28.10.2017

Lehrstunde vom kommenden Meister…

 Unser Heimspiel gegen den Meisterschaftsfavoriten aus Oberwürzbach bekam unverhofft einen ganz besonderen Charakter, nämlich als Generalprobe für das Kreispokalendspiel am Freitag, den 08.12.2017 in Kirkel. Sowohl die Oberwürzbacher als auch unsere Mannschaft in der Aufstellung Marc, Frank, Bodo -am Tag zuvor in HOM-Erbach- hatten ihre jeweiligen Halbfinalpartien gewonnen. Getreu dem Motto: „Wenn die Generalprobe in die Hose geht, gelingt der Auftritt !“ können wir dieser Partie zumindest etwas Positives abgewinnen.

Schon unsere ausgeklügelte Doppelstrategie ging mächtig nach hinten los, denn sowohl Benedikt/Niklas als Doppel 1 gegen Lampel/Damianov als auch Marc/Frank an Position 2 gegen das Spitzendoppel Freude/Schmitt standen auf verlorenem Posten; lediglich Detlef/Andreas konnten gegen Schwarz/Meiser den ersten Satz gewinnen, bevor auch sie gnadenlos untergingen.

Zwischenstand nach den Doppeln: 0:3

Marc konnte im ersten Einzel des Abends nach 2:11 im ersten Satz gegen Klaus Schwarz immer besser mithalten, verlor die beiden folgenden Sätze jedoch knapp. Während danach Detlef gegen Freude, Benedikt gegen Damianov und auch Andreas gegen Lampel klare Niederlagen einstecken mussten, konnte zumindest unser hinteres Paarkreuz ein wenig Paroli bieten. Während Frank gegen Meiser nach zwischenzeitlichem 1:1-Satzausgleich den dritten Satz unglücklich (nach vier Satzbällen) mit 14:16 abgeben musste und damit auf die Verliererstraße geriet, machte Niklas gegen den Olympiasieger Schmitt anfangs eine klasse Partie. Ruhig und besonnen spielte er Schupfball um Schupfball locker über das Netz, um dann teilweise grandiose Rückhandendschläge abzufeuern. Der Lohn, eine 2:0-Satzführung; jedoch wurden auf der Bank erste Überlegungen bezüglich eines wohl bald notwendigen Sauerstoffzeltes angestellt. Der Eindruck von außen sollte nicht ganz täuschen, denn zusehends bekam Niklas -den dritten Satz weiterhin offen haltend- konditionelle Probleme, die Konzentration ließ nach, er machte die entscheidenden Fehler am Ende des dritten Durchgangs. Dies sollte sich nun leider so fortsetzen, denn auch die beiden folgenden Sätze gingen nun deutlich an den Routinier aus Oberwürzbach. Schade, aber dennoch hat Niklas gezeigt, zu was er -mit ein paar Kilo weniger auf den Rippen- in der Lage wäre zu leisten.

Nach rd. 90 Minuten war der Klops gelutscht, immerhin hatten wir ganze vier (in Zahlen: 4) Sätze gewonnen. Hut ab !

Endstand:  0:9

Unsere Punkteausbeute im Einzelnen:

Fehlanzeige

Den Abschluß machten wir dann fast schon in gewohnter Manier ohne eine Mannschaft aus Oberwürzbach – außer Thomas Freude. Zumindest er hielt die Fahnen des kommenden Meisters hoch.

A.St.





Herbe Schlappe in Schiffweiler… 21.10.2017

Dass beim letztjährigen Tabellendritten nicht viel zu holen sein dürfte, war uns vor Beginn der Partie sicherlich bewusst, zumal wir auf Frank, der Punktegarant der letzten Wochen, verzichten mussten, für den jedoch Thomas an die Platte ging. Mit einer derartigen Schlappe hatten wir denn aber doch nicht gerechnet.

Bereits nach den Anfangsdoppeln lagen wir aussichtslos im Hintertreffen. Gegen Schiffweilers Doppel 1 Becker/Peter spielten Detlef/Andreas wie gewohnt gut mit, machten aber nach zwischenzeitlichem Satzausgleich in den langen Rallyes der folgenden Sätze die entscheidenden Fehler, so dass sie das Spiel am Ende abgeben mussten. Einen Sieg unseres neu formierten Doppel 1 Marc/Benedikt hatten wir eigentlich erwartet; leider nutzten sie nach gewonnenem erstem Satz ihre Satzbällen in Durchgang zwei nicht konsequent, so dass sie diesen als auch den darauf folgenden Satz knapp, den vierten Satz jedoch klar abgeben mussten. Etwas enttäuschend dann die Vorstellung von Thomas/Niklas, die ein klares 0:3 gegen Lubina/Gräff einstecken mussten.

