meisterschaftsfavoriten aus Oberwürzbach bekam unverhofft einen ganz besonderen Charakter, nämlich als Generalprobe für das Kreispokalendspiel am Freitag, den 08.12.2017 in Kirkel. Sowohl die Oberwürzbacher als auch unsere Mannschaft in der Aufstellung Marc, Frank, Bodo -am Tag zuvor in HOM-Erbach- hatten ihre jeweiligen Halbfinalpartien gewonnen. Getreu dem Motto: „Wenn die Generalprobe in die Hose geht, gelingt der Auftritt !“ können wir dieser Partie zumindest etwas Positives abgewinnen.

Schon unsere ausgeklügelte Doppelstrategie ging mächtig nach hinten los, denn sowohl Benedikt/Niklas als Doppel 1 gegen Lampel/Damianov als auch Marc/Frank an Position 2 gegen das Spitzendoppel Freude/Schmitt standen auf verlorenem Posten; lediglich Detlef/Andreas konnten gegen Schwarz/Meiser den ersten Satz gewinnen, bevor auch sie gnadenlos untergingen.

Zwischenstand nach den Doppeln: 0:3

Marc konnte im ersten Einzel des Abends nach 2:11 im ersten Satz gegen Klaus Schwarz immer besser mithalten, verlor die beiden folgenden Sätze jedoch knapp. Während danach Detlef gegen Freude, Benedikt gegen Damianov und auch Andreas gegen Lampel klare Niederlagen einstecken mussten, konnte zumindest unser hinteres Paarkreuz ein wenig Paroli bieten. Während Frank gegen Meiser nach zwischenzeitlichem 1:1-Satzausgleich den dritten Satz unglücklich (nach vier Satzbällen) mit 14:16 abgeben musste und damit auf die Verliererstraße geriet, machte Niklas gegen den Olympiasieger Schmitt anfangs eine klasse Partie. Ruhig und besonnen spielte er Schupfball um Schupfball locker über das Netz, um dann teilweise grandiose Rückhandendschläge abzufeuern. Der Lohn, eine 2:0-Satzführung; jedoch wurden auf der Bank erste Überlegungen bezüglich eines wohl bald notwendigen Sauerstoffzeltes angestellt. Der Eindruck von außen sollte nicht ganz täuschen, denn zusehends bekam Niklas -den dritten Satz weiterhin offen haltend- konditionelle Probleme, die Konzentration ließ nach, er machte die entscheidenden Fehler am Ende des dritten Durchgangs. Dies sollte sich nun leider so fortsetzen, denn auch die beiden folgenden Sätze gingen nun deutlich an den Routinier aus Oberwürzbach. Schade, aber dennoch hat Niklas gezeigt, zu was er -mit ein paar Kilo weniger auf den Rippen- in der Lage wäre zu leisten.

Nach rd. 90 Minuten war der Klops gelutscht, immerhin hatten wir ganze vier (in Zahlen: 4) Sätze gewonnen. Hut ab !

Endstand:  0:9

Unsere Punkteausbeute im Einzelnen:

Fehlanzeige

Den Abschluß machten wir dann fast schon in gewohnter Manier ohne eine Mannschaft aus Oberwürzbach – außer Thomas Freude. Zumindest er hielt die Fahnen des kommenden Meisters hoch.

A.St.

Herbe Schlappe in Schiffweiler… 21.10.2017

Dass beim letztjährigen Tabellendritten nicht viel zu holen sein dürfte, war uns vor Beginn der Partie sicherlich bewusst, zumal wir auf Frank, der Punktegarant der letzten Wochen, verzichten mussten, für den jedoch Thomas an die Platte ging. Mit einer derartigen Schlappe hatten wir denn aber doch nicht gerechnet.

Bereits nach den Anfangsdoppeln lagen wir aussichtslos im Hintertreffen. Gegen Schiffweilers Doppel 1 Becker/Peter spielten Detlef/Andreas wie gewohnt gut mit, machten aber nach zwischenzeitlichem Satzausgleich in den langen Rallyes der folgenden Sätze die entscheidenden Fehler, so dass sie das Spiel am Ende abgeben mussten. Einen Sieg unseres neu formierten Doppel 1 Marc/Benedikt hatten wir eigentlich erwartet; leider nutzten sie nach gewonnenem erstem Satz ihre Satzbällen in Durchgang zwei nicht konsequent, so dass sie diesen als auch den darauf folgenden Satz knapp, den vierten Satz jedoch klar abgeben mussten. Etwas enttäuschend dann die Vorstellung von Thomas/Niklas, die ein klares 0:3 gegen Lubina/Gräff einstecken mussten.

