2016

3:9-Niederlage gegen Oberwürzbach 2 – Scheinbar eine klare Sache…

Nach gewonnener Heimpremiere vor zwei Wochen wollten wir an diesem Abend an die dabei gezeigten Leistungen anknüpfen. Gegen einen der erklärten Meisterschaftsfavoriten würde dies allerdings nicht so einfach werden, so die Einschätzungen im Vorfeld.

Für Frank, mittlerweile im Zweitjob „Cheffahrer in Sachen Triathlon“ und am Wochenende des Öfteren auf Europas Autobahnen unterwegs, spielte an diesem Abend Rudi.

Nach den Anfangsdoppeln sah die Welt noch ganz gut aus. Während unser Doppel 2-Marc/Rudi gegen Freude/Lampel zwar erstaunlich gut mithielt, aber nur einen Satzgewinn erreichte, spielten Detlef/Andreas gegen Schmitt/Damianov eine ewig lange Partie, die nicht zu enden schien. Nach einem schnellen Satzverlust ging es in Satz 2 dann über die volle Distanz (nach alter Zählweise) – nach 12 Satzbällen konnte Detlef schließlich zum 23:21 punkten. Nach sicherem Gewinn des dritten Durchgangs schien die Sache eigentlich gelaufen, doch trotz schneller Führung im vierten Satz ging dieser am Ende doch noch an die Gegner. So sollte der Schlußsatz die Entscheidung bringen, in dem die Rohrbacher Duo erneut einige Satzbälle vergeigte, ehe es nach einem Kantentopspin von Detlef zum 13:11 den Deckel draufmache. PUUHH !

„Angestachelt“ von diesem Erfolg wollten wohl auch Benedikt/Niklas dem nicht nachstehen und brachten nach einem Eingewöhnungssatz ihre Partie am Ende mit 3:1 sicher nach Hause, wobei Benedikt (nach scheinbar endlos erscheinender Durststrecke) endlich einmal in den Genuß eines Doppelsieges kam – so fühlt sich das an…

Zwischenstand nach den Doppeln:  2:1

Hatte man gedacht, daß dies der Auftakt einer Siegesserie werden könnte, so sah man sich im weiteren Verlauf getäuscht…

Im ersten Einzel des Abends zwischen Marc und Lampel führte Marc in Satz 1 schnell und deutlich, gab diesen aber dennoch in der Verlängerung ab. Hatte er sich nun in die Partie gespielt und die Sätze 2&3 teilweise deutlich für sich entschieden, so schien der Sieg nur noch Formsache. Doch da war es wieder - das Konzentrationsloch. Man muß kein Prophet sein, um zu erahnen wie die Partie endete – leider mit einer (eigentlich) unnötigen 2:3- Niederlage. Andreas kam gegen Freude zu Beginn gar nicht in die Partie, konnte dessen Aufschläge überhaupt nicht lesen und verlor klar den ersten Satz. Doch im zweiten Durchgang war er plötzlich da, machte seinerseits eine Vielzahl von Aufschlagwinnern, konnte aber am Ende zwei Satzbälle nicht nutzen, so dass er nach einem ausgeglichenen dritten Satz dennoch gratulieren musste. Etwas Pech hatte Detlef gegen Damianov, denn bei Satzgleichstand von 1:1 konnte er drei Satzbälle beim 10:7 sowie einen weiteren Satzball in der Verlängerung nicht nutzen, so dass dieser mit 11:13 nach Oberwürzbach ging – am Ende war dann wohl die Luft raus… Eine große Chance verpasste Benedikt gegen Schmitt. Nachdem er Satz 1 knapp abgegeben hatte, folgte umgehend eine Beratungspause durch Marc, um in einem Kurzreferat das Spiel gegen Antitop nochmal zu beleuchten. Dies schien im weiteren Verlauf auch durchaus verstanden, Satz 2: 11:6. Danach war aber total der Faden gerissen. Trotz sehr guter, platzierter Aufschläge als Vorbereitungsball, die seinen Gegner oftmals stark in die Defensive drängten, war er danach nicht in der Lage, den nächsten (Topspin-) Ball auf die Platte zu bekommen, was als Beobachter fast unerklärlich schien… weitere Satzergebnisse: 4:11 und 3:11. Wie kann man dies besser machen ?