Zwischenstand nach den Doppeln:  0:3

Während sich danach Detlef gegen Becker eine überaus deutliche Niederlage abholte, lieferte sich Marc mit Peter ein spannendes Duell. Zwar lag er permanent in Rückstand, abschütteln ließ er sich jedoch nicht, so dass die Partie erwartungsgemäß in den Entscheidungssatz ging. Hier hatte Peter am Ende die Nase vorn, auch weil er die entscheidenden Bälle aggressiver spielte und so den Sieg fast erzwang.

Eine unglückliche Figur machte danach Andreas gegen Spiegel. Bei eigenem Aufschlag zwar meist erfolgreich, offenbarte er jedoch eklatante Schwächen im Rückschlagspiel, die hier als absolut spielentscheidend anzusehen sind. So kann man natürlich nichts Zählbares auf die Beine stellen. Unseren ersten Punkt holte danach Benedikt gegen Weirich mit einem klaren, auch in dieser Höhe verdienten 3:0-Erfolg. Ein erster kleiner Lichtblick, dem ein weiterer Erfolg von Niklas gegen Lubina folgen sollte. Mit ruhigem besonnenem Spiel auf das Material seines Gegners sowie reihenweise Rückhandendschägen zermürbte er seinen Gegner geradezu, so dass das 3:1 am Ende unbestritten verdient war. Dem konnte Thomas gegen Gräff leider kein weiteres Erfolgserlebnis hinzufügen. Gerade zu Beginn eines jeden der drei gespielten Sätze manövrierte er sich – teilweise mit VH-Schnittabwehr operierend – derart weit ins Hintertreffen, dass auch die jeweils darauf folgenden grandiosen Aufholjagden nicht mehr von Erfolg gekrönt waren. Schade eigentlich, wenn man bedenkt, was gegen einen sicherlich schlagbaren Gegner möglich gewesen wäre.

Zwischenstand nach dem ersten Durchgang:  2:7

Im Spitzenspiel des Abends zwischen Marc und Becker war eindeutig mehr für uns zu holen, doch nach tollem erstem Satz konnte Marc im zweiten Satz insgesamt drei Satzbälle nicht verwerten und musste diesen sehr unglücklich mit 12:14 abgeben. Damit war so etwas wie eine Vorentscheidung gefallen, so dass Marc die Partie bei 3:6-Rückstand im dritten Satz (leider) quasi abschenkte. Den Schlusspunkt dieser Partei sollte dann die Partie Peter gegen Detlef setzen, was zu Beginn nach einer Demontage unseres Dienstältesten aussah, derart überlegen sah die Sache bei zwischenzeitlichem Stand von 0:2 aus. Doch hier gilt der Spruch: „Erst wenn der letzte Punkt gespielt ist, ist die Partie auch zu Ende“. Punkt um Punkt ergatterte sich danach Detlef und gewann etwas überraschend Durchgang 3 mit 11:9. In einem ausgeglichenen vierten Satz hatte Detlef desweiteren drei Satzbälle. Symptomatisch hierbei, dass er seinen ersten Satzball mit einem Aufschlagfehler „versemmelte“; am Ende hieß es 14:16. Wer weiß, wie ein möglicher Entscheidungssatz ausgegangen wäre. Die Begegnung war nun jedoch zu Ende.

Endstand:  2:9

Diese Partie brachte unsere insgesamt schwächste Saisonleistung hervor. Hoffen wir mal, dass dies kein schlechtes Omen ist.

Unsere Punkteausbeute im Einzelnen:

Benedikt, Niklas

Den Abschluß machten wir dann gemeinsam im Saalbau, der sich (gefühlt) über Stunden hinzog.

A.St.

23.09.2017

TTG St.Ingbert Rohrbach gegen TTC Neuweiler

Auf Befehl unseres Kapitäns muss ich diesen Spielbericht anfertigen. Ich betone ausdrücklich, dass ich das unfreiwillig und auch nur deshalb mache, weil ich die Geschäftsbeziehungen zu Andreas als nebenberuflichem Importunternehmer nicht trüben möchte. Es handelt sich also sozusagen um einen Vitamin-B-Spielbericht.

