09.09.2017

In Erbach war nichts zu holen…

Wären wir auf den Bühnen dieser Welt im musikalischen Genre unterwegs und würden dabei eine Drehorgel bedienen, man könnte von der „altbekannten Leier“ sprechen. Aber auch so kann man in das immer gleiche Klagelied einstimmen…

Der Rückstand nach den anfänglichen Doppelpartien war im Gesamten etwas unglücklich. Zwar hatte unser Doppel 2 Bodo/Frank überraschend gegen Thieser/Fuchs gewonnen, was sie wohl selbst kaum glauben konnten, doch mit einer insgesamt schwachen Leistung vergaben Detlef/Andreas diesen schönen Vorsprung – gegen Huwer/Wrobel sollte normalerweise ein Punkt Pflicht sein. Auch Benedikt/Niklas vermochten es nicht gegen Poeggel/Schütt etwas Zählbares zu erreichen.

Zwischenstand nach den Doppeln:  1:2

Der erste Einzelsieg dieses Abends ging dann jedoch an uns. Bodo konnte sich nach anfänglichen Schwierigkeiten und dem „dazugehörigen Hadern mit sich und der Welt“ immer besser auf Huwer, seinen unbequemen Gegner, einstellen und gewann am Ende verdient mit 3:1. Detlef sollte es ihm mit einem 3:2-Sieg gegen Poeggel nachmachen, auch wenn ihm -nach fulminantem Beginn und 2:0-Führung- zwischenzeitlich etwas die Luft ausging. Während Benedikt gegen Fuchs unsere Führung ausbauen konnte, musste Andreas gegen Thieser wie in der letzten Saison eine erneute Niederlage einstecken. Die nackten Zahlen dieses deutlichen 1:3 geben den Spielverlauf jedoch leider nicht gänzlich wieder. Überhaupt nichts zu holen gab es daraufhin im hinteren Paarkreuz. Sowohl Niklas gegen Schütt als auch Frank gegen Wrobel ging regelrecht unter.

Zwischenstand nach dem ersten Durchgang:  4:5

Das Spitzenspiel des Abends lautete diesmal Huwer gegen Leidinger, wobei man sich unter dem Begriff „Spitzenspiel“ sicherlich etwas Tolles, Großartiges, Phänomenales vorstellt. Das einzig Erwähnenswerte an diesem Spiel: 3:1 für Detlef. Auch in seinem zweiten Match ging Bodo gegen Poeggel über die volle Distanz. Ein unglücklicher 0:2-Rückstand ließ ihn erneut „am Guten in dieser Welt“ zweifeln. Dennoch -angetrieben vom Capitano- gab er nicht auf, spielte sich zurück in die Partie und konnte Poeggel mehr und mehr zu leichten Fehlern zwingen. Im Entscheidungssatz war dann aber wohl „die Luft alle“ und damit die Konzentration weg - ein klares 3:11 und damit die große Chance verpasst, uns einen Punkt und sich persönlich weitere LEGO-Werte zu erspielen. Während Andreas im weiteren Verlauf gegen Fuchs einen schnellen Punkt einfuhr, musste Benedikt gegen Thieser eine für uns überraschende Niederlage einstecken. Beim 1:3 machte er nach schwachem Start und anschließenden Zwischenspurt jedoch zu viele einfache, schnelle Fehler. Dies war so etwas wie die Vorentscheidung, denn danach kam erneut das hintere Paarkreuz an die Reihe. Um es vorweg zu nehmen – ein Totalausfall an diesem Abend. Während Frank von Schütt nach allen Regeln der Kunst vorgeführt wurde, konnte Niklas gegen Wrobel -nach hohem Rückstand- zumindest noch Satz 1 gewinnen (ein kleiner Lichtblick), doch danach hatte sich sein Schläger (nach eigener Aussage) wohl in ein „Kanten-Racket“ verwandelt. Permanentes Hadern brachte ihn daraufhin um die nötige Konzentration und so von Punkt zu Punkt mehr aus der Fassung; eigentlich völlig unnötig, war er doch phasenweise gegen einen überaus nervösen Gegner voll im Spiel – am Ende eine knappe Niederlage.