Nun war es an Rudi gegen Hoffmann für den ersten (Einzel-) Lichtblick an diesem Abend zu sorgen, was zunächst aber gar nicht so schien. Doch nach und nach setzte sich das sichere, aber auch druckvollere Spiel des Altmeisters durch, was uns mit einem deutlichen 3:1 den ersten Sieg bescherte. Auch Niklas verpasste - wie schon Benedikt - an diesem Abend eine große Chance zu punkten, hatte er doch nach Verlust des ersten Satzes im zweiten Durchgang wesentlich druckvoller agiert und dies auch mit in den dritten Satz genommen. Doch verließ ihn gerade am Ende dieses Satzes etwas die Geduld, wohl getrieben vom Ehrgeiz eines schnellen Punktgewinns (der Autor weiß (leider) wovon er redet…), so dass er diesen mit 10:12 noch abgab. Der vierte Satz war dann schnell gegen Niklas entschieden, das Match damit verloren. Schade !

Zwischenstand nach dem ersten Durchgang:  3:6

Noch war nichts verloren. Hoffnung keimte zudem auf, als Marc gegen Freude mehr als deutlich mit 2:0 in Führung ging und auch Andreas nach klarem Verlust des ersten Satzes gegen Lampel den Satzausgleich schaffte. Während sich bei Marc nun das „Konzentrationsloch immer weiter auftat“  - er verlor Satz 3&4 jeweils mit 8:11 – konnte Andreas im dritten Satz seine einzige Chance, den Satzball beim Stande von 11:10, nicht nutzen und verlor diesen unglücklich mit 11:13. Im Entscheidungssatz war Marc gegen Freude dann chancenlos und auch Andreas konnte gegen den nun überaus druckvoll agierenden Lampel nichts mehr ernten – das vordere Paarkreuz hatte damit alles vergeigt !

Detlef spielte anschließend in der letzten Partie gegen Schmitt drei überaus knappe Sätze, die aber zu unserem Leidwesen alle an seinen Gegner gingen. So war denn auch die zwischenzeitliche 2:0-Satzführung von Benedikt gegen Damianov am Ende nichts mehr Wert.

Endstand:  3:9

Dieses Spiel scheint ein Abbild der kompletten letzten Saison zu sein – gut mitgespielt, aber am Ende doch (zu deutlich) verloren…

Unsere (überschaubare) Punkteausbeute im Einzelnen:

Doppel Detlef/Andreas & Benedikt/Niklas, Rudi

Die dritte Halbzeit fiel dann zu unserer aller Leidwesen leider aus. “Unsere” Pizzeria hatte  -trotz rechtzeitiger Anmeldung vor Saisonbeginn- leider schon geschlossen.  

Hoffen wir einmal, daß dies ein Einzelfall bleibt…

5:9-Niederlage gegen Niederwürzbach

Im bereits dritten Heimspiel dieser Saison wollten wir unseren zweiten Sieg einfahren und so mit positivem Punktekonto in die Herbstpause gehen. Für den im Urlaub auf Island weilenden Benedikt kam an diesem Abend der hoch motivierte „senior chief“ Günter zum Einsatz.

Dass unser Vorhaben schwer werden würde, war unbestritten, hatten sich beide Mannschaften in der Vergangenheit schon einige harte Duelle geliefert. Und so sollte es auch an diesem Abend eine enge Partie werden.