Zwischenstand nach den Doppeln:  0:3

Während sich danach Detlef gegen Becker eine überaus deutliche Niederlage abholte, lieferte sich Marc mit Peter ein spannendes Duell. Zwar lag er permanent in Rückstand, abschütteln ließ er sich jedoch nicht, so dass die Partie erwartungsgemäß in den Entscheidungssatz ging. Hier hatte Peter am Ende die Nase vorn, auch weil er die entscheidenden Bälle aggressiver spielte und so den Sieg fast erzwang.

Eine unglückliche Figur machte danach Andreas gegen Spiegel. Bei eigenem Aufschlag zwar meist erfolgreich, offenbarte er jedoch eklatante Schwächen im Rückschlagspiel, die hier als absolut spielentscheidend anzusehen sind. So kann man natürlich nichts Zählbares auf die Beine stellen. Unseren ersten Punkt holte danach Benedikt gegen Weirich mit einem klaren, auch in dieser Höhe verdienten 3:0-Erfolg. Ein erster kleiner Lichtblick, dem ein weiterer Erfolg von Niklas gegen Lubina folgen sollte. Mit ruhigem besonnenem Spiel auf das Material seines Gegners sowie reihenweise Rückhandendschägen zermürbte er seinen Gegner geradezu, so dass das 3:1 am Ende unbestritten verdient war. Dem konnte Thomas gegen Gräff leider kein weiteres Erfolgserlebnis hinzufügen. Gerade zu Beginn eines jeden der drei gespielten Sätze manövrierte er sich – teilweise mit VH-Schnittabwehr operierend – derart weit ins Hintertreffen, dass auch die jeweils darauf folgenden grandiosen Aufholjagden nicht mehr von Erfolg gekrönt waren. Schade eigentlich, wenn man bedenkt, was gegen einen sicherlich schlagbaren Gegner möglich gewesen wäre.

Zwischenstand nach dem ersten Durchgang:  2:7

Im Spitzenspiel des Abends zwischen Marc und Becker war eindeutig mehr für uns zu holen, doch nach tollem erstem Satz konnte Marc im zweiten Satz insgesamt drei Satzbälle nicht verwerten und musste diesen sehr unglücklich mit 12:14 abgeben. Damit war so etwas wie eine Vorentscheidung gefallen, so dass Marc die Partie bei 3:6-Rückstand im dritten Satz (leider) quasi abschenkte. Den Schlusspunkt dieser Partei sollte dann die Partie Peter gegen Detlef setzen, was zu Beginn nach einer Demontage unseres Dienstältesten aussah, derart überlegen sah die Sache bei zwischenzeitlichem Stand von 0:2 aus. Doch hier gilt der Spruch: „Erst wenn der letzte Punkt gespielt ist, ist die Partie auch zu Ende“. Punkt um Punkt ergatterte sich danach Detlef und gewann etwas überraschend Durchgang 3 mit 11:9. In einem ausgeglichenen vierten Satz hatte Detlef desweiteren drei Satzbälle. Symptomatisch hierbei, dass er seinen ersten Satzball mit einem Aufschlagfehler „versemmelte“; am Ende hieß es 14:16. Wer weiß, wie ein möglicher Entscheidungssatz ausgegangen wäre. Die Begegnung war nun jedoch zu Ende.

Endstand:  2:9

Diese Partie brachte unsere insgesamt schwächste Saisonleistung hervor. Hoffen wir mal, dass dies kein schlechtes Omen ist.

Unsere Punkteausbeute im Einzelnen:

Benedikt, Niklas

Den Abschluß machten wir dann gemeinsam im Saalbau, der sich (gefühlt) über Stunden hinzog.

A.St.

23.09.2017

TTG St.Ingbert Rohrbach gegen TTC Neuweiler

Auf Befehl unseres Kapitäns muss ich diesen Spielbericht anfertigen. Ich betone ausdrücklich, dass ich das unfreiwillig und auch nur deshalb mache, weil ich die Geschäftsbeziehungen zu Andreas als nebenberuflichem Importunternehmer nicht trüben möchte. Es handelt sich also sozusagen um einen Vitamin-B-Spielbericht.