Um gleich vorwegzunehmen, was sowieso die meisten schon wissen: wir haben in eigener Halle 5:9 gegen den TTC Neuweiler verloren. Und auch wenn einzelne Spieler das irrtümlicherweise anders sehen mögen: es lag nicht am Licht und auch nicht an den Umkleideräumen, die sich zugegebenermaßen (wie die Duschen und überhaupt die ganze Halle) in einem beschämenden Zustand befinden.

Da wir - wie den Samstag zuvor auch - ohne Marc antreten mussten, kam erneut Bodo zum Einsatz. Außerdem spielte Thomas anstelle von Niklas. So dass wir in folgender Aufstellung spielten:
Detlef, Bodo, Benedikt, Andreas, Frank und Thomas.
Die Feinde aus Neuweiler mussten auf Michael Welsch (Brett 5) verzichten und spielten in folgender Aufstellung: Norman Baatz, Andreas Huth, Michael Schwerz, Franz Landoll, Wolfgang Bastian und Holger Neurohr. Letztgenannter ist sogar Doktor.
Das Spiellokal war zuvor von Thomas optimal eingerichtet worden; u.a. doppelte Umrandungen, Sitzgelegenheiten für die Zuschauer, dritte Platte zum Warmspielen. Ich erwähne das eigentlich nur, um Thomas' Einsatz zu würdigen und warum auch nicht. Außerdem hatten wir an diesem Abend wieder das Glück, dass Ingrid alle unsere Spiele zählte. Vielen Dank dafür.

Zum Spiel: es fing schon gleich zu Beginn unglücklich an, als Detlef und Andreas als Doppel-1 gegen Schwerz/Neurohr als Doppel-2 mit 2:3 verloren. Da war eindeutig mehr drin. Genauer gesagt: das hätten wir gewinnen müssen. Aber wir machten einfach zu viele leichte Fehler.
Das Spiel Bodo und Frank als Doppel-2 gegen Baatz/Huth als Doppel-1 habe ich nicht beobachten können, weil ich zeitgleich spielte. Aber laut Spielbericht geht die 1:3 Niederlage wohl in Ordnung, zumal das Spiel im Verlauf des Abends auch nicht sonderlich kommentiert wurde.
Überraschend, einigermaßen knapp und durchaus schön anzusehen war der 3:2 Sieg von Benedikt und Thomas als Doppel-3 gegen Landoll/Bastian. Unsere beiden "Jüngsten" haben gut miteinander harmoniert, spielten ein paar sehr schöne Ballwechsel und haben das Spiel verdient und soweit ich mich erinnere, ganz ohne Tips nach Hause geschaukelt.

Spielstand 1:2

Im ersten Einzel des Abends spielte Detlef (präpariert mit 400er Ibuprofen) gegen Andreas Huth und gewann problemlos 3:0. Wobei das Problemlos ausnahmslos auf die wirklich unterirdische spielerische Leistung von Andreas Huth zurückzuführen ist.
Bodo spielte gegen Norman Baatz eigentlich ganz gut mit, versuchte aber in den ersten beiden Sätzen zu oft (erfolglos) mit aggressiven Blocks zu punkten. Doch die Sätze 3 und 4 hat er dann mit kontrolliertem Block und den Gegner auf der Rückhand haltend gewinnen können. Leider hat es im fünften Satz mit 7:11 dann doch nicht für einen Sieg gereicht. Woran es genau lag, kann ich nicht sagen. Baatz lag eben immer ein/zwei Punkte vorne und hat diesen Vorsprung nicht mehr abgegeben.
Nun folgte im mittleren Paarkreuz das sehr spannende Spiel von Bendedikt gegen Franz Landoll. Klarer erster Satz für Benedikt 11:6. Das sah richtig gut aus - tolle Ballwechsel. Dann 3:11 im zweiten. Das sah überhaupt nicht mehr gut aus - Benedikt neben sich. Dann wieder ziemlich gut im dritten noch mal 11:6. Doch dieser Wechsel von Licht und Schatten bei Benedikts Spiel in den ersten drei Sätzen schlich sich nun in die Ballwechsel ein. Im vierten Satz verlor er zwar knapp mit 10:12. Doch man merkte, dass Landoll langsam die Oberhand gewann, weil Benedikt einfach zu wechselhaft bzw. nicht stabil genug spielte. Doch Benedikt kämpfte weiter. Ein wirklich dramatischer fünfter Satz. Aber am Ende 11:13 verloren. Scheiße.
Zum Spiel Andreas gegen Michael Schwerz kann ich nichts sagen. Weiß auch nicht warum. Aber ich wusste da ja auch noch nicht, dass ich einen Bericht schreiben soll. Na ja im Spielbericht steht erfreulicherweise, dass Andreas 3:2 gewonnen hat. Nach 2:0 Führung dann 2:2 und im fünften Satz dann klar mit 11:4.
Zum Spiel Frank gegen Herrn Neurohr im hinteren Paarkreuz kann ich leider auch nichts sagen. Aber im Spielbericht steht schon wieder erfreulicherweise, dass Frank 3:0 gewonnen. War wohl eine klare Angelegenheit.
Dann spielte Thomas gegen Wolfgang Bastian, den "ehemaligen". Thomas hat den ersten Satz mit 11:7 gewonnen und mir schien, als hätte er das Spiel im Griff. Als er dann den zweiten Satz mit 8:11 verlor, machte ich mir deshalb auch noch keine Gedanken. Doch ab dem dritten Satz verlor Thomas mehr und mehr an Souveränität. Wolfgang Bastian kam immer besser mit den Bällen von Thomas zurecht und Thomas unterliefen immer mehr leichte Fehler. Obwohl nur 8:11 im dritten und 9:11 im vierten geht das Ergebnis 1:3 in Ordnung.