Nach den Anfangsdoppeln lagen wir bereits (unglücklich) in Rückstand, denn Marc/Frank schafften es leider nicht, das gegnerische Doppel 1, Freiberger/König nieder zu ringen. Nach Anfangsschwierigkeiten, dann allerdings einer 2:1-Satzführung konnten sie im Entscheidungssatz ein 10:6 nicht nach Hause bringen und unterlagen am Ende doch noch mit 11:13. Währenddessen machte es auch unser Doppel 1, Detlef/Andreas spannend; auch hier ging es gegen Müller/Noserke in den Entscheidungssatz, den sie allerdings von Beginn an dominierten und ungefährdet nach Hause spielten. Weit unter Wert geschlagen geben mußte sich unser Doppel 3, Niklas/Günter; beide fanden hier zu keiner Zeit in die Partie und waren beim klaren 0:3 gegen Beck/Pressmann nahezu chancenlos.

Zwischenstand nach den Doppeln:  1:2

Eine souveräne Vorstellung lieferte Marc im ersten Einzel des Abends gegen Freiberger ab. Trotz des Handicaps nicht mit eigenem Schlägermaterial antreten zu können (tja, das Alter…) hatte er auch mit Andi’s „lahmer Gurke“ alles unter Kontrolle (…oder vielleicht gerade deswegen?) und gewann ungefährdet in drei Sätzen. „Wieder mal gut mitgespielt…“, mehr aber auch nicht, das Fazit von Andreas gegen Müller. Nach einem Eingewöhnungssatz gewann er überraschend den zweiten Durchgang und machte so den Satzausgleich perfekt. Im weiteren Verlauf hielt er die Partie weiter offen, doch jeweils am Satzende der beiden folgenden Sätze machte er die entscheidenden Fehler, als wie so oft auf den „schnellen Punkt“ spielte. Schade!

Eine überaus spannende Partie lieferten sich danach Detlef und sein Kontrahent Noserke. Permanent in Führung liegend konnte sich Detlef jedoch einfach nicht entscheidend absetzen. Auf einige tolle Winner folgten auch wieder einfache, unnötige Fehler. Die Spannung gipfelte schließlich, als Detlef im Entscheidungssatz klar in Front liegend bei 10:7 drei Matchbälle nicht verwerten konnte und seinerseits einen Matchball gegen sich hatte. Doch diesen vermeintlich leichten Endschlag setzte Noserke (zum Glück) neben die Platte, so dass Detlef am Ende die Partie doch noch hauchdünn für sich entscheiden konnte. Frank dagegen fand gegen Beck anfangs nicht in die Begegnung. Sehr präzise gesetzte Bälle seines Gegners sowie hastig gespielte Vorhandangriffsbälle (sog. Endschlag-Topspin-Granaten) von Frank (meist weit am Ziel vorbei) ließen nichts Gutes erahnen. Nach dadurch verlorenem ersten Satz sowie einem 2:10-Rückstand im zweiten Durchgang war man fast schon geneigt, diese Partie abzuschenken. Doch zu aller Überraschung kämpfte sich Frank nun Punkt um Punkt heran - bis zum 9:10, um dann jedoch….. den entscheidenden Punkt zum Ausgleich zu vergeben, wie ärgerlich! Doch aufgeben war nicht und so machte er im dritten Satz weiter und führte seinerseits gar mit 10:6. Aber auch diesen Satz konnte er nicht nach Hause spielen und gab ihn noch mit 10:12 aus den Händen. Was für ein Sch… Spielverlauf ! Nun war es am hinteren Paarkreuz, uns in dieser Partie in Führung zu bringen. Günter hatte gegen König (viele Jahre die Nummer 2 der Niederwürzbacher) einen erwartet schweren Stand. Dennoch hielt er erstaunlich gut mit, setzte mit seinen VH-Topspinbällen immer wieder Nadelstiche, verlor aber den ersten Satz in der Verlängerung. Weiterhin spielte Günter gut mit, doch König nutzte die wenigen sich ihm bietenden Chancen eiskalt, so dass die nächsten beiden knappen Sätze ebenfalls an Niederwürzbach gingen. Überhaupt nicht richtig in die Partie kam Niklas gegen den recht unorthodox spielenden Bastian. Das taktische Konzept „VH-Ballonabwehr gepaart mit gelegentlichen Angriffsversuchen“ schien Niklas zu überraschen, so dass er reihenweise Fehler produzierte und sich schnell mit 0:2-Sätzen in Rückstand sah. Die taktische Beratung von DHL, unserer derzeitigen Nummer 3, schien langsam zu fruchten, da Niklas nun konzentrierter agierte und seinerseits auch die Rückhand seines Kontrahenten verstärkt anspielte. Eine quälend lange Partie ging schließlich in den Entscheidungssatz. Hier führte Niklas nun schnell mit 5:1 als bei der nun folgenden Auszeit eine wahre Niederwürzbacher „Beratungsarmada“ (vier Berater!) auf den jungen Bastian zustürmte und auf ihn einredete. Dass sich jemand derart viele Tipps merken kann, schien auf den ersten Blick eher unmöglich, dennoch zeigte die Aktion offensichtlich Wirkung, denn Punkt um Punkt kam Bastian heran, während Niklas wieder zusehends passiver agierte und mehrere leichte Fehler produzierte. Beim 9:9 machte Niklas schließlich weitere zwei dieser unnötigen Fehler auf den schon in der Abwehr festgenagelten Bastian, so dass dieser Punkt schließlich an Niederwürzbach ging. Wohl so eine Art kleine Vorentscheidung.