Endstand:  6:9

In Anbetracht der Tatsache, dass beiden Mannschaft ohne ihre nominelle Nummer 1 antraten, war dies ein Kräftemessen auf Augenhöhe, auch wenn man -wie fast immer- sagen muss: „Da war mehr drin !“

Unsere Punkteausbeute im Einzelnen:

Doppel Bodo/Frank, Detlef (2x), Bodo, Benedikt, Andreas

Den Abschluß machten wir dann gemeinsam im Sportheim Reiskirchen; ein langer Abend, denn das Essen dauerte – wie hier fast immer – mehr zwei Stunden. Man läßt sich eben nicht hetzen…

A.St.





Enttäuschendes 8:8 Unentschieden gegen DJK Bildstock

Da Capitano Andreas verhindert war habe ich (Rudi ) einen Bericht über das Spiel gegen DJK Bildstock geschrieben. Ich glaube es hätte sonst keinen Bericht gegeben. (Oder ??? )

Im 1.Heimspiel der Saison trafen wir auf die DJK Bildstock. Beide Mannschaften konnten nicht in stärkster Besetzung antreten. Bei uns fehlten Benedikt und Andreas. Bei unserem Gegner mussten sogar 3 Mann ersetzt werden. Es fing für uns gut an, denn alle 3 Doppel konnten gewonnen werden. Unser Doppel 1 Marc/Frank gewannen mit 3:0 Sätzen gegen Seewald/Lauck Christoph. Doppel 2 mit Detlef/Thomas die zum 1.Mal zusammen spielten überraschten mit einem 3:1 Sieg über Lausch/Brust. Auch Doppel 3 Bodo/Niklas konnten nach anfänglichen Schwierigkeiten einen 3:1 Sieg gegen Spang/Lauck Christian verbuchen. Mark erhöhte durch einen klaren 3:0 Sieg über Seewald auf 4:0. Detlef hatte gegen die Nr.1 der Gäste Lausch keine Chance und unterlag mit 0:3. Bodo hatte anfangs Mühe mit Brust, konnte sich aber steigern und gewann mit 3:0. Frank erhöhte auf 6:1 indem er gegen Lauck 3:1 gewann. Thomas musste sich dann Lauck Christian knapp mit 2:3 geschlagen geben. Niklas erhöhte duch ein 3:0 über Spang auf 7:2. Er spielte überlegen und machte vor allen Dingen keine leichte Fehler. Es sah nach einem klaren Sieg für uns aus. Doch es kam anders. Marc verlor gegen Lausch mit 1:3. Er verlor den 1.Satz etwas unglücklich mit 9:11. der 2.Satz ging mit 11:4 an seinen Gegner. Im 3.Satz spielte Mark seine Stärke aus und gewann diesen mit 11:7. Aber im 4.Satz hatte er mit 4:11 klar das Nachsehen. Detlef konnte gegen Seewald gut mithalten. Trotzdem musste er sich mit 1:3 geschlagen geben. Alle Sätze waren sehr ausgeglichen. Somit stand es nur noch 7:4. Durch Bodo hofften wir nun auf einen Sieg gegen Lauck. Überraschend verlor er aber mit 0:3 Sätzen. Er haderte laufend über das schlechte Licht, was ihn vielleicht in der Konzentration beeinflusste. Frank war nun gegen Brust an der Reihe. Nach verlorenem 1.Satz 4:11 konnte er sich besser auf das Spiel einstellen und gewann Satz 2 mit 11:8. Doch im 3.Satz lief es wieder nicht und er verlor diesen mit 4:11. Im 4.Satz zeigte er seine Stärke und gewann diesen mit 11:2. Auch im 5. Satz führte er meistens. Beim Stand von 10:8 für Frank konnte Brust 2 gute Angriffsbälle verwerten, obwohl dies nicht seine Stärke ist. In der Verlängerung musste sich Frank dann mit 10:12 geschlagen geben. Wir führten nur noch mit 7:6. Thomas konnte auch in seinem 2.Spiel gegen Spang seine Nervosität nicht ablegen, und unterlag nach schwachem Spiel mit 0.3. Zwischenstand 7:7 nach 7:2 Führung. Nicht zu fassen!!!. Niklas brachte uns mit einem klaren 3:0 Sieg über Lauck mit 8:7 in Führung. Er spielte wie in seinem 1.Spiel ruhig und überlegen und machte nicht mehr als er musste. Das Schlussdoppel von Marc/Frank gegen Lausch/Brust ging dann mit 1:3 verloren. Endstand also 8:8. Ein enttäuschendes Ergebnis nach 7:2 Führung. Ein Kompliment an Bildstock die nie aufgegeben haben und sich diesen Punkt auch verdient haben. Es war auch ein sehr faires Spiel von beiden Mannschaften.