Um gleich vorwegzunehmen, was sowieso die meisten schon wissen: wir haben in eigener Halle 5:9 gegen den TTC Neuweiler verloren. Und auch wenn einzelne Spieler das irrtümlicherweise anders sehen mögen: es lag nicht am Licht und auch nicht an den Umkleideräumen, die sich zugegebenermaßen (wie die Duschen und überhaupt die ganze Halle) in einem beschämenden Zustand befinden.

Da wir - wie den Samstag zuvor auch - ohne Marc antreten mussten, kam erneut Bodo zum Einsatz. Außerdem spielte Thomas anstelle von Niklas. So dass wir in folgender Aufstellung spielten:
Detlef, Bodo, Benedikt, Andreas, Frank und Thomas.
Die Feinde aus Neuweiler mussten auf Michael Welsch (Brett 5) verzichten und spielten in folgender Aufstellung: Norman Baatz, Andreas Huth, Michael Schwerz, Franz Landoll, Wolfgang Bastian und Holger Neurohr. Letztgenannter ist sogar Doktor.
Das Spiellokal war zuvor von Thomas optimal eingerichtet worden; u.a. doppelte Umrandungen, Sitzgelegenheiten für die Zuschauer, dritte Platte zum Warmspielen. Ich erwähne das eigentlich nur, um Thomas' Einsatz zu würdigen und warum auch nicht. Außerdem hatten wir an diesem Abend wieder das Glück, dass Ingrid alle unsere Spiele zählte. Vielen Dank dafür.

Zum Spiel: es fing schon gleich zu Beginn unglücklich an, als Detlef und Andreas als Doppel-1 gegen Schwerz/Neurohr als Doppel-2 mit 2:3 verloren. Da war eindeutig mehr drin. Genauer gesagt: das hätten wir gewinnen müssen. Aber wir machten einfach zu viele leichte Fehler.
Das Spiel Bodo und Frank als Doppel-2 gegen Baatz/Huth als Doppel-1 habe ich nicht beobachten können, weil ich zeitgleich spielte. Aber laut Spielbericht geht die 1:3 Niederlage wohl in Ordnung, zumal das Spiel im Verlauf des Abends auch nicht sonderlich kommentiert wurde.
Überraschend, einigermaßen knapp und durchaus schön anzusehen war der 3:2 Sieg von Benedikt und Thomas als Doppel-3 gegen Landoll/Bastian. Unsere beiden "Jüngsten" haben gut miteinander harmoniert, spielten ein paar sehr schöne Ballwechsel und haben das Spiel verdient und soweit ich mich erinnere, ganz ohne Tips nach Hause geschaukelt.

Spielstand 1:2

Im ersten Einzel des Abends spielte Detlef (präpariert mit 400er Ibuprofen) gegen Andreas Huth und gewann problemlos 3:0. Wobei das Problemlos ausnahmslos auf die wirklich unterirdische spielerische Leistung von Andreas Huth zurückzuführen ist.
Bodo spielte gegen Norman Baatz eigentlich ganz gut mit, versuchte aber in den ersten beiden Sätzen zu oft (erfolglos) mit aggressiven Blocks zu punkten. Doch die Sätze 3 und 4 hat er dann mit kontrolliertem Block und den Gegner auf der Rückhand haltend gewinnen können. Leider hat es im fünften Satz mit 7:11 dann doch nicht für einen Sieg gereicht. Woran es genau lag, kann ich nicht sagen. Baatz lag eben immer ein/zwei Punkte vorne und hat diesen Vorsprung nicht mehr abgegeben.
Nun folgte im mittleren Paarkreuz das sehr spannende Spiel von Bendedikt gegen Franz Landoll. Klarer erster Satz für Benedikt 11:6. Das sah richtig gut aus - tolle Ballwechsel. Dann 3:11 im zweiten. Das sah überhaupt nicht mehr gut aus - Benedikt neben sich. Dann wieder ziemlich gut im dritten noch mal 11:6. Doch dieser Wechsel von Licht und Schatten bei Benedikts Spiel in den ersten drei Sätzen schlich sich nun in die Ballwechsel ein. Im vierten Satz verlor er zwar knapp mit 10:12. Doch man merkte, dass Landoll langsam die Oberhand gewann, weil Benedikt einfach zu wechselhaft bzw. nicht stabil genug spielte. Doch Benedikt kämpfte weiter. Ein wirklich dramatischer fünfter Satz. Aber am Ende 11:13 verloren. Scheiße.
Zum Spiel Andreas gegen Michael Schwerz kann ich nichts sagen. Weiß auch nicht warum. Aber ich wusste da ja auch noch nicht, dass ich einen Bericht schreiben soll. Na ja im Spielbericht steht erfreulicherweise, dass Andreas 3:2 gewonnen hat. Nach 2:0 Führung dann 2:2 und im fünften Satz dann klar mit 11:4.
Zum Spiel Frank gegen Herrn Neurohr im hinteren Paarkreuz kann ich leider auch nichts sagen. Aber im Spielbericht steht schon wieder erfreulicherweise, dass Frank 3:0 gewonnen. War wohl eine klare Angelegenheit.
Dann spielte Thomas gegen Wolfgang Bastian, den "ehemaligen". Thomas hat den ersten Satz mit 11:7 gewonnen und mir schien, als hätte er das Spiel im Griff. Als er dann den zweiten Satz mit 8:11 verlor, machte ich mir deshalb auch noch keine Gedanken. Doch ab dem dritten Satz verlor Thomas mehr und mehr an Souveränität. Wolfgang Bastian kam immer besser mit den Bällen von Thomas zurecht und Thomas unterliefen immer mehr leichte Fehler. Obwohl nur 8:11 im dritten und 9:11 im vierten geht das Ergebnis 1:3 in Ordnung.