Zwischenstand nach dem ersten Durchgang:  3:6

Eine tolle Partie spielte Marc danach im Duell der Spitzenspieler gegen Müller. Mußte er noch nach stetiger Führung den ersten Satz mit 11:13 abgeben, konnte er die beiden folgenden Sätze mit teilweise tollen Bällen für sich entscheiden - Hoffnung keimte wieder auf. Doch Mitte des vierten Satzes war dann irgendwann die Luft raus, Müller zog mit einigen spektakulären Punkten davon, Entscheidungssatz.

Dieser war dann (leider) fast schon vorbei, ehe er eigentlich richtig angefangen hatte; das ernüchternde Ergebnis 1:11; oohhhh…..

Auch Andreas spielte parallel dazu am Nachbartisch ein starkes Match gegen Freiberger. Hin und her wogte die Partie mit leichten Vorteilen mal auf der einen mal auf der anderen Seite und so ging die Partie – wie fast immer, wenn die beiden aufeinander treffen – in den Entscheidungssatz. Doch leider lag Andreas hier wieder schnell mit 1:5 zurück - neben zweier leichter Topspinfehler von Andreas spielte Freiberger hier drei Superpunkte in Folge. Unbeirrt kämpfte sich Andreas aber weiter heran, mußte aber schließlich seinem Gegner mit 8:11 gratulieren – leider werden im TT keine Schönheitspreise vergeben…

Nach diesen beiden Niederlagen im vorderen Paarkreuz lagen wir damit fast uneinholbar zurück. Lediglich kosmetischer Natur waren damit noch die beiden überaus klaren 3:0-Siege von Detlef gegen Beck sowie von Frank gegen Noserke. Frank zeigte in dieser Partie allerdings eine beachtliche Leistung und schoß sein Gegenüber förmlich von der Platte – wenn dies nur immer so gehen würde…

Die Niederlage von Niklas gegen König in einem durchaus ausgeglichenen Spiel besiegelte schließlich unsere zweite Heimpleite in Folge, das 5:9 war perfekt…

Endstand: 5:9

Unsere Punkte im Einzelnen:

Doppel Detlef/Andreas, Marc, Detlef (2x), Frank

Anschließend ging es dann geschlossen zu “Meinert’s Eck“, wo uns Fam. Marquitz in gewohnter Manier bewirtete. Großes Dankeschön…  

Fazit:

Eine knappe unglückliche Niederlage, die uns damit in der Tabelle derzeit Richtung Abstiegsränge rutschen läßt. Bleibt zu hoffen, daß sich demnächst -getreu dem Sprichwort „Steter Tropfen höhlt den Stein“- das „Blatt bald drehen“ wird und unser Engagement dahingehend belohnt wird, die sich wiederholt bietenden Chancen nicht einfach liegend zu lassen, sondern auch wieder konsequent zu nutzen.