Spielstand 4:5 - immer noch alles drin

Zum Spiel Detlef gegen Norman Baatz kann man nur sagen 0:3 verdient verloren.
Das Spiel Bodo gegen Andreas Huth dürfte das spannendste und lauteste Spiel des Abends gewesen sein. Bodo gewann die ersten beiden Sätze jeweils knapp mit 11:9. Nach den schlechten spielerischen Leistungen von Andreas Huth im ersten Spiel war das überraschend knapp. Bodo verlor dann die nächsten beiden Sätze mit 7:11 und 4:11. Seine Blicke wanderten immer öfter verzweifelt an die Decke und fragend in die Menschenmenge. Es waren nämlich tatsächlich mittlerweile so um die sieben Zuschauer anwesend, die ich aber aus Datenschutzgründen nicht namentlich erwähnen möchte. Der fünfte Satz war dann mit 18:16 für Bodo der Thriller des Abends. Nicht unbedingt spielerisch sondern einfach wegen der Spannung in der Verlängerung. Zumal Bodo meistens die Matchbälle hatte. Dann aber auch zweimal gegen sich. Und am Ende dann ein wichtiger Punkt für uns. Und vielleicht hat dieser Sieg ja auch für Bodo positive Q-TTR-Auswirkungen. Es gibt Leute, sogenannte Q-TTR-Master, die wissen so etwas.

Spielstand 5:6 - immer noch alles (aber weniger als zuvor) drin

Das nächste Spiel Benedikt gegen Michael Schwerz ging - sagen wir mal - bedauerlicherweise mit 1:3 an den Gegner. Auch hier wieder zu viele Wechsel von Hochs und Tiefs bei Benedikts Spiel, was er auch selbst im Spiel mehrmals in angemessener Lautstärke zum Ausdruck brachte. Da wäre ein Punkt für uns möglich gewesen. Sobald Benedikt sein Spiel konstanter und öfters auch kontrollierter gestalten kann, wird er solche Spiele locker gewinnen können.
Das Spiel Andreas gegen Franz Landoll war ebenfalls sehr spannend. Eine Niederlage und wir können maximal ein 8:8 erreichen. Ein Sieg musste also her. Doch es sollte nicht so sein. Das Spiel wogte hin und her. Alle Sätze ziemlich knapp. Einige sehenswerte Ballwechsel. Aber auch Andreas ein paar mal in der Ballonabwehr - das sollte nicht so sein. Aus Sicht der Sätze Andreas psychologisch im Vorteil 1:0 dann 1:1 dann 2:1 dann 2:2. Außer im fünften Satz, wenn ich mich recht erinnere, war Landoll immer in Führung.
Im letzten Spiel des Abends traf Frank auf Wolfgang Bastian. Nach dem Frank den ersten Satz mit 11:6 richtig gut mit tollen Top-Spins gewonnen hatte, dachten wir: es ist vielleicht doch nicht das letzte Spiel und Thomas begann sich gegen Herrn Neurohr warm zu spielen. Aber nach einem schlechten Start im zweiten Satz begann Frank mit sich zu hadern und fand nicht mehr so richtig in sein Spiel. Die gut gemeinten Tips vor dem vierten Satz reichten leider nur zu einer knappen Niederlage.