Spielstand 4:5 - immer noch alles drin

Zum Spiel Detlef gegen Norman Baatz kann man nur sagen 0:3 verdient verloren.
Das Spiel Bodo gegen Andreas Huth dürfte das spannendste und lauteste Spiel des Abends gewesen sein. Bodo gewann die ersten beiden Sätze jeweils knapp mit 11:9. Nach den schlechten spielerischen Leistungen von Andreas Huth im ersten Spiel war das überraschend knapp. Bodo verlor dann die nächsten beiden Sätze mit 7:11 und 4:11. Seine Blicke wanderten immer öfter verzweifelt an die Decke und fragend in die Menschenmenge. Es waren nämlich tatsächlich mittlerweile so um die sieben Zuschauer anwesend, die ich aber aus Datenschutzgründen nicht namentlich erwähnen möchte. Der fünfte Satz war dann mit 18:16 für Bodo der Thriller des Abends. Nicht unbedingt spielerisch sondern einfach wegen der Spannung in der Verlängerung. Zumal Bodo meistens die Matchbälle hatte. Dann aber auch zweimal gegen sich. Und am Ende dann ein wichtiger Punkt für uns. Und vielleicht hat dieser Sieg ja auch für Bodo positive Q-TTR-Auswirkungen. Es gibt Leute, sogenannte Q-TTR-Master, die wissen so etwas.

Spielstand 5:6 - immer noch alles (aber weniger als zuvor) drin

Das nächste Spiel Benedikt gegen Michael Schwerz ging - sagen wir mal - bedauerlicherweise mit 1:3 an den Gegner. Auch hier wieder zu viele Wechsel von Hochs und Tiefs bei Benedikts Spiel, was er auch selbst im Spiel mehrmals in angemessener Lautstärke zum Ausdruck brachte. Da wäre ein Punkt für uns möglich gewesen. Sobald Benedikt sein Spiel konstanter und öfters auch kontrollierter gestalten kann, wird er solche Spiele locker gewinnen können.
Das Spiel Andreas gegen Franz Landoll war ebenfalls sehr spannend. Eine Niederlage und wir können maximal ein 8:8 erreichen. Ein Sieg musste also her. Doch es sollte nicht so sein. Das Spiel wogte hin und her. Alle Sätze ziemlich knapp. Einige sehenswerte Ballwechsel. Aber auch Andreas ein paar mal in der Ballonabwehr - das sollte nicht so sein. Aus Sicht der Sätze Andreas psychologisch im Vorteil 1:0 dann 1:1 dann 2:1 dann 2:2. Außer im fünften Satz, wenn ich mich recht erinnere, war Landoll immer in Führung.
Im letzten Spiel des Abends traf Frank auf Wolfgang Bastian. Nach dem Frank den ersten Satz mit 11:6 richtig gut mit tollen Top-Spins gewonnen hatte, dachten wir: es ist vielleicht doch nicht das letzte Spiel und Thomas begann sich gegen Herrn Neurohr warm zu spielen. Aber nach einem schlechten Start im zweiten Satz begann Frank mit sich zu hadern und fand nicht mehr so richtig in sein Spiel. Die gut gemeinten Tips vor dem vierten Satz reichten leider nur zu einer knappen Niederlage.