Quizrunde (für Insider):

Seit gestern weiß der Autor endlich, was die Abkürzung DHL wirklich bedeutet…

A

2:9-Niederlage gegen den großen Meisterschaftsfavoriten

Es war im Vorfeld nicht zu erwarten, daß wir an diesem Abend gegen den Topfavoriten irgendetwas ernten sollten; so kam diese hohe Niederlage auch nicht ganz überraschend.

In den Anfangsdoppeln stellten wir einmal mehr unter Beweis, daß wir dieses Metier doch ganz gut beherrschen. So zeigte unser Doppel 1 Detlef/Andreas gegen Bastian/Mohr seine bis dato beste Saisonleistung und hielt die favorisierten Gegner mit teilweise spektakulären Punkten sicher auf Distanz. Auch unser Doppel 2 Marc/Frank zeigte an diesem Abend gewohnte Stärke und machte es dem Quierschieder Spitzendoppel Leis/Morschhäuser (…an diese Kombination muß man sich erst noch gewöhnen) äußerst schwer. Leider reichte es am Ende bei einem unglücklichen 2:3 nicht zu einem weiteren Punkt. Benedikt/Niklas, unser Doppel 3, brauchte zu lange, um sich auf ihre Gegner Seidel/Zinsmeister einzustellen. So ging der Punkt zwar klar an Quierschied, dies spiegelt aber nicht wider, daß hier doch wesentlich mehr möglich war, schade…

Zwischenstand nach den Doppeln:  1:2

Im ersten Einzel des Abends zwischen Marc und Leis ging es ständig hin und her; tolle Punktgewinne wechselten sich mit (vermeintlich) leichten Fehlern ab, so daß dieses Match in den Entscheidungssatz ging. Hier konnte sich Marc zu Beginn gleich entscheidend absetzen, so daß er die Partie sehr kontrolliert und ohne Hektik sicher ins Ziel brachte. Sehr stark. Das war doch glatt ein Pils wert…

Im Spiel Andreas gegen Quierschieds Nummer 1 Bastian kam Andreas anfangs überhaupt nicht in die Partie. Probleme mit dem Rückschlagspiel sowie permanenter Druck durch knallharte Topspinbälle  ließen für den Fortgang der Partie nichts Gutes erahnen; so mußte er Satz 1 auch klar abgeben. Im zweiten Satz konnte Andreas dann besser mithalten, spielte couragierter und nutzte - oh Wunder – die sich plötzlich bietende Chance zum überraschenden Satzausgleich. Doch schnell war‘ s wieder mit der Herrlichkeit vorbei, denn Bastian schaltete nun wieder um auf „Brutalangriff“, dem Andreas – aufgrund einer Nullfehlerquote seines Gegners - leider nichts mehr entgegen zu setzen hatte.

Überraschend deutlich ging unser mittleres Paarkreuz an diesem Abend „baden“. Detlef hatte – aufgrund einer exorbitanten Fehlerquote - gegen Morschhäuser klar das Nachsehen und auch Frank stand gegen Mohr auf verlorenem Posten.