Endstand 5:9 - nix mehr drin

DL

 

 09.09.2017

In Erbach war nichts zu holen…

Wären wir auf den Bühnen dieser Welt im musikalischen Genre unterwegs und würden dabei eine Drehorgel bedienen, man könnte von der „altbekannten Leier“ sprechen. Aber auch so kann man in das immer gleiche Klagelied einstimmen…

Der Rückstand nach den anfänglichen Doppelpartien war im Gesamten etwas unglücklich. Zwar hatte unser Doppel 2 Bodo/Frank überraschend gegen Thieser/Fuchs gewonnen, was sie wohl selbst kaum glauben konnten, doch mit einer insgesamt schwachen Leistung vergaben Detlef/Andreas diesen schönen Vorsprung – gegen Huwer/Wrobel sollte normalerweise ein Punkt Pflicht sein. Auch Benedikt/Niklas vermochten es nicht gegen Poeggel/Schütt etwas Zählbares zu erreichen.

Zwischenstand nach den Doppeln:  1:2

Der erste Einzelsieg dieses Abends ging dann jedoch an uns. Bodo konnte sich nach anfänglichen Schwierigkeiten und dem „dazugehörigen Hadern mit sich und der Welt“ immer besser auf Huwer, seinen unbequemen Gegner, einstellen und gewann am Ende verdient mit 3:1. Detlef sollte es ihm mit einem 3:2-Sieg gegen Poeggel nachmachen, auch wenn ihm -nach fulminantem Beginn und 2:0-Führung- zwischenzeitlich etwas die Luft ausging. Während Benedikt gegen Fuchs unsere Führung ausbauen konnte, musste Andreas gegen Thieser wie in der letzten Saison eine erneute Niederlage einstecken. Die nackten Zahlen dieses deutlichen 1:3 geben den Spielverlauf jedoch leider nicht gänzlich wieder. Überhaupt nichts zu holen gab es daraufhin im hinteren Paarkreuz. Sowohl Niklas gegen Schütt als auch Frank gegen Wrobel ging regelrecht unter.

Zwischenstand nach dem ersten Durchgang:  4:5

Das Spitzenspiel des Abends lautete diesmal Huwer gegen Leidinger, wobei man sich unter dem Begriff „Spitzenspiel“ sicherlich etwas Tolles, Großartiges, Phänomenales vorstellt. Das einzig Erwähnenswerte an diesem Spiel: 3:1 für Detlef. Auch in seinem zweiten Match ging Bodo gegen Poeggel über die volle Distanz. Ein unglücklicher 0:2-Rückstand ließ ihn erneut „am Guten in dieser Welt“ zweifeln. Dennoch -angetrieben vom Capitano- gab er nicht auf, spielte sich zurück in die Partie und konnte Poeggel mehr und mehr zu leichten Fehlern zwingen. Im Entscheidungssatz war dann aber wohl „die Luft alle“ und damit die Konzentration weg - ein klares 3:11 und damit die große Chance verpasst, uns einen Punkt und sich persönlich weitere LEGO-Werte zu erspielen. Während Andreas im weiteren Verlauf gegen Fuchs einen schnellen Punkt einfuhr, musste Benedikt gegen Thieser eine für uns überraschende Niederlage einstecken. Beim 1:3 machte er nach schwachem Start und anschließenden Zwischenspurt jedoch zu viele einfache, schnelle Fehler. Dies war so etwas wie die Vorentscheidung, denn danach kam erneut das hintere Paarkreuz an die Reihe. Um es vorweg zu nehmen – ein Totalausfall an diesem Abend. Während Frank von Schütt nach allen Regeln der Kunst vorgeführt wurde, konnte Niklas gegen Wrobel -nach hohem Rückstand- zumindest noch Satz 1 gewinnen (ein kleiner Lichtblick), doch danach hatte sich sein Schläger (nach eigener Aussage) wohl in ein „Kanten-Racket“ verwandelt. Permanentes Hadern brachte ihn daraufhin um die nötige Konzentration und so von Punkt zu Punkt mehr aus der Fassung; eigentlich völlig unnötig, war er doch phasenweise gegen einen überaus nervösen Gegner voll im Spiel – am Ende eine knappe Niederlage.