Endstand 5:9 - nix mehr drin

DL

 

 09.09.2017

In Erbach war nichts zu holen…

Wären wir auf den Bühnen dieser Welt im musikalischen Genre unterwegs und würden dabei eine Drehorgel bedienen, man könnte von der „altbekannten Leier“ sprechen. Aber auch so kann man in das immer gleiche Klagelied einstimmen…

Der Rückstand nach den anfänglichen Doppelpartien war im Gesamten etwas unglücklich. Zwar hatte unser Doppel 2 Bodo/Frank überraschend gegen Thieser/Fuchs gewonnen, was sie wohl selbst kaum glauben konnten, doch mit einer insgesamt schwachen Leistung vergaben Detlef/Andreas diesen schönen Vorsprung – gegen Huwer/Wrobel sollte normalerweise ein Punkt Pflicht sein. Auch Benedikt/Niklas vermochten es nicht gegen Poeggel/Schütt etwas Zählbares zu erreichen.

Zwischenstand nach den Doppeln:  1:2

Der erste Einzelsieg dieses Abends ging dann jedoch an uns. Bodo konnte sich nach anfänglichen Schwierigkeiten und dem „dazugehörigen Hadern mit sich und der Welt“ immer besser auf Huwer, seinen unbequemen Gegner, einstellen und gewann am Ende verdient mit 3:1. Detlef sollte es ihm mit einem 3:2-Sieg gegen Poeggel nachmachen, auch wenn ihm -nach fulminantem Beginn und 2:0-Führung- zwischenzeitlich etwas die Luft ausging. Während Benedikt gegen Fuchs unsere Führung ausbauen konnte, musste Andreas gegen Thieser wie in der letzten Saison eine erneute Niederlage einstecken. Die nackten Zahlen dieses deutlichen 1:3 geben den Spielverlauf jedoch leider nicht gänzlich wieder. Überhaupt nichts zu holen gab es daraufhin im hinteren Paarkreuz. Sowohl Niklas gegen Schütt als auch Frank gegen Wrobel ging regelrecht unter.

Zwischenstand nach dem ersten Durchgang:  4:5

Das Spitzenspiel des Abends lautete diesmal Huwer gegen Leidinger, wobei man sich unter dem Begriff „Spitzenspiel“ sicherlich etwas Tolles, Großartiges, Phänomenales vorstellt. Das einzig Erwähnenswerte an diesem Spiel: 3:1 für Detlef. Auch in seinem zweiten Match ging Bodo gegen Poeggel über die volle Distanz. Ein unglücklicher 0:2-Rückstand ließ ihn erneut „am Guten in dieser Welt“ zweifeln. Dennoch -angetrieben vom Capitano- gab er nicht auf, spielte sich zurück in die Partie und konnte Poeggel mehr und mehr zu leichten Fehlern zwingen. Im Entscheidungssatz war dann aber wohl „die Luft alle“ und damit die Konzentration weg - ein klares 3:11 und damit die große Chance verpasst, uns einen Punkt und sich persönlich weitere LEGO-Werte zu erspielen. Während Andreas im weiteren Verlauf gegen Fuchs einen schnellen Punkt einfuhr, musste Benedikt gegen Thieser eine für uns überraschende Niederlage einstecken. Beim 1:3 machte er nach schwachem Start und anschließenden Zwischenspurt jedoch zu viele einfache, schnelle Fehler. Dies war so etwas wie die Vorentscheidung, denn danach kam erneut das hintere Paarkreuz an die Reihe. Um es vorweg zu nehmen – ein Totalausfall an diesem Abend. Während Frank von Schütt nach allen Regeln der Kunst vorgeführt wurde, konnte Niklas gegen Wrobel -nach hohem Rückstand- zumindest noch Satz 1 gewinnen (ein kleiner Lichtblick), doch danach hatte sich sein Schläger (nach eigener Aussage) wohl in ein „Kanten-Racket“ verwandelt. Permanentes Hadern brachte ihn daraufhin um die nötige Konzentration und so von Punkt zu Punkt mehr aus der Fassung; eigentlich völlig unnötig, war er doch phasenweise gegen einen überaus nervösen Gegner voll im Spiel – am Ende eine knappe Niederlage.