R.H.









Auftaktniederlage in Niederwürzbach

Aufgrund der dürftigen Trainingsleistungen in der Saisonvorbereitung war unser Capitano nicht gerade euphorisch gestimmt, was den Ausgang der diesjährigen Auftaktpartie betraf. Zwar sollte er am Ende leider Recht behalten, in puncto Einsatz und Siegeswillen hätten wir aber zumindest einen Punkt mehr als verdient gehabt. Jedoch der Reihe nach…

Nach den Anfangsdoppeln sah die Welt noch ganz gut aus. Dies hatten wir diesmal unserem Doppel 3 Benedikt/Niklas und ihrem knappen Sieg gegen Bastian/Preßmann zu verdanken. Dass dieses Spiel wohl nur ein Augenschmaus für „sehtechnisch eingeschränkte Lebewesen“ war – Schwamm drüber… Während unser nominelles Doppel 1 Marc/Frank gegen Freiberger/König mit 1:3 unterlag und dabei nur phasenweise passabel auftrumpfen konnte, hatten Detlef/Andreas gegen Niederwürzbachs Doppel 1 Müller/Beck eine große Chance liegen lassen, uns in Führung zu bringen. Nach deutlich verlorenem ersten Satz konnten die beiden den umkämpften zweiten Durchgang mit 21:19 (!) für sich entscheiden. Auch der dritte Satz ging deutlich an unsere beiden, so dass bei 9:9 im vierten Satz und eigener Aufschlag der Sieg greifbar schien. Doch in solchen Situationen soll man einfach nicht überlegen, etwas Außergewöhnliches zu probieren und so unterliefen Andreas ein Aufschlag- sowie ein leichter Schupffehler, zu blöd…  Der Entscheidungssatz war dann bis zum Seitenwechsel (4:5) offen, doch leider machte Beck gerade am Ende die entscheidenden Punkte, so dass wir hier leider gratulieren mußten.

Zwischenstand nach den Doppeln:  1:2

Die ersten Einzel im vorderen Paarkreuz waren klare Angelegenheiten. Während Detlef gegen Müller mit 0:3 unterlag – dabei eine 7:2-Führung im zweiten Satz noch abgab – hatte Marc seinen Gegner Freiberger diesmal mit 3x 11:8 klar unter Kontrolle.

Im mittleren Paarkreuz konnten wir auch diesmal im ersten Durchgang nicht punkten. Andreas wollte nach vielen knappen Begegnungen diesmal unbedingt wieder gegen Beck gewinnen, was bei einer zwischenzeitlichen 2:1-Satzführung auch so aussah. Am Ende mußte er jedoch erneut gratulieren, wollte er gerade am Ende des Entscheidungssatzes wieder „mit dem Kopf durch den Wand“. Auch Benedikt konnte eine 2:1-Satzführung nicht nach Hause bringen. Während er bis Mitte des vierten Satzes klug und überlegt insbesondere auf das Rückhandmaterial von König agierte, war im Entscheidungssatz der Faden total gerissen, die Niederlage am Ende aber zu deutlich. Wenigstens einen Punkt konnten wir danach im hinteren Paarkreuz ergattern. Niklas spielte gegen einen „impulsiven“ Bastian ruhig und souverän seinen Stiefel herunter - manchmal sogar etwas zu ruhig, was sich aber in dieser Begegnung als die einzig richtige Taktik herausstellte. Einen herben Dämpfer mußten wir dann jedoch verdauen, als Frank völlig unerwartet einen fest eingeplanten Punkt gegen Preßmann nicht für uns verbuchen konnte. Nach ungefährdet gewonnenem erstem Satz kam er hier komplett aus dem Tritt, was sich trotz aller Coachingversuche nicht wieder ins Positive drehen ließ und in einer unnötigen Fünfsatz-Niederlage endete.