Endstand:  6:9

In Anbetracht der Tatsache, dass beiden Mannschaft ohne ihre nominelle Nummer 1 antraten, war dies ein Kräftemessen auf Augenhöhe, auch wenn man -wie fast immer- sagen muss: „Da war mehr drin !“

Unsere Punkteausbeute im Einzelnen:

Doppel Bodo/Frank, Detlef (2x), Bodo, Benedikt, Andreas

Den Abschluß machten wir dann gemeinsam im Sportheim Reiskirchen; ein langer Abend, denn das Essen dauerte – wie hier fast immer – mehr zwei Stunden. Man läßt sich eben nicht hetzen…

A.St.

Enttäuschendes 8:8 Unentschieden gegen DJK Bildstock

Da Capitano Andreas verhindert war habe ich (Rudi ) einen Bericht über das Spiel gegen DJK Bildstock geschrieben. Ich glaube es hätte sonst keinen Bericht gegeben. (Oder ??? )

Im 1.Heimspiel der Saison trafen wir auf die DJK Bildstock. Beide Mannschaften konnten nicht in stärkster Besetzung antreten. Bei uns fehlten Benedikt und Andreas. Bei unserem Gegner mussten sogar 3 Mann ersetzt werden. Es fing für uns gut an, denn alle 3 Doppel konnten gewonnen werden. Unser Doppel 1 Marc/Frank gewannen mit 3:0 Sätzen gegen Seewald/Lauck Christoph. Doppel 2 mit Detlef/Thomas die zum 1.Mal zusammen spielten überraschten mit einem 3:1 Sieg über Lausch/Brust. Auch Doppel 3 Bodo/Niklas konnten nach anfänglichen Schwierigkeiten einen 3:1 Sieg gegen Spang/Lauck Christian verbuchen. Mark erhöhte durch einen klaren 3:0 Sieg über Seewald auf 4:0. Detlef hatte gegen die Nr.1 der Gäste Lausch keine Chance und unterlag mit 0:3. Bodo hatte anfangs Mühe mit Brust, konnte sich aber steigern und gewann mit 3:0. Frank erhöhte auf 6:1 indem er gegen Lauck 3:1 gewann. Thomas musste sich dann Lauck Christian knapp mit 2:3 geschlagen geben. Niklas erhöhte duch ein 3:0 über Spang auf 7:2. Er spielte überlegen und machte vor allen Dingen keine leichte Fehler. Es sah nach einem klaren Sieg für uns aus. Doch es kam anders. Marc verlor gegen Lausch mit 1:3. Er verlor den 1.Satz etwas unglücklich mit 9:11. der 2.Satz ging mit 11:4 an seinen Gegner. Im 3.Satz spielte Mark seine Stärke aus und gewann diesen mit 11:7. Aber im 4.Satz hatte er mit 4:11 klar das Nachsehen. Detlef konnte gegen Seewald gut mithalten. Trotzdem musste er sich mit 1:3 geschlagen geben. Alle Sätze waren sehr ausgeglichen. Somit stand es nur noch 7:4. Durch Bodo hofften wir nun auf einen Sieg gegen Lauck. Überraschend verlor er aber mit 0:3 Sätzen. Er haderte laufend über das schlechte Licht, was ihn vielleicht in der Konzentration beeinflusste. Frank war nun gegen Brust an der Reihe. Nach verlorenem 1.Satz 4:11 konnte er sich besser auf das Spiel einstellen und gewann Satz 2 mit 11:8. Doch im 3.Satz lief es wieder nicht und er verlor diesen mit 4:11. Im 4.Satz zeigte er seine Stärke und gewann diesen mit 11:2. Auch im 5. Satz führte er meistens. Beim Stand von 10:8 für Frank konnte Brust 2 gute Angriffsbälle verwerten, obwohl dies nicht seine Stärke ist. In der Verlängerung musste sich Frank dann mit 10:12 geschlagen geben. Wir führten nur noch mit 7:6. Thomas konnte auch in seinem 2.Spiel gegen Spang seine Nervosität nicht ablegen, und unterlag nach schwachem Spiel mit 0.3. Zwischenstand 7:7 nach 7:2 Führung. Nicht zu fassen!!!. Niklas brachte uns mit einem klaren 3:0 Sieg über Lauck mit 8:7 in Führung. Er spielte wie in seinem 1.Spiel ruhig und überlegen und machte nicht mehr als er musste. Das Schlussdoppel von Marc/Frank gegen Lausch/Brust ging dann mit 1:3 verloren. Endstand also 8:8. Ein enttäuschendes Ergebnis nach 7:2 Führung. Ein Kompliment an Bildstock die nie aufgegeben haben und sich diesen Punkt auch verdient haben. Es war auch ein sehr faires Spiel von beiden Mannschaften.