Einen kleinen Lichtblick brachte im hinteren Paarkreuz anfangs das Spiel Benedikt gegen Zinsmeister. Hier begann Benedikt gewohnt stark und hatte bei einer 2:0-Satzführung die Partie total unter Kontrolle. Es ist fast nicht zu erklären, daß Benedikt anschließend immer hektischer agierte (statt kontrolliert und sicher mit einer entsprechenden Führung im Rücken) und oft auf den ersten direkten Punkt spielte. Waren dies Marc‘ s Coaching-Tipps zur Pause ??? Nun ja, man ahnt es, es kam wie es kommen mußte. Punkt um Punkt spielte sich Zinsmeister, der alte Haudegen, dem Satzausgleich entgegen und gewann am Ende wirklich noch diese Partie mit 11:8 im Entscheidungssatz. Solch ein Spiel darf man eigentlich nicht mehr abgeben, passiert aber immer wieder, echt kurios…

Auch Niklas konnte unsere Punktebilanz nicht weiter ausbauen; ein klares 0:3 gegen Seidel leider das Ergebnis.

Zwischenstand nach dem ersten Durchgang:  2:7

Im Spitzenspiel des Abends Marc gegen Bastian spielte unsere Nummer 1 über weite Strecken der Partie mit, gewann gar Satz 2, mußte aber bei 1:2-Rückstand den vierten Durchgang in der Verlängerung abgeben. Wer weiß, wie ein Entscheidungssatz ausgegangen wäre ?!

Gegen Leis spielte Andreas in den ersten beiden Sätzen jeweils bis zum Satzende mit, machte dann aber auf die schwer zu „lesenden“ Aufschläge von Leis die entscheidenden Fehler. Danach spielte er einen nahezu perfekten dritten Satz mit 11:4, in dem er keinen einzigen (unnötigen) Fehler machte. Dieses Niveau konnte er noch bis Mitte des vierten Satzes halten, doch dann machte er leider die entscheidenden Fehler, so daß er die Partie mit 1:3 abgeben mußte. Das war‘ s…

Endstand: 2:9

Unsere Punkte im Einzelnen:

Doppel Detlef/Andreas, Marc

Zusammen mit der kompletten Quierschieder Mannschaft ging‘ s dann in die fast vollbesetzte Pizzeria, wo der „Schmerz“ über diese Niederlage ertränkt wurde.

Dies kommt leider auch nicht mehr so häufig vor…

Fazit:

Sicherlich war dieser Gegner nicht unbedingt der Maßstab, dennoch bleibt (selbst-) kritisch anzumerken, daß viele Einzelpartien einfach viel zu deutlich abgegeben wurden. Daran müssen wir schnell etwas ändern, wollen wir die „Rote Laterne“ nicht für den Rest der Saison behalten…

A.St.