Endstand:  6:9

In Anbetracht der Tatsache, dass beiden Mannschaft ohne ihre nominelle Nummer 1 antraten, war dies ein Kräftemessen auf Augenhöhe, auch wenn man -wie fast immer- sagen muss: „Da war mehr drin !“

Unsere Punkteausbeute im Einzelnen:

Doppel Bodo/Frank, Detlef (2x), Bodo, Benedikt, Andreas

Den Abschluß machten wir dann gemeinsam im Sportheim Reiskirchen; ein langer Abend, denn das Essen dauerte – wie hier fast immer – mehr zwei Stunden. Man läßt sich eben nicht hetzen…

A.St.

Enttäuschendes 8:8 Unentschieden gegen DJK Bildstock

Da Capitano Andreas verhindert war habe ich (Rudi ) einen Bericht über das Spiel gegen DJK Bildstock geschrieben. Ich glaube es hätte sonst keinen Bericht gegeben. (Oder ??? )

Im 1.Heimspiel der Saison trafen wir auf die DJK Bildstock. Beide Mannschaften konnten nicht in stärkster Besetzung antreten. Bei uns fehlten Benedikt und Andreas. Bei unserem Gegner mussten sogar 3 Mann ersetzt werden. Es fing für uns gut an, denn alle 3 Doppel konnten gewonnen werden. Unser Doppel 1 Marc/Frank gewannen mit 3:0 Sätzen gegen Seewald/Lauck Christoph. Doppel 2 mit Detlef/Thomas die zum 1.Mal zusammen spielten überraschten mit einem 3:1 Sieg über Lausch/Brust. Auch Doppel 3 Bodo/Niklas konnten nach anfänglichen Schwierigkeiten einen 3:1 Sieg gegen Spang/Lauck Christian verbuchen. Mark erhöhte durch einen klaren 3:0 Sieg über Seewald auf 4:0. Detlef hatte gegen die Nr.1 der Gäste Lausch keine Chance und unterlag mit 0:3. Bodo hatte anfangs Mühe mit Brust, konnte sich aber steigern und gewann mit 3:0. Frank erhöhte auf 6:1 indem er gegen Lauck 3:1 gewann. Thomas musste sich dann Lauck Christian knapp mit 2:3 geschlagen geben. Niklas erhöhte duch ein 3:0 über Spang auf 7:2. Er spielte überlegen und machte vor allen Dingen keine leichte Fehler. Es sah nach einem klaren Sieg für uns aus. Doch es kam anders. Marc verlor gegen Lausch mit 1:3. Er verlor den 1.Satz etwas unglücklich mit 9:11. der 2.Satz ging mit 11:4 an seinen Gegner. Im 3.Satz spielte Mark seine Stärke aus und gewann diesen mit 11:7. Aber im 4.Satz hatte er mit 4:11 klar das Nachsehen. Detlef konnte gegen Seewald gut mithalten. Trotzdem musste er sich mit 1:3 geschlagen geben. Alle Sätze waren sehr ausgeglichen. Somit stand es nur noch 7:4. Durch Bodo hofften wir nun auf einen Sieg gegen Lauck. Überraschend verlor er aber mit 0:3 Sätzen. Er haderte laufend über das schlechte Licht, was ihn vielleicht in der Konzentration beeinflusste. Frank war nun gegen Brust an der Reihe. Nach verlorenem 1.Satz 4:11 konnte er sich besser auf das Spiel einstellen und gewann Satz 2 mit 11:8. Doch im 3.Satz lief es wieder nicht und er verlor diesen mit 4:11. Im 4.Satz zeigte er seine Stärke und gewann diesen mit 11:2. Auch im 5. Satz führte er meistens. Beim Stand von 10:8 für Frank konnte Brust 2 gute Angriffsbälle verwerten, obwohl dies nicht seine Stärke ist. In der Verlängerung musste sich Frank dann mit 10:12 geschlagen geben. Wir führten nur noch mit 7:6. Thomas konnte auch in seinem 2.Spiel gegen Spang seine Nervosität nicht ablegen, und unterlag nach schwachem Spiel mit 0.3. Zwischenstand 7:7 nach 7:2 Führung. Nicht zu fassen!!!. Niklas brachte uns mit einem klaren 3:0 Sieg über Lauck mit 8:7 in Führung. Er spielte wie in seinem 1.Spiel ruhig und überlegen und machte nicht mehr als er musste. Das Schlussdoppel von Marc/Frank gegen Lausch/Brust ging dann mit 1:3 verloren. Endstand also 8:8. Ein enttäuschendes Ergebnis nach 7:2 Führung. Ein Kompliment an Bildstock die nie aufgegeben haben und sich diesen Punkt auch verdient haben. Es war auch ein sehr faires Spiel von beiden Mannschaften.