R.H.

Auftaktniederlage in Niederwürzbach

Aufgrund der dürftigen Trainingsleistungen in der Saisonvorbereitung war unser Capitano nicht gerade euphorisch gestimmt, was den Ausgang der diesjährigen Auftaktpartie betraf. Zwar sollte er am Ende leider Recht behalten, in puncto Einsatz und Siegeswillen hätten wir aber zumindest einen Punkt mehr als verdient gehabt. Jedoch der Reihe nach…

Nach den Anfangsdoppeln sah die Welt noch ganz gut aus. Dies hatten wir diesmal unserem Doppel 3 Benedikt/Niklas und ihrem knappen Sieg gegen Bastian/Preßmann zu verdanken. Dass dieses Spiel wohl nur ein Augenschmaus für „sehtechnisch eingeschränkte Lebewesen“ war – Schwamm drüber… Während unser nominelles Doppel 1 Marc/Frank gegen Freiberger/König mit 1:3 unterlag und dabei nur phasenweise passabel auftrumpfen konnte, hatten Detlef/Andreas gegen Niederwürzbachs Doppel 1 Müller/Beck eine große Chance liegen lassen, uns in Führung zu bringen. Nach deutlich verlorenem ersten Satz konnten die beiden den umkämpften zweiten Durchgang mit 21:19 (!) für sich entscheiden. Auch der dritte Satz ging deutlich an unsere beiden, so dass bei 9:9 im vierten Satz und eigener Aufschlag der Sieg greifbar schien. Doch in solchen Situationen soll man einfach nicht überlegen, etwas Außergewöhnliches zu probieren und so unterliefen Andreas ein Aufschlag- sowie ein leichter Schupffehler, zu blöd…  Der Entscheidungssatz war dann bis zum Seitenwechsel (4:5) offen, doch leider machte Beck gerade am Ende die entscheidenden Punkte, so dass wir hier leider gratulieren mußten.

Zwischenstand nach den Doppeln:  1:2

Die ersten Einzel im vorderen Paarkreuz waren klare Angelegenheiten. Während Detlef gegen Müller mit 0:3 unterlag – dabei eine 7:2-Führung im zweiten Satz noch abgab – hatte Marc seinen Gegner Freiberger diesmal mit 3x 11:8 klar unter Kontrolle.

Im mittleren Paarkreuz konnten wir auch diesmal im ersten Durchgang nicht punkten. Andreas wollte nach vielen knappen Begegnungen diesmal unbedingt wieder gegen Beck gewinnen, was bei einer zwischenzeitlichen 2:1-Satzführung auch so aussah. Am Ende mußte er jedoch erneut gratulieren, wollte er gerade am Ende des Entscheidungssatzes wieder „mit dem Kopf durch den Wand“. Auch Benedikt konnte eine 2:1-Satzführung nicht nach Hause bringen. Während er bis Mitte des vierten Satzes klug und überlegt insbesondere auf das Rückhandmaterial von König agierte, war im Entscheidungssatz der Faden total gerissen, die Niederlage am Ende aber zu deutlich. Wenigstens einen Punkt konnten wir danach im hinteren Paarkreuz ergattern. Niklas spielte gegen einen „impulsiven“ Bastian ruhig und souverän seinen Stiefel herunter - manchmal sogar etwas zu ruhig, was sich aber in dieser Begegnung als die einzig richtige Taktik herausstellte. Einen herben Dämpfer mußten wir dann jedoch verdauen, als Frank völlig unerwartet einen fest eingeplanten Punkt gegen Preßmann nicht für uns verbuchen konnte. Nach ungefährdet gewonnenem erstem Satz kam er hier komplett aus dem Tritt, was sich trotz aller Coachingversuche nicht wieder ins Positive drehen ließ und in einer unnötigen Fünfsatz-Niederlage endete.