8:8 in Homburg/Erbach - Unentschieden mit „B-Mannschaft“


Auch im zweiten Auswärtsspiel konnte man nicht in voller Stärke auftreten. Der Ausfall von
Andreas aka „Il Capitano“ und Niklas wurde von Gerd und dem Altmeister Rudi kompensiert.
Trotzdem wollte man heute in Homburg punkten, um den letzten Platz in der Tabelle abzugeben. Da
auch unsere 2. Herrenmannschaft in Homburg/Erbach spielte, war von einer geselligen 3. Halbzeit
in großer Runde auszugehen.
Trotz hochmotiviertem Team konnten wir fast nicht schlechter in die Auswärtspartie starten. Unser
heutiges Doppel 1 Marc/Frank hatte zu Beginn alles im Griff. Mit einer 0:2 Führung sah alles nach
einem klaren Punkt für Rohrbach aus, jedoch wurde die Partie unnötigerweise noch mit 3:2
abgegeben. Doppel 2, bestehen aus Detlef und Benedikt, spielten gegen das Homburger Doppel 1
Poth/Pöggel. Alles andere als chancenlos, jedoch geprägt von Massen an sogenannten „unforced
errors“ ging auch dieses Doppel leider verloren. Das letzte Anfangsdoppel mit Gerd und Rudi ging
ebenfalls unnötig verloren, wodurch somit alle 3 Punkte aus den Doppeln an Homburg gingen.
Zwischenstand nach den Doppeln: 3:0
Weiter ging es mit den Einzeln. Hier musste Detlef gegen Poth ran. Nach furiosem Beginn ging
dieses Spiel trotzdem mit 3:1 an Homburg. Nun lag man schon mit 4:0 auswärts hinten -
KATASTROPHALER START. Mit einem überzeugenden „Einer muss jetzt mal die Wende
einleiten“ ging Marc an die Platte. Gesagt, getan. Ein deutliches 0:3 gegen einen absolut
chancenlosen Wrobel bescherte uns den ersten Punkt des heutigen Abend. Alles andere als klar war
die Partie zwischen Frank und Pöggel. Mit einem 10:12 im Entscheidungssatz konnte sich Frank
verdient durchsetzen. Zeitgleich lief die Partie Gerd - Huwer. Ebenfalls eng, jedoch ohne gleichen
Erfolg musste Gerd die Partie knapp mit 3:2 abgeben. Genau wie Gerd verlor Rudi gegen Kleiner
3:2 und konnte sich somit nicht durchsetzen. Benedikt gewann zwar mit 3:0 gegen Ruffing, jedoch
waren zwei dieser Sätze in der Verlängerung.
Zwischenstand nach dem ersten Durchgang: 6:3 für Homburg
Der zweite Durchgang begann mit dem Spitzenspiel zwischen Marc und Poth. Trotz einigen Fehlern
gewann Marc völlig ungefährdet auch diese Partie mit 1:3. Detlef bestritt sein zweites Einzel gegen
Wrobel, der wie Marc das Spiel unter Kontrolle hatte und mit 1:3 gewann. Gerd sollte uns nun den
6:6 Ausgleich bescheren. Trotz vieler Chancen und spielbestimmenden Aktionen musste sich Gerd
gegen Pöggel wie schon im ersten Durchgang mit 3:2 geschlagen geben. SCHADE! Alles andere
als knapp ging die Partie zwischen Frank und Huwer aus. Frank hatte während dem gesamten Spiel
das Zepter in der Hand und gewann nach starker Partie klar mit 0:3. Die beiden letzten Einzeln um
Benedikt und Rudi liefen parallel. Rudi musste sich leider mit 3:1 geschlagen geben, wodurch
Homburg den achten Punkt einfahren konnte. Somit war klar, dass man hier in Homburg nur noch
mit einem Punkt nach Hause gehen könnte. Das Spiel von Benedikt dauerte deutlich länger als die
Partie um Rudi. Entsprechend nervenaufreibend war diese Partie. In einem nicht gerade schönen,
jedoch sehr spannenden Spiel konnte sich Benedikt schlussendlich im Entscheidungssatz mit 12:14
durchsetzen. Allen Spielern der ersten und der mittlerweile dazugestoßenen zweiten Mannschaft fiel
ein Stein von Herzen. Jetzt musste nur noch das Unentschieden her, um wenigstens einen Punkt zu
retten. Natürlich war es auch in der letzten Partie des Abends, dem Schlussdoppel ähnlich spannend
wie in den Spielen davor. Nervenstark im letzten Satz konnten sich Marc und Frank gegen Poth und
Pöggel durchsetzen. Somit gewannen sie die Partie mit 2:3 und besiegelten das Unentschieden.

A.St.

9:3-Sieg gegen Neuweiler verschafft Luft im Abstiegskampf

Nachdem die Mannschaft aus Neuweiler unserer Bitte auf Spielverlegung nachgekommen war, wurde die Partie letzten Freitag in der kleinen Pestalozzischule ausgetragen; helles Licht, guter Boden, dafür aber hohe Luftfeuchtigkeit, also Heimvorteil ? Nach den Anfangsdoppeln sah es zumindest danach aus.

Unser (neues) Doppel 1 Marc/Frank quälte sich in einer wenig ansehnlichen Partie zu einem 3:1-Sieg gegen Huth/Neurohr, während Detlef /Andreas mit 11:9 im Entscheidungssatz gegen Baatz/Landoll etwas glücklich die Oberhand gegen deren Spitzendoppel behielten.