R.H.

Auftaktniederlage in Niederwürzbach

Aufgrund der dürftigen Trainingsleistungen in der Saisonvorbereitung war unser Capitano nicht gerade euphorisch gestimmt, was den Ausgang der diesjährigen Auftaktpartie betraf. Zwar sollte er am Ende leider Recht behalten, in puncto Einsatz und Siegeswillen hätten wir aber zumindest einen Punkt mehr als verdient gehabt. Jedoch der Reihe nach…

Nach den Anfangsdoppeln sah die Welt noch ganz gut aus. Dies hatten wir diesmal unserem Doppel 3 Benedikt/Niklas und ihrem knappen Sieg gegen Bastian/Preßmann zu verdanken. Dass dieses Spiel wohl nur ein Augenschmaus für „sehtechnisch eingeschränkte Lebewesen“ war – Schwamm drüber… Während unser nominelles Doppel 1 Marc/Frank gegen Freiberger/König mit 1:3 unterlag und dabei nur phasenweise passabel auftrumpfen konnte, hatten Detlef/Andreas gegen Niederwürzbachs Doppel 1 Müller/Beck eine große Chance liegen lassen, uns in Führung zu bringen. Nach deutlich verlorenem ersten Satz konnten die beiden den umkämpften zweiten Durchgang mit 21:19 (!) für sich entscheiden. Auch der dritte Satz ging deutlich an unsere beiden, so dass bei 9:9 im vierten Satz und eigener Aufschlag der Sieg greifbar schien. Doch in solchen Situationen soll man einfach nicht überlegen, etwas Außergewöhnliches zu probieren und so unterliefen Andreas ein Aufschlag- sowie ein leichter Schupffehler, zu blöd…  Der Entscheidungssatz war dann bis zum Seitenwechsel (4:5) offen, doch leider machte Beck gerade am Ende die entscheidenden Punkte, so dass wir hier leider gratulieren mußten.

Zwischenstand nach den Doppeln:  1:2

Die ersten Einzel im vorderen Paarkreuz waren klare Angelegenheiten. Während Detlef gegen Müller mit 0:3 unterlag – dabei eine 7:2-Führung im zweiten Satz noch abgab – hatte Marc seinen Gegner Freiberger diesmal mit 3x 11:8 klar unter Kontrolle.

Im mittleren Paarkreuz konnten wir auch diesmal im ersten Durchgang nicht punkten. Andreas wollte nach vielen knappen Begegnungen diesmal unbedingt wieder gegen Beck gewinnen, was bei einer zwischenzeitlichen 2:1-Satzführung auch so aussah. Am Ende mußte er jedoch erneut gratulieren, wollte er gerade am Ende des Entscheidungssatzes wieder „mit dem Kopf durch den Wand“. Auch Benedikt konnte eine 2:1-Satzführung nicht nach Hause bringen. Während er bis Mitte des vierten Satzes klug und überlegt insbesondere auf das Rückhandmaterial von König agierte, war im Entscheidungssatz der Faden total gerissen, die Niederlage am Ende aber zu deutlich. Wenigstens einen Punkt konnten wir danach im hinteren Paarkreuz ergattern. Niklas spielte gegen einen „impulsiven“ Bastian ruhig und souverän seinen Stiefel herunter - manchmal sogar etwas zu ruhig, was sich aber in dieser Begegnung als die einzig richtige Taktik herausstellte. Einen herben Dämpfer mußten wir dann jedoch verdauen, als Frank völlig unerwartet einen fest eingeplanten Punkt gegen Preßmann nicht für uns verbuchen konnte. Nach ungefährdet gewonnenem erstem Satz kam er hier komplett aus dem Tritt, was sich trotz aller Coachingversuche nicht wieder ins Positive drehen ließ und in einer unnötigen Fünfsatz-Niederlage endete.