Zwischenstand nach dem ersten Durchgang:  3:6

Wer gedacht hätte, es könne nicht mehr schlimmer kommen, sah sich auch hier erneut getäuscht, denn im Spitzeneinzel Marc gegen Müller war diesmal für uns nichts zu holen. Auch wenn Marc tief in die taktische Trickkiste griff (sorry, echt zu kompliziert, um dies in kurzen Worten zu beschreiben…), um eine drohende Niederlage zu verhindern, so war er an diesem Abend nicht in der Lage, sein aggressives Spiel gegen einen überaus sicheren Müller durch zu bringen; vielleicht hat ja wirklich Training gefehlt ??? Detlef gegen Freiberger war auch diesmal eine Partie mit Kampf „auf Biegen und Brechen“. Wie so oft ging es nach einigen spektakulären Ballwechseln auch diesmal wieder in den Entscheidungssatz. Hier hatte Freiberger leider den weitaus besseren Start und Detlef am Ende nichts mehr zuzusetzen, so daß auch dieser Punkt zum Zwischenstand von 3:8 an Niederwürzbach ging.

Allgemein hatte man sich nun schon auf eine baldige Dusche eingestellt. Doch -wie Benedikt forsch bemerkte- gehört die Vokabel „aufgeben“ nicht zum Standardwortschatz dieser Mannschaft; „jedes Spiel kann am Ende zählen“ – wie auch die letzte Saison zeigte.

Getreu diesem Motto ging‘ s in die weiteren Partien. Benedikt spielte gegen Beck eine starke Partie. Immer wieder konnte er mit schnellen VH-Topspinbällen punkten und seinen Gegner derart unter Druck setzen, dass dieser kaum zu seinem Spiel fand und besonders gegen Ende viele Fehler machte. Das Ergebnis, ein starkes 3:1. An diesem Abend sollte dann zumindest eine Serie reißen, denn noch nie zuvor hatte Andreas gegen König gewonnen. Eine diesmal ausgeglichene Partie mit einigen tollen Punkten, aber auch haarsträubenden Fehlern auf beiden Seiten ging in den Entscheidungssatz. Endlich einmal am Anfang nicht gepennt (!), führte Andreas - von Marc permanent gepuscht - bei Seitenwechsel mit 5:4. Diesen Vorsprung gab er trotz aller spielerischen und taktischen Bemühungen seines Gegners nicht mehr ab und gewann mit 11:4 diesen Satz. Wir hatten auf 5:8 verkürzt.

Parallel zu dieser Partie hatte Frank -nach schwachem Start- gegen Bastian die Partie doch noch mit 3:1 für sich entschieden und einen weiteren Punkt beigesteuert. Niklas wollte dem in nichts nachstehen. Nervenstark hielt er gegen Preßmann oftmals sicher den Ball im Spiel, um dann vereinzelte „Nadelstiche“ zu setzen. Auch diesmal hatte er die richtige Taktik gewählt und ein 3:1 für uns errungen. Es ging bei 7:8 tatsächlich ins Schlußdoppel:

Marc/Frank gegen Müller/Beck.

Einem ersten Satz mit Vorteilen hier für die Gegner folgte ein starker zweiter Satz mit 11:6 zum Satzausgleich. Coach Detlef hatte hier wohl ganze Arbeit geleistet. Satz 3 & 4 gingen danach jeweils in die Verlängerung. Einige abgewehrte Satzbälle standen in dieser ungemein packenden Partie einigen eigenen Satzbällen gegenüber; 11:13 und 14:16 die Ergebnisse am Ende, so dass man von einer sehr unglücklichen Niederlage sprechen darf/muß. Unsere Aufholjagd war damit leider nicht mehr von Erfolg gekrönt.

Endstand:  7:9

Auch wenn wir am Ende – wie befürchtet – mit leeren Händen dastehen, so hat sich gezeigt, dass es sich immer lohnt bis zum Ende zu fighten. Irgendwann werden wir das Glück schon auf unsere Seite zwingen…

Unsere (überschaubare) Punkteausbeute im Einzelnen:

Doppel Benedikt/Niklas, Marc, Benedikt, Andreas, Frank, Niklas (2x)

Die dritte Halbzeit konnten wir auch zu weit vorgerückter Stunde noch im (total leeren) “Bahnhof” begießen. Heino hatte in Breitfurt wohl ganze Arbeit geleistet…

A.St.