Als dann auch noch Benedikt/Niklas ihr Doppel, insbesondere in den entscheidenden Situationen nervenstark, siegreich gestalten konnten, führten wir etwas überraschend mit 3:0. Ingrid, Schriftführerin an diesem Abend, durfte die Punkte auf der „richtigen“ Seite verbuchen.

Zwischenstand nach den Doppeln:  3:0

Im ersten Einzel des Abends hatte Marc unerwartet viel Mühe mit dem Neuweiler Huth. So lag er nach glücklich gewonnenem ersten Satz plötzlich mit 1:2 in Rückstand, konnte aber im vierten Durchgang einen Rückstand aufholen  und diesen Satz noch knapp mit 11:9 gewinnen. Im Entscheidungssatz hatte er dann die besseren Nerven und brachte die Partie am Ende doch noch sicher nach Hause. Puuhh… Ein paar Höhen, aber leider mehr Tiefen sah man dann bei Andreas gegen Baatz. Wie immer gut mitgespielt, dabei einen überragenden zweiten Satz gezeigt; das reicht aber eben nicht, um eine Partie auf Augenhöhe auch mal zu gewinnen. Am Ende wieder 1:3 verloren. Einen völlig verkorksten Anfang erlebte Detlef danach gegen Landoll und sah sich gleich mit 0:2 in Rückstand, um dann - seine Vorhand besser einsetzend - jedoch wieder in die Partie zu finden. Den dritten Satz konnte er in der Verlängerung gewinnen und auch der vierte Durchgang war ausgeglichen, den er aber leider in der Verlängerung abgeben mußte. Eine unerwartete Niederlage kassierte Frank währenddessen am Nachbartisch gegen Schwerz. Zwar konnte er einige schöne Punkte erzielen, doch die Summe der leichten Fehler (incl. einiger Aufschlagfehler) war am Ende dann doch zu groß, um hier etwas ausrichten zu können. Fazit: Weit unter Wert geschlagen…Danach schlug aber das hintere Paarkreuz zu. Nachdem Benedikt gegen Dr. Neurohr den ersten Satz nach hoher Führung „vergeigt“ hatte, machte er danach richtig ernst und gewann sicher mit 3:1. Etwas spannender machte es danach Niklas gegen Jenal. Nach ebenfalls verlorenem erstem Satz (in der Verlängerung) hatte Coach Marc wohl die richtige Taktik kommuniziert. Mit dieser sowie einer Portion Nervenstärke im (wohl vorentscheidenden) dritten Satz machte er dann den Sack zu und brachte uns weiter in Front.

Zwischenstand nach dem ersten Durchgang:  6:3

Im Spitzenspiel des Abends Marc gegen Baatz zeigte Marc, permanent in Rückstand liegend, in den entscheidenden Situationen gegen Satzende seine besten Bälle und gewann am Ende mit 3:0. Allerdings war die Partie enger als es das nackte Ergebnis aussagt. Zur Überraschung aller konnte Andreas diesmal wenigstens einen Punkt beisteuern und gewann überaus klar gegen Huth. Es soll ja noch Wunder geben…

Den Schlußstrich unter diese Partie setzte danach Detlef gegen Schwerz mit einem 3:1-Sieg, der zwar wenig ansehnlich, dafür aber umso wichtiger war.

Endstand: 9:3

Unsere Punkte im Einzelnen:

alle Doppel,  Marc (2x), Andreas, Detlef, Benedikt, Niklas

Aufgrund der schon weit vorgerückten Stunde blieben alle noch geraume Zeit gemeinsam in der Halle bei einer zünftigen BROTzeit und gekühlten Getränken, wobei es diesmal wirklich an nichts fehlte.

Fazit:

Eine geschlossene Mannschaftsleistung führte zu diesem unerwartet deutlichen Heimsieg, der uns nun wenigstens etwas mehr Luft im Abstiegskampf läßt…

A.St-