Zwischenstand nach dem ersten Durchgang:  3:6

Wer gedacht hätte, es könne nicht mehr schlimmer kommen, sah sich auch hier erneut getäuscht, denn im Spitzeneinzel Marc gegen Müller war diesmal für uns nichts zu holen. Auch wenn Marc tief in die taktische Trickkiste griff (sorry, echt zu kompliziert, um dies in kurzen Worten zu beschreiben…), um eine drohende Niederlage zu verhindern, so war er an diesem Abend nicht in der Lage, sein aggressives Spiel gegen einen überaus sicheren Müller durch zu bringen; vielleicht hat ja wirklich Training gefehlt ??? Detlef gegen Freiberger war auch diesmal eine Partie mit Kampf „auf Biegen und Brechen“. Wie so oft ging es nach einigen spektakulären Ballwechseln auch diesmal wieder in den Entscheidungssatz. Hier hatte Freiberger leider den weitaus besseren Start und Detlef am Ende nichts mehr zuzusetzen, so daß auch dieser Punkt zum Zwischenstand von 3:8 an Niederwürzbach ging.

Allgemein hatte man sich nun schon auf eine baldige Dusche eingestellt. Doch -wie Benedikt forsch bemerkte- gehört die Vokabel „aufgeben“ nicht zum Standardwortschatz dieser Mannschaft; „jedes Spiel kann am Ende zählen“ – wie auch die letzte Saison zeigte.

Getreu diesem Motto ging‘ s in die weiteren Partien. Benedikt spielte gegen Beck eine starke Partie. Immer wieder konnte er mit schnellen VH-Topspinbällen punkten und seinen Gegner derart unter Druck setzen, dass dieser kaum zu seinem Spiel fand und besonders gegen Ende viele Fehler machte. Das Ergebnis, ein starkes 3:1. An diesem Abend sollte dann zumindest eine Serie reißen, denn noch nie zuvor hatte Andreas gegen König gewonnen. Eine diesmal ausgeglichene Partie mit einigen tollen Punkten, aber auch haarsträubenden Fehlern auf beiden Seiten ging in den Entscheidungssatz. Endlich einmal am Anfang nicht gepennt (!), führte Andreas - von Marc permanent gepuscht - bei Seitenwechsel mit 5:4. Diesen Vorsprung gab er trotz aller spielerischen und taktischen Bemühungen seines Gegners nicht mehr ab und gewann mit 11:4 diesen Satz. Wir hatten auf 5:8 verkürzt.

Parallel zu dieser Partie hatte Frank -nach schwachem Start- gegen Bastian die Partie doch noch mit 3:1 für sich entschieden und einen weiteren Punkt beigesteuert. Niklas wollte dem in nichts nachstehen. Nervenstark hielt er gegen Preßmann oftmals sicher den Ball im Spiel, um dann vereinzelte „Nadelstiche“ zu setzen. Auch diesmal hatte er die richtige Taktik gewählt und ein 3:1 für uns errungen. Es ging bei 7:8 tatsächlich ins Schlußdoppel:

Marc/Frank gegen Müller/Beck.

Einem ersten Satz mit Vorteilen hier für die Gegner folgte ein starker zweiter Satz mit 11:6 zum Satzausgleich. Coach Detlef hatte hier wohl ganze Arbeit geleistet. Satz 3 & 4 gingen danach jeweils in die Verlängerung. Einige abgewehrte Satzbälle standen in dieser ungemein packenden Partie einigen eigenen Satzbällen gegenüber; 11:13 und 14:16 die Ergebnisse am Ende, so dass man von einer sehr unglücklichen Niederlage sprechen darf/muß. Unsere Aufholjagd war damit leider nicht mehr von Erfolg gekrönt.

Endstand:  7:9

Auch wenn wir am Ende – wie befürchtet – mit leeren Händen dastehen, so hat sich gezeigt, dass es sich immer lohnt bis zum Ende zu fighten. Irgendwann werden wir das Glück schon auf unsere Seite zwingen…

Unsere (überschaubare) Punkteausbeute im Einzelnen:

Doppel Benedikt/Niklas, Marc, Benedikt, Andreas, Frank, Niklas (2x)

Die dritte Halbzeit konnten wir auch zu weit vorgerückter Stunde noch im (total leeren) “Bahnhof” begießen. Heino hatte in Breitfurt wohl ganze Arbeit geleistet…

A.St.