Zwischenstand nach dem ersten Durchgang:  3:6

Wer gedacht hätte, es könne nicht mehr schlimmer kommen, sah sich auch hier erneut getäuscht, denn im Spitzeneinzel Marc gegen Müller war diesmal für uns nichts zu holen. Auch wenn Marc tief in die taktische Trickkiste griff (sorry, echt zu kompliziert, um dies in kurzen Worten zu beschreiben…), um eine drohende Niederlage zu verhindern, so war er an diesem Abend nicht in der Lage, sein aggressives Spiel gegen einen überaus sicheren Müller durch zu bringen; vielleicht hat ja wirklich Training gefehlt ??? Detlef gegen Freiberger war auch diesmal eine Partie mit Kampf „auf Biegen und Brechen“. Wie so oft ging es nach einigen spektakulären Ballwechseln auch diesmal wieder in den Entscheidungssatz. Hier hatte Freiberger leider den weitaus besseren Start und Detlef am Ende nichts mehr zuzusetzen, so daß auch dieser Punkt zum Zwischenstand von 3:8 an Niederwürzbach ging.

Allgemein hatte man sich nun schon auf eine baldige Dusche eingestellt. Doch -wie Benedikt forsch bemerkte- gehört die Vokabel „aufgeben“ nicht zum Standardwortschatz dieser Mannschaft; „jedes Spiel kann am Ende zählen“ – wie auch die letzte Saison zeigte.

Getreu diesem Motto ging‘ s in die weiteren Partien. Benedikt spielte gegen Beck eine starke Partie. Immer wieder konnte er mit schnellen VH-Topspinbällen punkten und seinen Gegner derart unter Druck setzen, dass dieser kaum zu seinem Spiel fand und besonders gegen Ende viele Fehler machte. Das Ergebnis, ein starkes 3:1. An diesem Abend sollte dann zumindest eine Serie reißen, denn noch nie zuvor hatte Andreas gegen König gewonnen. Eine diesmal ausgeglichene Partie mit einigen tollen Punkten, aber auch haarsträubenden Fehlern auf beiden Seiten ging in den Entscheidungssatz. Endlich einmal am Anfang nicht gepennt (!), führte Andreas - von Marc permanent gepuscht - bei Seitenwechsel mit 5:4. Diesen Vorsprung gab er trotz aller spielerischen und taktischen Bemühungen seines Gegners nicht mehr ab und gewann mit 11:4 diesen Satz. Wir hatten auf 5:8 verkürzt.

Parallel zu dieser Partie hatte Frank -nach schwachem Start- gegen Bastian die Partie doch noch mit 3:1 für sich entschieden und einen weiteren Punkt beigesteuert. Niklas wollte dem in nichts nachstehen. Nervenstark hielt er gegen Preßmann oftmals sicher den Ball im Spiel, um dann vereinzelte „Nadelstiche“ zu setzen. Auch diesmal hatte er die richtige Taktik gewählt und ein 3:1 für uns errungen. Es ging bei 7:8 tatsächlich ins Schlußdoppel:

Marc/Frank gegen Müller/Beck.

Einem ersten Satz mit Vorteilen hier für die Gegner folgte ein starker zweiter Satz mit 11:6 zum Satzausgleich. Coach Detlef hatte hier wohl ganze Arbeit geleistet. Satz 3 & 4 gingen danach jeweils in die Verlängerung. Einige abgewehrte Satzbälle standen in dieser ungemein packenden Partie einigen eigenen Satzbällen gegenüber; 11:13 und 14:16 die Ergebnisse am Ende, so dass man von einer sehr unglücklichen Niederlage sprechen darf/muß. Unsere Aufholjagd war damit leider nicht mehr von Erfolg gekrönt.

Endstand:  7:9

Auch wenn wir am Ende – wie befürchtet – mit leeren Händen dastehen, so hat sich gezeigt, dass es sich immer lohnt bis zum Ende zu fighten. Irgendwann werden wir das Glück schon auf unsere Seite zwingen…

Unsere (überschaubare) Punkteausbeute im Einzelnen:

Doppel Benedikt/Niklas, Marc, Benedikt, Andreas, Frank, Niklas (2x)

Die dritte Halbzeit konnten wir auch zu weit vorgerückter Stunde noch im (total leeren) “Bahnhof” begießen. Heino hatte in Breitfurt wohl ganze Arbeit geleistet…

A.St.